Thomas Müller

Thomas Müller

War das schon alles?

Chapter 1 by derFotograph derFotograph

Ich sitze in meinem Studio in München, umgeben von den üblichen Requisiten – ein paar Hintergrundrollen, Softboxen und der vertraute Geruch nach warmem Licht und Staub. Der Vormittag war wieder mal der typische Alltag: Familien-Shootings. Eine **** mit zwei kleinen Kindern, die nicht stillhalten wollten, dann ein Paar mit ihrem Baby für Weihnachtskarten – süß, aber ehrlich gesagt, langweilig. Ich bin Thomas Müller, 45 Jahre alt, verheiratet mit Manuela, die als Immobilienmaklerin unser Familienkonto aufbessert. Unser Sohn Tobias ist 21, studiert irgendwo in Berlin, und unsere Tochter Anna, 18, lebt noch bei uns in unserer schönen Wohnung in Schwabing. Sie bereitet sich auf ihr Abi vor, und ich versuche, den Laden hier am Laufen zu halten. Das Studio wirft nicht viel ab zurzeit, aber wir kommen klar. Was mich wirklich fertigmacht, ist unser Sexleben – oder besser gesagt, das Fehlen davon. Manuela und ich haben schon Monate nichts mehr gehabt, eine endlose Flaute, die mich nachts wachhält und mich an vergangene Zeiten denken lässt, als alles noch prickelnd war.

In der Mittagspause, während ich mir ein Sandwich reinschiebe und durch die Fenster auf die belebte Straße starre, klingelt das Telefon. Eine junge Frau am anderen Ende, ihre Stimme klingt selbstbewusst, fast ein bisschen atemlos. "Hallo, ich heiße Clara. Ich brauche spontan ein Shooting heute Nachmittag. Haben Sie Zeit?" Sie geht nicht ins Detail, was sie genau will, murmelt nur was von "ein paar Fotos". Ich buche sie ein, weil der Nachmittag eh leer ist – warum nicht? Aber als die Uhr auf 14:15 zeigt und sie immer noch nicht da ist, steigt mein Ärger. Zu spät kommen, das hasse ich. Endlich, um 14:30, geht die Tür auf. Herein kommt sie: Blond, etwa 170 cm groß, schlank, mit Kurven an den richtigen Stellen. Ihre Brüste drücken sich unter dem engen Top hervor, schätze Größe C, und sie trägt eine enge Jeans, die ihre langen Beine betont. Sie lächelt entschuldigend, ihre blauen Augen funkeln, und ich merke, wie meine Stimmung kippt – von genervt zu neugierig.

"Entschuldigung, der Verkehr", sagt sie und streicht sich eine Strähne aus dem Gesicht. Ich nicke, führe sie ins Studio und starte mit einem casual Shooting. Wir beginnen mit Standardposen: Sie lehnt an der Wand, lächelt in die Kamera, dreht sich leicht. Durch die Linse sehe ich sie genauer – ihre Haut ist makellos, leicht gebräunt, als käme sie gerade aus dem Urlaub. Ihre Lippen sind voll, rosa, und sie beißt sich leicht darauf, wenn sie posiert. Ich frage beiläufig: "Wofür brauchst du die Fotos eigentlich? Social Media? Bewerbung?" Sie zögert erst, lacht dann leise. "Na ja, nicht ganz." Langsam öffnet sie sich, während ich knipse. Sie ist Escort, erzählt sie, baut sich eine kleine, feine Klientel auf. "Nichts Billiges, nur ausgewählte Herren", sagt sie mit einem Augenzwinkern. Mein Puls steigt. Escort? Hier in meinem Studio? Ich stelle mir vor, wie sie abends in schicken Hotels ist, und plötzlich fühlt sich die Luft dicker an.

Die Hitze im Studio von den Lampen macht es nicht besser – Schweißperlen bilden sich auf meiner Stirn, und ich merke, wie ich sie anstarre. Endlich mal wieder was Junges, Hübsches vor der Linse, nicht die üblichen Mütter mit Kindern. Sie fragt, ob wir ein paar Bikini- und Unterwäsche-Shots machen können. Normalerweise sage ich nein – das ist nicht mein Ding, zu riskant, zu intim. Aber bei ihr... ich kann nicht widerstehen. "Okay, warum nicht", murmele ich und hole ein paar Sets aus dem Schrank, die ich mal für ein Projekt gekauft habe. Sie zieht sich um, kommt zurück in einem roten Bikini, der kaum was bedeckt. Durch die Linse zoome ich ran: Ihre Brüste heben und senken sich mit jedem Atemzug, die Warzen zeichnen sich leicht unter dem Stoff ab. Ihr Bauch ist flach, definiert, mit einem kleinen Piercing im Nabel, das im Licht glänzt. Die Beine lang und glatt, die Schenkel berühren sich fast, als sie posiert. Ich dirigiere sie: "Dreh dich, heb den Arm." Mein Kopf rast – ich stelle mir vor, wie weich ihre Haut ist, wie sie riecht, nach Vanille oder so. Die Hitze kriecht mir in den Schritt, und ich muss mich zusammenreißen, um professionell zu bleiben.

Dann wechselt sie zur Unterwäsche: Ein schwarzes Set, Spitze, das ihre Kurven umrahmt. Ich sehe ihre Hüften, schmal, aber feminin, und der Slip sitzt tief – ich kann nicht erkennen, ob sie Schamhaare hat oder glatt rasiert ist, der Stoff ist zu undurchsichtig, aber die Vorstellung macht mich wahnsinnig. Ihre Pobacken sind fest, rund, als sie sich umdreht. Mir fällt auf, wie sie sich bewegt – geschmeidig, selbstbewusst, als wüsste sie genau, was sie mit ihrem Körper anrichtet. Die Fotos werden mega, das Licht fällt perfekt auf ihre Konturen, betont jede Linie. Ich schwitze stärker, die Flaute mit Manuela spukt mir durch den Kopf – wie lange ist es her, dass ich so was gesehen habe? Clara flirtet subtil, lehnt sich vor, ihre Brüste quellen fast über, und ich zoome näher, fange den Schweißfilm auf ihrer Haut ein.

Am Ende, als wir durch sind, packt sie ihre Sachen und sagt mit einem schelmischen Grinsen: "Statt einer Rechnung... wie wär's mit einem Abend mit mir? Du könntest der Erste in meiner neuen Klientel sein." Mir bleibt die Luft weg. Mein Herz rast, ich starre sie an – diese Blonde, Schlanke, mit ihren C-Brüsten und dem Körper, der nach Abenteuer schreit. Ich denke an Manuela, an die Kids, an unsere Wohnung... aber auch an die Leere im Bett. "Ich... muss drüber nachdenken", stammele ich. Sie zwinkert, gibt mir ihre Nummer und geht. Ich bleibe zurück, die Kamera noch warm in der Hand, und frage mich, ob ich das wirklich ablehnen kann.

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