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Chapter 12 by HippieEnergyFlow

What's next?

Nach hinten

[Vici:]

Lena und ich schauten uns kurz an – ein stummes Nicken, dann gingen wir los. Hand in Hand, ohne zu zögern. Der Samtvorhang teilte sich vor uns wie ein schwerer Vorhang in einem alten Theater. Dahinter wurde die Luft dicker, wärmer, feuchter. Der Bass der Musik war hier drin noch spürbarer, vibrierte in den Wänden und im Boden.

Der Gang war schmal, rot beleuchtet von kleinen Wandleuchten. Links und rechts Türen – manche geschlossen, manche einen Spalt offen. Dahinter gedämpftes Stöhnen, Lachen, das leise Klatschen von Haut. Keine grellen Schreie, aber auch kein Verstecken. Hier war alles erlaubt, solange es einvernehmlich war.

Wir gingen langsam weiter. Vor einer halb offenen Tür blieben wir stehen. Kein Türsteher, kein Schild – nur ein schwerer Vorhang, der zur Seite geschoben war. Drinnen: ein großer Raum, vielleicht ehemals ein Lager, jetzt mit dicken Matten am Boden, ein paar Poufs und einem breiten Ledersofa in der Mitte. Dimmes Licht, Kerzen statt Neon.

Und mittendrin: Marie und Lukas.

Sie waren nicht allein – aber das war egal. Marie kniete auf dem Sofa, nackt bis auf die Plateausandalen, die sie noch anhatte. Ihr Netzoberteil lag zerknüllt daneben. Lukas stand hinter ihr, Hose offen, Shirt hochgeschoben. Seine Hände hielten ihre Hüften fest, während er sie von hinten nahm – hart, tief, rhythmisch. Das Klatschen war laut, nass, ungeniert. Marie stöhnte bei jedem Stoß, laut und ohne Scham, den Kopf in den Nacken geworfen, die Haare klebten ihr im Gesicht.

Neben ihnen auf dem Boden lag eine dritte Person – eine Frau, vielleicht Mitte 30, kurze schwarze Haare, Piercing in der Lippe. Sie hatte die Beine weit gespreizt, eine Hand zwischen ihren Schenkeln, die andere knetete ihre eigenen Brüste. Sie schaute Marie und Lukas zu, masturbierte sich dabei langsam, aber intensiv. Ab und zu streckte sie die freie Hand aus und streichelte Maries Arsch, fuhr mit den Fingern dazwischen, wo Lukas gerade rein- und rausglitt.

Marie bemerkte uns als Erste. Sie drehte den Kopf, sah uns im Türrahmen stehen. Ihr Gesicht war verschwitzt, die Augen glasig vor Lust. Sie grinste breit, keuchend.

„Kommt… rein…“, brachte sie raus, zwischen zwei Stößen. „Schaut’s euch an… oder macht mit…“

Lukas lachte tief, ohne den Rhythmus zu unterbrechen. „Hab euch schon vermisst.“

Die Frau auf dem Boden schaute hoch, musterte Lena und mich. „Je mehr, desto besser“, sagte sie mit rauer Stimme und leckte sich die Lippen.

Lena drückte meine Hand fester. „Das ist… derb“, flüsterte sie mir ins Ohr. „Genau wie ich’s mag.“

Ich spürte, wie meine Nippel wieder hart wurden, wie es zwischen meinen Beinen pochte. Marie wurde gerade richtig hart rangenommen – Lukas zog sich fast ganz raus, nur um dann mit einem langen, tiefen Stoß wieder reinzugehen. Marie schrie leise auf, ein Mix aus Lust und Überwältigung. Die Frau neben ihnen beugte sich vor, leckte einmal über Maries Klit, während Lukas weiterfickte. Marie zitterte, kam fast, hielt sich aber zurück.

Lena zog mich einen Schritt näher. „Willst du nur zuschauen? Oder mitmachen?“

Marie streckte eine Hand nach uns aus, winkte uns ran. „Kommt her… Vici… Lena… ich brauch mehr Hände… mehr Münder…“

Der Raum roch nach Sex, Schweiß, Parfüm und etwas Metallischem. Die Luft war heiß, klebrig. Jemand in einer anderen Ecke stöhnte laut auf – ein weiteres Paar, das wir nicht mal sahen.

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