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Chapter 7 by HippieEnergyFlow

What's next?

Outfit Brainstorming

[Vici:]

Ich drückte auf „Senden“. Die Nachricht verschwand ins Nirgendwo, und sofort kribbelte es wieder überall. „OK. 22 Uhr Lustbar. Wir sind dabei. Bis später! “

Marie schaute auf die Uhr am Handy. „Heute ist heute. In zwei Stunden stehen wir da drin. Fuck.“

Ich lachte nervös auf, so ein richtiges, aufgeregtes Kichern, das man sonst nur als Teenie hat. „Zwei Stunden. Scheiße, Marie. Wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Sie stand auf, streckte sich einmal richtig durch, sodass das Bandshirt hoch rutschte und ihr Bauchnabel zum Vorschein kam. „Dann mach ich erstmal noch einen Wein auf. Nerven beruhigen. Und du brainstormst schon mal Outfit. Ich komm gleich nach.“

Während sie in die Küche tappte, wo die Korken knallten und Gläser klirrten, setzte ich mich auf die Bettkante in meinem Zimmer und starrte in den offenen Kleiderschrank. Die Lustbar. Sexpositive Bar. Dunkel, rot beleuchtet, Leute, die sich nicht genieren. Kein Kleid mit Reißverschluss, der ewig braucht. Kein Ding, bei dem man sich blöd fühlt, wenn’s schnell gehen soll. Aber auch nicht zu leger. Etwas, das sagt: Ich bin hier, ich bin heiß, und ich weiß, was ich will.

Ich zog ein paar Sachen raus und warf sie aufs Bett.

Das schwarze Minikleid mit dem tiefen Ausschnitt vorne und hinten? Zu viel Dekolleté vielleicht, aber geil. Die enge Jeans mit dem hohen Bund und das durchsichtige schwarze Top drüber? Würde meine Nippel durchschimmern lassen, wenn’s feucht wird vom Tanzen oder… na ja. Der rote Body mit den Strapsen hinten? Zu aufdringlich für den Einstieg. Oder doch genau richtig?

Marie kam mit zwei vollen Gläsern zurück. Sie reichte mir eines und setzte sich neben mich aufs Bett, mitten in den Klamottenhaufen.

„Und? Was hast du dir gedacht?“

Ich nahm einen großen Schluck und zeigte auf das schwarze Minikleid. „Das hier. Kurz, eng, Ausschnitt bis fast zum Bauchnabel. Darunter nix. Oder vielleicht ein String, aber der muss schnell weg können.“

Marie pfiff anerkennend. „Geil. Und die Beine kommen super raus. Du hast eh die schönsten Schenkel von uns beiden.“

„Schmeichlerin.“ Ich grinste und zog mir das Leinenhemd über den Kopf. Nackt wie ich war, stand ich auf und schlüpfte in das Kleid. Der Stoff glitt über meine Haut wie Seide. Ich drehte mich vor dem großen Spiegel an der Schranktür. Der Saum endete knapp unter meinem Arsch. Wenn ich mich bückte, war alles zu sehen. Perfekt.

Marie lehnte sich zurück, stützte sich auf die Ellbogen und musterte mich. „Dreh dich nochmal. Langsam.“

Ich tat es. Drehte mich, ließ die Hüften kreisen. Spürte ihren Blick wie eine Berührung. „Und? Zu viel?“

„Genau richtig viel.“ Sie nahm einen Schluck Wein, ohne den Blick abzuwenden. „Aber probier mal das andere. Die Jeans mit dem durchsichtigen Top. Ich will sehen, wie deine Nippel durchschimmern.“

Ich lachte und zog das Kleid wieder aus. Schlüpfte in die enge Jeans – die saß wie angegossen, betonte den Arsch und die schmale Taille. Dann das schwarze, fast durchsichtige Top. Kein BH. Meine Nippel drückten sich sofort gegen den Stoff, hart vom Wein, von der Aufregung, von Maries Blick.

Sie setzte sich auf. „Komm her.“

Ich trat näher. Sie streckte die Hand aus, fuhr mit den Fingerspitzen über meine Brüste, ganz leicht, nur über den Stoff. Die Berührung ließ mich scharf einatmen.

„Siehst du das?“, murmelte sie. „Die stehen schon. Und wenn wir in der Bar sind und’s warm wird… wird das noch geiler.“

„Du machst mich fertig“, flüsterte ich.

„Gut.“ Sie grinste, stand auf und zog sich ihr Bandshirt über den Kopf. Darunter trug sie nur einen schwarzen Sport-BH und einen Slip. „Jetzt bin ich dran. Hilf mir aussuchen.“

Ich ging zum Schrank, zog ein paar Sachen raus. Ein enges, dunkelgrünes Kleid, das ihre Kurven umspielte. Oder die Lederhose mit dem Crop-Top. Oder… ich hielt inne. „Das hier.“

Ich reichte ihr ein schwarzes, durchsichtiges Netzoberteil, das man normalerweise nur drunter trägt. Aber sie zog es einfach so über. Der BH darunter war dünn, die Nippel zeichneten sich ab. Dazu eine enge Jeansshorts, die kaum den Arsch bedeckten.

Sie drehte sich vor dem Spiegel. „Und?“

„Fick mich“, sagte ich leise. „Du siehst aus wie Sünde.“

Wir lachten beide, aber es war ein heiseres Lachen. Marie drehte sich zu mir, legte die Hände auf meine Hüften. „Weißt du, was ich mir grad vorstelle?“

„Sag’s.“

„Wir gehen rein. Setzen uns an die Bar. Er und Lena kommen. Wir quatschen, ****. Und irgendwann… fängt jemand an, mich zu berühren. Oder dich. Ganz leicht. Und wir schauen einfach zu, wie’s weitergeht.“

Meine Hände wanderten zu ihren Brüsten, kneteten sie sanft durch den Stoff. „Und wenn’s eskaliert? Wenn wir in einen der Räume gehen?“

„Dann… lass es eskalieren.“ Sie küsste mich plötzlich. Kurz, aber hart. Zunge streifte meine. Dann zog sie sich zurück. „Aber erstmal ziehen wir uns fertig an. Schuhe. Make-up. Und dann ab.“

Ich nickte, immer noch atemlos. Wir probierten noch Schuhe – ich hohe schwarze Stiefel, sie Plateausandalen. Schminkten uns vor dem Spiegel: dunkler Lidstrich, roter Lippenstift bei mir, Smokey Eyes bei ihr. Immer wieder berührten wir uns „zufällig“. Finger streiften über nackte Haut. Ein Kuss auf den Hals. Ein leises Stöhnen.

Als wir fertig waren, standen wir nebeneinander vor dem Spiegel. Zwei Frauen, die genau wussten, was sie wollten.

Marie hob ihr Glas. „Auf uns. Auf heute Nacht. Und auf was immer passiert.“

Ich stieß mit ihr an. „Auf alles.“

Die Uhr zeigte 21:15. Noch 45 Minuten.

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