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Chapter 8 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Nektar

Eine Spur aus Maries achtlos zu Boden geworfener Kleidung zog sich vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer. Bluse, Rock, Strumpfhose, BH, Höschen. Als Soraya sie mit sich aufs breite Bett zog, war sie ebenso nackt wie diese. Röte überzog ihre Wangen und ihre Brust.

Die dunkle Schönheit ließ ihr keine Zeit, zu Atem zu kommen. Ein weiterer langer Kuss, heiß und fordernd, ließ sie schwindlig werden. Soraya griff nach ihrem Busen und rollte einen Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger. Marie hielt es nicht mehr aus. Sie befreite ihren Mund, um nach Luft zu schnappen. Stattdessen gab sie einen quietschenden Schrei von sich, weil Soraya fester zupackte.

„Das ist irre. Wir sollten nicht …“, keuchte sie, während die andere eine Linie kurzer, feuchter Küsse über ihren Hals, den anderen Busen und ihren flachen Bauch hinab zeichnete. Marie wusste, wo das enden würde. Entgegen dem, was sie sagte und was sie für richtig empfand, öffnete sie unwillkürlich ihre Beine.

Soraya atmete tief durch die Nase ein, als nehme sie Witterung auf.

„Verdammt, du riechst so gut. Ich muss dich unbedingt vernaschen.“

Ihre Küsse wanderten tiefer. Beide Hände legte sie an Maries Oberschenkel und drückte diese noch weiter auseinander. Ohne zu zögern senkte sie ihren Mund auf das nass glänzende Geschlecht, das nun offen vor ihr lag. Sie leckte über die angeschwollenen Schamlippen, saugte und knabberte daran.

Marie streckte sich ihr entgegen. Sie gab ein leises, lustiges Quieken von sich. Ihre Hände krallten sich in Sorayas Haar. Sie war keine Diplomatin mehr, sie war nur noch eine Frau mit Bedürfnissen.

Soraya lenkte ihre Aufmerksamkeit auf Maries Klitoris. Sorgsam umkreiste sie die kleine, empfindliche Perle mit ihrer Zunge, bevor sie sie in ihren Mund sog. Marie schrie kurz auf.

„Ah. Das ist zu viel!“

Sie bekam keine Antwort. Soraya hatte Besseres mit ihrer Zunge zu tun. Unermüdlich lutschte und saugte sie. Zwei ihrer Finger teilten Maries zarte Falten und schoben sich in den engen, glitschigen Kanal. Wieder und wieder drängten sie hinein und krümmten sich am tiefsten Punkt, um eine Stelle zu berühren, die Marie unartikulierte Schreie entlockte, irgendwo zwischen Lust und Überforderung.

Maries Beine zitterten, ihr Bauch bebte, ihre Brust hob und senkte sich im schnellen Rhythmus ihres angestrengten Atmens. Schweiß bedeckte ihren Körper und vermischte sich mit der Nässe, die Soraya aus ihrem Schoß herauskitzelte.

Immer schneller fickten die Finger ihre überreizte Möse. Die Zunge wirbelte über die pralle Klit. Die Vibrationen schienen sich in Wellen durch Maries ganzen Körper auszubreiten, die sich immer weiter hochschaukelten.

Der Orgasmus überrollte Marie wie eine Flutwelle. Sie bockte wie ein junges Pferd, das zugeritten wird. Ihre Lust lief über, tränkte das Gesicht der anderen und füllte ihren Mund mit Nektar. Ein enormer nasser Fleck breitete sich auf dem Laken aus.

Sie sackte zusammen. Erschöpft und überaus befriedigt. Sie brauchte ein paar lange Atemzüge, ehe sie ihre Sprache wiederfand.

„Das war so falsch. Und so gut.“

Soraya lächelte wissend, beugte sich über sie und gab ihr einen schmierigen Kuss. Es war obszön und gleichzeitig aufregend. Marie schmeckte zum ersten Mal sich selbst auf ihrer Zunge. Fremd und ungewohnt, aber sie erkannte eindeutig ihren eigenen Duft.

Als sie sich nach einer endlos scheinenden Zeit voreinander lösten, glitzerte es schelmisch in Sorayas Augen. War die Nacht noch nicht vorbei?

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