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Chapter 9
by
Mudley
What's next?
Kapitel 9: Nachwirkungen
Am Abend saßen die Zwillinge eng umschlungen auf einem Bett, frisch geduscht, in Pyjamas gehüllt. Sie hatten das Licht gedimmt und die Tür zweifach abgeschlossen.
„Es tut mir leid“, flüsterte Annika. „Ich hätte stärker sein müssen.“
Svenja schüttelte den Kopf. „Wir waren zusammen. Das ist alles, was zählt.“
Sie schwiegen lange.
„Er hat gesagt... nächstes Mal freiwillig“, sagte Svenja schließlich.
Annika nickte bitter. „Wir wissen, was das bedeutet.“
„Aber vielleicht... vielleicht können wir es hinauszögern. Oder einen Plan machen.“
„Einen Plan?“, fragte Annika leise.
Svenja sah ihre Schwester an. „Wir spielen mit. Wir tun so, als würden wir uns fügen. Und irgendwann... finden wir einen Weg raus.“
Annika drückte ihre Hand. „Zusammen.“
„Immer zusammen.“
Draußen läutete die Glocke zur Nachtruhe. Die Zwillinge legten sich nebeneinander ins selbe Bett, hielten sich fest, als könnten sie so die Welt draußen halten.
Doch tief im Haus, in seinem Arbeitszimmer, saß Direktor von Bergen vor seinem Schreibtisch, ein Glas Rotwein in der Hand, und lächelte zufrieden.
Die Zwillinge waren etwas ganz Besonderes.
Und er hatte gerade erst angefangen.
