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Chapter 117
by
gha93
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Neckereien in der Uni
Jennifer:
"Oh Gott, Tom! Ich glaube, das Outfit ist etwas zu freizügig", flüsterte ich Tom zu, während wir durch die Gänge der Universität liefen. "Ich habe das Gefühl, dass mir jeder zweite Typ auf die Brüste oder den Hintern starrt."
Tom lachte nur.
"Das war der Gedanke dahinter."
Ich rollte mit den Augen.
"Warum hast du nur so einen Spaß daran, mich vorzuführen?"
Er zuckte mit den Schultern.
"Keine Ahnung. Es gefällt mir einfach, zu sehen, wie du dich erst zierst und dann doch überwindest. Außerdem bist du verdammt sexy."
Ich stöhnte genervt.
"Und zu guter Letzt glaube ich, dass du es selbst ein bisschen magst, oder?"
Damit hatte er recht. Aber statt ihm die Genugtuung zu geben, ihm zuzustimmen, schwieg ich lieber.
Zum Glück wurde Tom in diesem Moment von etwas anderem abgelenkt.
"Hey, guck mal da vorne", sagte er und nickte in Richtung einer Tür ein paar Meter vor uns, die gerade aufgegangen war.
Es war das Büro von Professorin Neumann.
Neumann kam gerade freudig plaudernd mit einem Studenten aus ihrem Büro und richtete dabei ihren Rock.
Der Student, ein hagerer junger Mann mit dunklen Haaren, grinste über beide Ohren und schien wie benebelt.
Er verabschiedete sich und machte sich dann auf den Weg.
Tom und ich sahen uns wissend an.
Dann folgten wir dem Studenten in den Hörsaal.
Die Vorlesung war wie immer gut besucht und noch mehr als in den Gängen hatte ich das Gefühl, angestarrt zu werden.
Mehr als hundert Kommilitonen saßen bereits an ihren Plätzen und warteten auf das Eintreffen von Professorin Neumann.
Nervös folgte ich Tom die Stufen hinauf zu unseren Plätzen. Immer darauf bedacht, niemanden einen zu tiefen Einblick zu gewähren.
Das aufregende Kribbeln zwischen meinen Beinen versuchte ich dabei so gut es ging zu ignorieren.
Oben angekommen, konnte ich mich endlich entspannen.
Tom hatte die Stufen etwas schneller als ich erklommen und plauderte bereits mit Stefan.
Den Platz zwischen den beiden hatte er für mich freigelassen.
"Hi, Jenny!", begrüßte mich Toms Mitbewohner freundlich.
"Guten Morgen", antwortete ich lächelnd und wollte mich gerade hinsetzen, als Tom mich unterbrach.
"Du wolltest doch noch vor der Vorlesung zu Sarah und ihr für ihre Notizen danken."
Für einen kurzen Moment sah ich Tom, der aus irgendeinem Grund grinste, verwirrt an.
Dann erinnerte ich mich.
"Oh ja. Stimmt. Danke."
Zum Glück hatte mich Tom noch daran erinnert.
Jetzt musste ich mich aber beeilen, wenn ich vor der Vorlesung noch schnell zu Sarah wollte.
Hastig nahm ich meine Tasche und beugte mich über Tom, um sie auf den freien Platz zu legen.
Plötzlich bemerkte ich, dass Stefan mir in den Ausschnitt schaute, und errötete.
Dieses verdammte Top!
Ohne etwas dazu zu sagen und somit die Situation noch peinlicher zu machen, richtete ich mich wieder auf.
Wahrscheinlich war es das Beste, so zu tun, als wäre das nie passiert.
"B... bin gleich wieder da", murmelte ich und versuchte erfolglos gelassen zu klingen.
Dann machte ich mich auf den Weg die Stufen hinunter, um Sarah zu danken.
Tom:
Ja, es war etwas fies von mir, Jennifer noch einmal die Stufen hinunter und wieder hinauflaufen zu lassen, aber ich konnte einfach nicht widerstehen.
Grinsend sah ich zu, wie sie sich über mich beugte, um ihre Tasche abzulegen.
Plötzlich ertönte von links aufgeregtes Geraune.
Es stammte von zwei Kommilitonen links von mir auf der anderen Seite der Stufen, die uns mit großen Augen anstarrten.
Genauer gesagt starrten die beiden auf Jennifer und waren dabei ganz aufgeregt.
Jetzt erst fiel mir auf, dass Jennifers Rock etwas nach oben gerutscht war. Da Jennifer heute keine Unterwäsche trug, war mir nun auch klar, warum die beiden so aufgeregt waren.
Ich schüttelte lachend den Kopf und wollte Jennifer gerade darauf hinweisen - auch, um sie etwas damit aufzuziehen - als ich bemerkte, wie Stefan rechts von mir ganz vertieft in ihren Ausschnitt starrte.
Dabei wollte ich Jennifer doch nur in ihrem knappen Outfit die Stufen entlangscheuchen.
Oh Mann ...
Bevor ich etwas sagen konnte, stand Jennifer schon wieder und sagte knapp, dass sie gleich wieder da sei.
Aus ihrer nervösen Stimme und ihrem geröteten Gesicht schloss ich, dass sie Stefans Blick bemerkt hatte.
Da war es wahrscheinlich keine gute Idee sie jetzt auch noch auf die beiden anderen Kommilitonen anzusprechen.
Ich sah ihr noch kurz hinterher, dann drehte ich mich zu Stefan um, der plötzlich sehr konzentriert in seinen Unterlagen wühlte.
"Alles okay?", fragte ich.
"Ja, ja. Alles gut. I... ich wollte nur mal meine Notizen checken."
Ich musste schmunzeln.
"Du weißt, dass du mit mir offen über alles reden kannst. Du musst dich nicht ****."
Stefan nickte und schaute sich kurz um. Als er sicher war, dass wir ungestört waren, begann er breit zu grinsen.
"Mann, Tom, an Jennys neuen Stil könnte ich mich gewöhnen."
"Wieso?", fragte ich und versuchte, möglichst unschuldig zu klingen.
"Was für ein Ausschnitt, ey! Betont ihre Titten ganz schön."
Ich lachte. Es war ungewohnt Stefan so ungefiltert reden zu hören. Normalerweise war er immer recht höflich und zurückhaltend.
"Ja, wir waren letztens shoppen und haben ein paar neue Sachen geholt. Das heute war noch nicht einmal das Gewagteste."
"Scheiße! Da wäre ich gerne dabei gewesen."
"Glaub ich dir sofort. Clara war auch da."
"Clara? Kann mir nicht vorstellen, dass die kommentarlos dabei zugeschaut hat, wie Jenny sich solche Klamotten gekauft hat."
Ja, ohne meine neuen Kräfte wäre das wirklich ein kurzes Vergnügen gewesen.
"Ach, es ging eigentlich", kommentierte ich. "Erst war sie nicht so begeistert, aber dann hat sie sich sogar selbst ein paar hübsche Teile besorgt."
"Wirklich? Jetzt bin ich sogar noch neidischer."
Wieder musste ich lachen.
"Es wird übrigens langsam Zeit, dass du dich mal wieder zu Hause blicken lässt. Du bist jetzt schon über ne Woche weg."
"Ja, sorry. In letzter Zeit war viel los. Aber ich werde versuchen, demnächst wieder öfter da zu sein. Wobei ich denke, dass Meike und du die Zweisamkeit auch mal genießen, oder?"
"Klar tun wir das. In jedem Zimmer, wenn du verstehst, was ich meine."
Ich verdrehte grinsend die Augen.
"Aber ab und an mit meinem Kumpel rumhängen hat auch was für sich", fuhr Stefan fort.
"Stimmt", gab ich ihm recht.
In diesem Moment kehrte Jennifer zurück.
Ein letztes Mal beugte sich Stefan zu mir und flüsterte, sodass nur ich ihn hören konnte: "Und ich hätte auch nichts dagegen Zuhause mehr von Jennifer in diesen neuen Outfits zu sehen, von denen du gesprochen hast."
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Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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