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Chapter 16 by Papas_Liebling Papas_Liebling

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Freitag

Freitag. Der Tag meines schlimmsten Albtraums.

Ich wache auf. Wie seit Tagen ist Thomas nicht mehr da. Alles ist wie immer. Und doch…

Ich kann es spüren, dass etwas nicht stimmt. Die Stimmung im Flur scheint zu vibrieren. Ich schlucke den Kloß in meinem Hals runter.

Auf dem Weg ins Bad sehe ich, dass die Tür zu Dirks Zimmer weit offensteht. Nein, Sinas Zimmer. Ich bleibe stehen und kneife mich in den Arm. Bis es wehtut, damit ich die Tatsachen wieder vom Kopf auf die Füße stelle. Sina, Thomas und ich sind eine ****, dies ist unsere Wohnung. Niemand sonst lebt hier. Das war so, es ist so und wird es immer sein.

Dirk ist nur ein Gast. Er ist zu Besuch. Übernachtet für ein paar Tage. Ihm gehört hier kein eigenes Zimmer. Er ist kein Teil von uns. Er hat keinen Anspruch auf…

Anspruch auf mich.

Verdammt! Warum fühlt es sich dann so an?

Langsam gehe ich vorwärts. Ein Fuß vor den anderen. Bewusst zögere ich den Augenblick heraus, bis ich in das Zimmer sehen kann, und bis derjenige darin mich sieht.

Dirk grinst. Er sitzt auf der Bettkante. Breitbeinig. Sofort wird mein Mund trocken. Unwillkürlich befeuchte ich meine Lippen. Den sofortigen Impuls, zu ihm zu gehen und niederzuknien, unterdrücke ich.

Ich will nicht. Nicht in Sinas Zimmer. Nicht auf ihrem Bett.

Wenigstens hat er Boxershorts an. Die sind aber nicht dazu geeignet, seinen großen, natürlich aufrechtstehenden Schwanz zu verstecken. Die eindeutigen Konturen unter der Seide wirken fast noch obszöner, als wenn er nackt dasäße.

Ich reiße meinen Blick davon los und schaue ihm bewusst in die Augen. Mit beiden Händen halte ich mich am Türrahmen fest. Ich tue so, als sei ich unbeeindruckt, lege den Kopf schief und schenke ihm ein schmales Lächeln.

„Guten Morgen. Ich gehe nur schnell ins Bad. Danach mache ich gleich Frühstück.“

„Aber ich habe jetzt Hunger.“

Da ist es, das Winken. Ein einziger Finger. Er ist stärker, als eine eiserne Kette, die er mir um den Hals legt und an der er mich zu sich zerrt.

Ich stolpere vorwärts. Meine Knie wollen nachgeben, doch Dirk hält mich mit einer schnellen Geste auf.

„Nein. Nicht so. Nicht heute.“

Wie dann? Ich blinzle. Verwirrt.

„Zieh dich aus.“

Ich schüttle den Kopf, aber gleichzeitig löse ich den Gürtel meines Bademantels. Das schwere Frottee gleitet hinter mir zu Boden. Durch das dünne Nachthemd sind deutlich meine harten Nippel zu sehen.

Dirk zieht eine Augenbraue hoch.

„Alles. Zieh dich ganz aus.“

Er ignoriert meinen flehentlichen Blick. Würde er mich freigeben, wenn ich darum bettle?

„Bitte, tu mir das nicht an.“ Der Satz endet in einem Schluchzen.

In seinen Augen blitzt es. Er streckt einen Arm aus, eine Einladung. Und ein Befehl.

„Ich möchte dich ansehen. Dich. Vollkommen. Ohne ein zerknittertes Nachthemd. Du bist so schön. Du solltest deinen wundervollen Körper nicht verstecken.“

Ich weiß, das Kompliment ist vergiftet. Und dennoch wirkt es. Beschämt schaue ich zur Seite. Ich weiß, wohin das führen wird. Trotzdem gebe ich nach. Meine Hände fassen den Saum des Hemds, heben es an. Umständlich ziehe ich es über den Kopf. Er pfeift anerkennend. Der Hurensohn manipuliert mich.

Aus den Augenwinkeln erkenne ich, wie sein Ständer zuckt.

Meine Muschi antwortet. Ich fühle die Wärme, die mir aus dem Unterbauch nach oben bis unter die Haarspitzen steigt. Ich spüre die Nässe, die ich nicht kontrollieren kann.

Nichts kann ich mehr kontrollieren. Ich bin geliefert.

Wann bin ich ihm so nahegekommen? Er fasst mich am Handgelenk, zieht mich noch näher an sich. Ich beuge mich herab, um ihn zu küssen.

In einer geschmeidigen, kraftvollen Bewegung dreht er sich um und mich mit sich. Wir landen auf dem Bett. Ich auf dem Rücken. Seine Härte drückt gegen meinen Bauch. Automatisch spreize ich meine Schenkel. Er schiebt sich über mich.

„Keine Angst, meine Kleine. Ich tu’ dir nicht weh.“

Eis. Ich erstarre. Die Worte fressen sich in mein Bewusstsein. Ich kapiere: Er will nicht mich. Er will Sina. Er will sie hier auf diesem Bett nehmen.

Das darf ich nicht zulassen.

Mit einer Hand zieht er seine Boxershorts herunter. Meine Chance. Meine einzige Chance. Ich stemme mich gegen ihn, versuche, ihn wegzudrücken, mich zu befreien. Er ist zu stark. Zu schwer.

Als die Spitze seines Lustspenders meine weichen, rutschigen Falten berührt, habe ich verloren. Mein Körper verrät mich. Weigert sich, mir zu gehorchen. Gibt sich ihm hin.

Dirk dringt in mich ein. Langsam. Vorsichtig. Fast zärtlich.

Es fühlt sich an, als dehne mich sein gewaltiges Ausmaß noch mehr als sonst. Warum bin ich so eng?

Immer tiefer dringt er vor. Es schmerzt. Eine Träne stiehlt sich über meine Wange. Er küsst sie weg.

„Keine Sorge, Kleines. Gleich ist es vorbei, dann fühlt es sich wunderbar schön an. Du wirst sehen.“

Der Hurensohn. Ich weiß, in Gedanken fickt er Sina.

Dann versenkt er sich in mir bis zum Anschlag. Meine Augen verdrehen sich nach hinten und ein leiser Schrei entweicht meinem weit aufgerissenen Mund. Es fühlt sich so irrsinnig an wie immer. Und doch ganz neu. Als sei es das erste Mal.

Dirk zieht sich ein wenig zurück und stößt wieder zu. Noch immer sanft, zurückhaltend. Ich weiß, wozu er fähig ist. Das jetzt ist ganz anders. Zurück, vor. Noch einmal. Er will mich schonen. Mir Zeit geben, mich daran zu gewöhnen.

Und es wirkt. Es wird schön. Ich will mehr davon. Er soll nicht aufhören. Mein Verstand schaltet sich aus. Mein Körper lässt sich übertölpeln.

Meine Hüften nehmen den Rhythmus auf, drängen sich ihm entgegen. Ich keuche im Takt. Dirk füllt mich aus, entzündet ein Feuer in mir. Die Glut in meinem Schoß breitet sich aus. Oh, ja! Nimm mich!

Stetige, kreisende Bewegungen heizen mir immer mehr ein. Ich will das Inferno, das Feuerwerk. Ich kann schon spüren, wie es sich ankündigt.

Stöhnen. Bin ich das? Sind es Worte oder nur Geräusche?

Dirk versteht mich. Er gibt seine **** auf. Rammt mit voller Wucht in mich. Ich kreische. Unsere Leiber klatschen aneinander. Paff, paff, paff. Nass. Vulgär. Unheimlich geil.

Ich… oh… oh, oh, ja… ich… ICH KOMME!

Ich bin völlig fertig, bekomme nur undeutlich mit, dass er mich auf die Seite dreht. Er kuschelt sich an meinen Rücken. Sein Schwanz, noch immer hart und hungrig, dringt von hinten in mich ein.

Uuh. Ich bin so empfindlich. Fühle mich wund. Meine Scheide brennt.

„Vorsichtig. Ich halte es kaum noch aus“, hauche ich.

Gemächlich bumst er mich. Sein Becken stößt sacht gegen meinen Po. Wieder und wieder. Keine Eile. Minutenlang.

Ich bin faul. Lasse es einfach geschehen. Erschöpft und halbschläfrig.

An seinem tiefer werdenden Atem merke ich, dass er auch bald so weit ist. „Ja, komm.“

Ein letztes Mal. Tief in mir. Ein Zittern geht durch seinen Körper. Ich kann fühlen, wie er seinen Samen in mir verströmt.

Zufriedenheit. Ich dämmere dankbar dahin.

Dann, hellwach, ein Gedanke: „Was ist hier gerade passiert?“

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