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Chapter 14 by berni berni

Halte ich es noch länger durch?

Ausgestellt am Pranger

Sie lösen die Gurte vom Tisch, jeder Klick hallt in dem stillen Raum wider, und ich sacke zusammen, mein Körper ein Mosaik aus Schmerzen – die frischen Tattoos pochen, die Nadeln stechen bei jeder Bewegung, die Ringe ziehen schwer an sensiblen Stellen, ein konstantes Ziehen, das mich keuchen lässt. Blut und Tinte mischen sich mit Schweiß, der Geruch metallisch und beißend. Claire wischt mich grob ab, ein Tuch mit ****, das brennt wie Feuer auf den Wunden, während Florian mich am Halsband hochzieht. „Keine Käfig-Zeit, Samuel“, murmelt Claire sachlich. „Stattdessen der Pranger. Mit Webcam – damit wir dich beobachten können. CNC, du erinnerst dich.“ Sie führen mich in den Keller zurück, der Plug vibriert leicht bei jedem Schritt, die Ringe klimpern leise, ein demütigendes Geräusch.

Der Pranger ist eine massive Holzwand, aufgebaut wie ein Andreaskreuz – X-förmig, aus dunklem Holz, rau und splitterig unter meinen Fingern, als sie mich dagegen drücken. Die Luft hier unten ist kühl und modrig, riecht nach Staub und Leder, das Licht dimm, von einer einzelnen Lampe über dem Kreuz. Florian spreizt meine Arme hoch, fixiert die Handgelenke mit Manschetten an den oberen Balken, das Leder eng, beißend in die Haut, die Nadeln in der Schulter protestieren scharf. Dann die Beine – weit gespreizt, Füße an den unteren Enden befestigt, die wunden Sohlen pochen gegen das Holz, der Plug drückt tiefer in dieser Position, ein Dehnen, das mich zittern lässt. Ich stehe da, nackt, exponiert, der Körper gestreckt wie ein Opfer, jede Bewegung unmöglich, der Windzug aus einem Lüftungsschacht streicht kalt über die Markierungen, weckt Gänsehaut.

Claire stellt eine Webcam auf, ein kleines Gerät auf einem Stativ, das rote Licht blinkt, als es aktiviert wird. „Wir streamen dich intern – für uns und vielleicht später für Gäste“, erklärt sie tonlos, tippt auf einem Tablet. „Ferngesteuerte Toys: Der Plug vibriert, die Ringe haben Elektro – wir kontrollieren es von oben.“ Sie testet es: Ein Knopfdruck, und der Plug erwacht, vibriert stark, sendet Wellen durch mich, mischt sich mit dem Ziehen der Ringe, ein Stromstoß durch die Brustwarzen, scharf und pulsierend. Ich keuche, zucke in den Fesseln, das Holz knarrt, Schweiß rinnt den Rücken runter.

Florian nickt zufrieden, sie gehen, schließen die Tür, lassen mich allein in der Halbdunkelheit. Die Webcam starrt mich an, ein kaltes Auge, das alles aufnimmt. Minuten vergehen – oder Stunden? – die Vibrationen kommen in Wellen, ferngesteuert, mal sanft, mal brutal, der Elektro beißt zu, lässt mich wimmern, der Körper spannt sich an, Erregung baut sich auf, ungewollt, quälend. Die Spreizung zieht an Muskeln, die Nadeln pochen, die Ringe baumeln, jedes Atmen eine Erinnerung an meine Hilflosigkeit. Ich starre in die Kamera, gebrochen, wartend.

Schließlich kommen sie zurück, lösen mich, ich sinke zusammen. „Gut gehalten, Sam“, sagt. Claire. „Jetzt der nächste Schritt.“. Ich spüre ich breche bald zusammen.

Macht mein Kopf und Körper noch mit?

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