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Chapter 4 by Jan1974 Jan1974

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Daumen hoch

Ich ließ die Blicke noch eine Weile auf mir ruhen, beobachtete die Männer, wie sie Lena musterten – mal verstohlen, mal offen. Kein Funken Eifersucht. Im Gegenteil: Es prickelte irgendwo tief in mir, ein seltsames, fast stolzes Kribbeln. Sie beneideten mich, das war klar. Und ich? Ich genoss es.
Dann hob einer der Kerle – der mit dem Dreitagebart und dem kecken Grinsen – plötzlich den Daumen. Ein kurzes, anerkennendes Zeichen, direkt in meine Richtung. In dem Moment traf es mich wie ein Blitz: Das war nicht nur Bewunderung für Lenas Kurven. Die Unterhaltungen, die ich nicht hören konnte, drehten sich nicht nur darum, wie heiß sie aussah. Nein. In ihren Köpfen ging es weiter. Viel weiter.
Ich konnte ihre Gedanken plötzlich fast greifen: Wie sie sich vorstellten, Lena würde vor ihnen knien. Wie sich ihre Lippen um sie schließen würden. Wie sie sie nehmen würden – hart, gierig, ohne Rücksicht. Natürlich war das alles nur in meinem Kopf. Aber nach diesem Daumen-hoch sah ich es in jedem Gesicht: der Typ mit der Wasserflasche, der sich die Zunge über die Lippen fuhr; der Blonde, der sich lässig die Sonnenbrille zurechtrückte, während sein Blick über Lenas String glitt; der Dritte, der sich mit einem leisen Lachen zu seinem Kumpel beugte und etwas flüsterte, das ich nicht verstand – aber erraten konnte.
Die Blicke wurden zahlreicher. Intensiver. Und mit jedem neuen Augenpaar, das sich an Lena festsaugte, wurden die Bilder in meinem Kopf schmutziger. Wilder. Ich stellte mir vor, wie sie über sie sprachen – nicht nur „geile Titten“, sondern konkret: „Stell dir vor, wie die sich anfühlt… wie eng die wohl ist… ob die laut wird…“
Und ich? Ich sollte wütend sein. Besitzergreifend. Stattdessen spürte ich, wie das Blut heiß in meine Lendengegend schoss. Mein Schwanz wurde hart – nicht langsam, sondern mit einem Ruck, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Ich drehte mich hastig auf den Bauch, vergrub das Gesicht im Handtuch, drückte mich in den warmen Sand. Aber auch das half nicht. Im Gegenteil: Jetzt sah ich die andere Seite – die Leute hinter uns. Und auch dort dasselbe Spiel. Blicke. Geflüster. Ein Typ, der sich auf die Unterlippe biss, während er Lena von hinten betrachtete. Ein anderer, der sich mit der Hand durch die Haare fuhr, als müsste er sich ablenken.
Mein Schwanz pochte jetzt im Sand, hart, fordernd, eingezwängt zwischen meinem Bauch und dem Handtuch. Ich atmete flach. Dachte: Das darf doch nicht wahr sein. Aber es war wahr. Es gefiel mir. Es machte mich an – nicht nur Lena in ihrem knappen Bikini. Sondern die Vorstellung, dass all diese fremden Männer sie wollten. Dass sie sich vorstellten, sie zu ficken. Und dass sie wussten: Sie dürfen nur träumen. Weil sie mir gehört.
Und genau das… machte mich wahnsinnig.

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