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Chapter 5 by Jan1974 Jan1974

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Gedanken

Ich presste das Gesicht tief in das warme Handtuch, atmete den Duft von Sonnencreme und Salz ein und versuchte ****, an etwas anderes zu denken – an das Rauschen der Wellen, an das Abendessen später, an irgendetwas Harmloses. Hauptsache, mein Schwanz hörte auf, sich so hart in den Sand zu drücken. Ich wollte die anderen Männer nicht mehr sehen. Nicht jetzt.
Natürlich funktionierte das nur mäßig. Sobald meine Augen nichts mehr zu tun hatten, übernahmen die Gedanken die Regie. Und sie ließen sich nicht bremsen.
In meinem Kopf wurde der Strand plötzlich leer. Die Familien, die Gruppen, die bunten Schirme – alles verschwand. Nur noch Lena und ich lagen da, die Sonne brannte auf unsere Haut, und das Meer rauschte leise im Hintergrund.
Dann tauchte er auf. Der Typ mit dem Dreitagebart, der mir vorhin den Daumen entgegengestreckt hatte. Ohne ein Wort zu sagen, breitete er sein Badetuch direkt neben Lena aus und legte sich hin. Ganz selbstverständlich, als hätte er jedes Recht dazu. Ich sah, wie die beiden anfingen, sich zu unterhalten. Ihre Stimmen waren nur ein leises Murmeln in meinem Kopf, die Worte selbst blieben verschwommen. Aber ich spürte die Vertrautheit, die sich schnell zwischen ihnen aufbaute. Sie rückten näher zusammen. Ihre Schultern berührten sich. Lenas leises Lachen drang zu mir herüber.
Und dann, ohne Vorwarnung, küssten sie sich.
Es war kein scheuer, zögerlicher Kuss. Er war tief, hungrig. Seine Hand wanderte langsam über ihren Rücken, während Lena sich ihm entgegenbog. Ich lag einfach nur da, keine zwei Meter entfernt, und schaute zu. Ich sagte nichts. Ich schrie nicht. Ich stand nicht auf. Ich lag da und schaute – und ein seltsames, warmes Gefühl breitete sich in meiner Brust aus. Kein ****. Keine Wut. Nur ein ruhiges, fast genüssliches Staunen.
Ich genoss den Anblick.
Wie ihre Lippen sich öffneten, wie seine Zunge in ihren Mund glitt, wie Lenas Hand über seine Brust strich. Wie selbstverständlich es aussah. Wie natürlich.
Und während ich dalag und zusah, pochte mein Schwanz noch härter gegen den Sand. Die Erregung wurde stärker, nicht schwächer. Der Gedanke, dass ein fremder Mann meine Frau küsste – direkt neben mir – und dass ich es einfach geschehen ließ… machte mich unglaublich an.
Ich drehte den Kopf ein kleines Stück zur Seite, sodass ich die beiden besser sehen konnte. Lena hatte die Augen geschlossen, ihr Körper wirkte entspannt und doch voller Spannung. Der Typ strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, und sie lächelte in den Kuss hinein.
Ich blieb still.
Ich ließ es zu.
Und tief in mir drin wollte ich sogar, dass es weiterging.

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