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Chapter 10 by Meister U Meister U

What's next?

Saya schickte Johanna in die Dusche

Das Wasser war eiskalt. Es prasselte auf ihren Kopf, rann über ihre Schultern. Sie zitterte. Aber nicht vor Kälte.

Ihr Körper war eine Landkarte der Benutzung. Rote Striemen zierten ihre Brüste. Ihre Möse brannte.

Sie seifte sich ein. Der Duft von fremdem Schweiß und Sperma wich dem neutralen Geruch der Gemeinschaftsseife. Doch das Gefühl in ihr blieb.

Sie rekapitulierte. Bild für Bild. Die Fesseln. Bernds Blicke. Sayas Befehle. Die Gürtelschläge. Die beiden blonden Mädchen.

Und sie wusste es: Es war geil. So geil, dass ihr jetzt noch schwindelig wurde. Diese vollständige Aufgabe. Diese absolute Demütigung. Sie hatte sich aufgelöst. Und es hatte sich unglaublich angefühlt.

Ihr Kitzler pochte. Die Erinnerung an die Schmerzen ließ ihre Muskeln zittern.

Sie wollte mehr. Mehr von diesem Gefühl, am Abgrund zu stehen. Mehr von dieser brutalen, ehrlichen Gier.

Sie drehte das Wasser ab. Sie stieg aus der Dusche. Ihr Körper war rein. Aber ihr Verlangen war schmutzig. Und es war ganz ihr eigenes.

Sie nahm das Kleid wortlos entgegen. Sayas Anweisung brannte sich in ihr Gehirn. Den ganzen Tag nicht berühren. Die simple Aussage war grausamer als jeder Gürtel.

Das Kleid war aus dünnem, grauem Baumwolljersey. Es fiel glatt und weit über ihre Hüften. Ohne Slip darunter spürte sie sofort die kühle Luft, die um ihre nackte Haut strich. Der Stoff rieb bei jeder Bewegung direkt an ihren Schamlippen.

Sie folgte Saya den Flur hinunter. Jeder Schritt war eine Erinnerung. Das leise Scheuern des Stoffes zwischen ihren Beinen. Die Wundheit ihrer Brustwarzen unter dem dünnen Material. Die Blicke der anderen Gäste im Frühstücksraum würden sie treffen, ohne auch nur eine Ahnung zu haben.

Sie betraten den Speisesaal. Der Geruch von Kaffee und Brötchen. Das Gemurmel der Leute. Saya führte sie zu einem Tisch, an dem Bernd, Tobi und die beiden blonden Mädchen bereits saßen. Ein Stuhl war frei gelassen worden. Für sie.

Sie setzte sich. Das Kleid rutschte hoch, als sie sich hinsetzte. Ein Streifen nackter Oberschenkel wurde sichtbar. Sie zog es nicht herunter.

Bernd musterte sie mit einem funkelnden Blick. Tobi grinste. Die Blonden beobachteten sie still.

Saya nahm ihren Arm, drehte ihr Handgelenk nach oben. Sie zeigte auf die frischen, roten Striemen von den Seilen. Für alle sichtbar.

"Sie hat gut gehalten", sagte Saya zu der Gruppe. Es klang wie eine Feststellung.

Johanna senkte den Blick. Die Demütigung war öffentlich. Und sie war erregend. Die Anspannung für den Abend begann jetzt schon. Jede Sekunde, in der sie sich nicht berühren durfte, machte die Vorfreude unerträglicher.

„Ich gehe heute ins Miniatur-Wunderland.“

Johannas Aussage wirkte absurd in diesem Moment. Doch ihr fiel nichts Besseres ein.

Saya lächelte ihr schmales, wissendes Lächeln. „Wie passend. Eine Welt in klein. Alles unter Kontrolle.“ Ihr Blick wanderte zu Johannas Händen, die sie fest im Schoß gefaltet hielt. „Du darfst dich heute nicht berühren.“

Bernd kaute auf seinem Brötchen. „Viel Spaß.“

Johanna spürte, wie das Kleid an ihren nackten Schenkeln scheuerte. Jede Erinnerung an die Nacht ließ die Berührung des Stoffes intensiver werden. Der Gedanke, stundenlang zwischen Familien und Touristen zu gehen, völlig nackt unter dem dünnen Kleid, die wunde Haut, der befohlene Verzicht… es war eine neue, raffinierte Form der ****.

Sie nahm einen Schluck Kaffee. Die Hitze brannte in ihrer Kehle. Sie freute sich auf die winzigen Züge, die perfekten Landschaften. Sie würde in eine ordentliche, kontrollierte Welt flüchten. Und die ganze Zeit würde die Unordnung in ihr brodeln. Ein öffentliches Geheimnis. Ein schmutziger Reiz unter der grauen Baumwolle.

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