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Chapter 2 by BestBoy BestBoy

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Der Ausschuss

Dennis Franke, der Ausschussvorsitzende des Waffenkontrollausschusses, saß am Kopfende des langen weißen Tisches des in weiß gehaltenen kleinen Besprechungszimmer im Verteidigungsministerium. Er sah in die Runde. Keiner der Anwesenden, Mann oder Frau, machte sich die Entscheidung leicht. Bei der Probeabstimmung vor einer Woche hatte sich ein Votum mit einer Stimme gegen die Waffenlieferung nach Algerien ergeben. Heute war die erneute Durchsprache des Themas vor der Abstimmung in zwei Wochen. Noch einmal hatte die Expertin des BND die Lage vorgetragen.

Katrin Wehrle, die fünfundvierzigjährige Abteilungsleiterin "Bewaffnung Nordafrika und Naher Osten", beim BND lächelte ihn an. Sie trug ihre langen, brünetten Haare offen und war nur dezent geschminkt. Die graue Bluse konnte ihre große Oberweite nicht verbergen.

"Der BND hält es für erwiesen, dass die algerische Regierung das Waffenpaket aus Handfeuerwaffen, gepanzerte Transporter und Kommandofahrzeuge, nicht zur Landesverteidigung, sondern zur Unterdrückung von Minderheiten und zur Auflösung von Demonstrationen einsetzen wird. Es ist davon auszugehen, dass es zu Todesopfern kommen wird", fasste Dennis ihren Vortrag zusammen.

Die meisten Mitglieder des Waffenkontrollausschusses zeigten keine Regung. Das Ergebnis der Probeabstimmung hatte eine Ablehnung des Waffenexports mit einer Stimme Mehrheit ergeben. Dennis wusste, dass diese eine Stimme, die von Agnieszka war, die sich in Sachen von Krieg und Frieden nicht an Parteivorgaben hielt. Damit war auch klar, dass Agnieszka diejenige war, die das Ergebnis kippen konnte.

Agnieszka Münch, die **** vollbusige, achtunddreißigjährige Politikerin der DGP, Mitglied des Kontrollausschusses, fuhr sich mit der Hand durch ihre langen, rubinroten Haare.

Katrin sah Dennis an. Dennis schaute zurück, dann ließ er seinen Blick auf Katrins immensen Busen sinken. Katrin lächelte zufrieden. Sie hatte viele Männer, mit denen sie Intimzeit verbracht hatte und alle waren sie immer wieder beeindruckt von ihrem Busen.

Dennis fragte noch kurz, ob es noch Einwände gab, dann verkündete er "Die Abstimmung findet in zwei Wochen statt. Bis dahin bitte ich jeden von Ihnen, sich dieses Geschäft reiflich zu überlegen. "

Dennis sah nochmals in die Gesichter der Versammelten, blieb bei Katrins Antlitz hängen. Mit einem "Also, Leute, das wars für heute", beendete er die Sitzung.

Siemtje Berger, die vierzigjährige Staatssekretärin im Verteidigungsministerium bedeutete Agnieszka Münch nach der Sitzung, noch kurz im Raum zu bleiben.

"Das wird Folgen haben", sagte Siemtje und trat nahe an Agnieszka heran. Manchmal spürte Agnieszka eine erotische Spannung, die sich zwischen ihr und der schlanken Politikerin mit den sehr kleinen Brüsten aufbaute.

"Ja, klar, aber die Eskalation der Situation lässt uns keine andere Wahl. Wir tragen die Verantwortung", antwortete Agnieszka, als würde sie einer Reporterin antworten.

"Kann sein, dass die algerische Regierung Druck aufbaut, vielleicht fahren sie aber auch eine Schmutzkampagne gegen uns. Vielleicht noch anderes, man weiß es nicht", sagte Siemtje.

"Meinst du, sie werden uns drohen?", fragte Agnieszka verwirrt. Ein klein wenig Besorgnis machte sich in ihr breit. Sie war zwar Droh-Mails und Onlinebeschimpfungen gewohnt, aber sich mit einem Staat anzulegen, der nicht viel Rücksicht auf Menschen nahm, war etwas anderes.

"Ich weiß es nicht, Agnieszka, aber wir sollten auf der Hut. Wir sind verwundbare Ziele", sagte Siemtje und verließ den Raum.

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