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Chapter 6 by Papas_Liebling Papas_Liebling

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Auf Start

19:56 Uhr.

Ich stand noch immer barfuß vor dem Spiegel, das Kleid glatt über meine Hüften gestrichen. Lippen nachgezogen. Letzter Kontrollblick. Ich fühlte mich… scharf. Unwiderstehlich. Bereit.

Nur noch die Schuhe. Und dann – zögerte ich.

„Scheiße“, murmelte ich. Ohne Slip ging nicht. Nicht heute Abend. Das war kein Gossen-Kick. Das war die fucking Champions League. Da musste alles perfekt sein. Jedes Detail sitzen. Ich lief zum Kleiderschrank, riss die Schublade auf. Dieser eine Tanga, den ich eigentlich schon heute früh anziehen wollte. Schwarze Seide, feine Spitze, fast durchsichtig, so zart, dass man ihn kaum spürte. Ein Hauch von Nichts – wie gemacht für einen Abend, an dem ich bereit war, alles zu zeigen, ohne etwas zu offenbaren.

Ich raffte das Kleid, wackelte mit den Hüften, schob es hoch bis über die Taille, ein Fuß auf dem Bett, und glitt in den Slip. Er schmiegte sich sanft und kühl an meine glatte Haut, fühlte sich an wie eine verführerische Liebkosung.

Da spürte ich es. Im Nacken. Etwas stimmte nicht.

Ich drehte mich um – langsam.

Die Balkontür. Keine Vorhänge. Kein Sichtschutz. Drinnen hell, draußen dunkel.

Ich ging hin, um den Rollladen herunterzulassen. Sah hinaus. Drunten auf der Straße, direkt gegenüber, im Schein der Laterne: der silberne Sportwagen. Breit. Flach. Elegant. Kein Chauffeur.

Und er sah hoch.

Wie lange schon?

Ich war wie erstarrt. Hatte ich's versaut? Würde er mich jetzt noch mitnehmen? Ich schaute hinab, suchte seinen Blick. Und sah es – das leichte Hochziehen seiner Mundwinkel. Nicht amüsiert. Nicht spöttisch. Eher… anerkennend.

Ich musste lächeln. Ich winkte. Er winkte zurück.

Grünes Licht. Los geht's!

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