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Chapter 17
by
Papas_Liebling
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Der Hoody
Ich klopfte nicht an. Ich machte einfach die Tür zu seinem Arbeitszimmer auf und ging hinein. Die Luft roch nach Kaffee, Papier und Frustration. David saß an seinem Schreibtisch, die Finger schwebten über der Tastatur, aber auf dem Bildschirm stand kein einziges Wort. Er hatte die ganze Zeit über nichts getippt.
Er sah auf – und seine Augen weiteten sich, als er mich sah.
Ich stand barfuß in der Tür, nackt bis auf meinen Hoodie. Den, den ich schon seit Jahren besaß. Alt und ausgebeult. Er war gerade lang genug, um untenrum alles zu bedecken. Aber nur knapp.
Sein Blick huschte nach unten. Dann wieder nach oben.
„Können wir reden?“, fragte ich fordernd.
Er antwortete nicht sofort. Lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Abwehrend. Vorsichtig. Aber er sagte nicht nein.
Ein Nein hätte ich auch nicht akzeptiert.
Also ging ich durch den Raum. Nicht schnell. Nicht langsam. Gerade so schnell, dass David bei jedem Schritten sehen konnte, wie die Rundung meiner Hüften links oder rechts aufblitzte, je nachdem welchen Fuß ich gerade aufsetzte. Ich fläzte mich in den Ledersessel ihm gegenüber. Zog die Knie an, schob sie unter den Stoff. Der Kapuzenpulli spannte sich, der alte ausgeleierte Reißverschluss öffnete sich widerstrebend. Der Hoody rutschte von einer Schulter. Nicht ganz. Noch war nichts Unanständiges zu sehen. Ich zog ihn nicht zurecht.
Er versuchte, wieder auf seinen Bildschirm zu schauen.
Er versuchte es.
„Lisa ist anstrengend“, sagte ich beiläufig.
Das erregte seine Aufmerksamkeit. Er warf mir einen genervten Blick zu. „Sie ist ... ein bisschen ... besonders.“
Ich lächelte bitter. „Sie mag es, zu provozieren. Besonders dich.“
Er antwortete nicht. Ich neigte meinen Kopf. „Sie spielt nur mit dir. Das kapierst du doch, oder?“
„Ich spiele ihr Spiel nicht mit“, sagte er. Zu schnell, als habe er die Antwort vorher zurechtgelegt.
Ich ließ Stille zwischen unsere Worte sickern.
Dann: „Du spielst aber auch nicht mit mir.“
Sein Kopf ruckte hoch. Seine Augen waren jetzt geradeaus auf mich gerichtet. Konzentriert. Alarmiert. Gut. Er soll mich ansehen. Ich beugte mich vor, so weit, dass sich der Kapuzenpulli verschob und David hineinsehen konnte.
„Sie denkt, du unterdrückst deine Gefühle“, sagte ich. „Ich denke, du hast nur Angst. Angst vor mir?“
Sein Kiefer spannte sich an. Er stand abrupt auf. Stieß seinen Stuhl nach hinten weg. Drehte sich um und schaute aus dem Fenster. Ich ließ ihn. Stand ebenfalls auf. Trat zur Tür. An der Schwelle hielt ich inne.
„Das Leder war kalt. Ich zieh mir jetzt lieber ein Höschen an.“
Dann ging ich hinaus.
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Neles peinliche Missgeschicke
Stieftochter benimmt sich äußerst ungeschickt, wenn sie mit ihrem Stiefvater allein ist.
Ich bin allein zu Hause mit meinem Stiefvater. Irgendwie benehme ich mich in seiner Gegenwart auffällig ungeschickt. Was muss er nur von mir denken? Ich hoffe, er denkt genau das, was ich damit beabsichtige.
Updated on May 3, 2026
by Papas_Liebling
Created on Jul 6, 2025
by Papas_Liebling
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