Eine Geschichte
swinging both ways
Chapter 1
by
markmarksen07
Es begann, vor einer echt langen Zeit, zumindest kommt es mir so vor und wenn man ehrlich ist sind die 90er auch schon eine Ewigkeit her. Auf jeden Fall war es 92 als ich endlich 18 wurde und ich glaubte das jetzt endlich das Leben losgehen würde. Na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt heißt es ja immer. Ich hatte meine Teenager Knutschereien erfolgreich absolviert und war wirklich nicht schüchtern was Mädchen anging, aber leider bin ich dann über das Knutschen nie rausgekommen.
Aber das würde sich jetzt auf jeden Fall ändern, ich bin immerhin 18 und die Welt wartet auf mich … hätte ich diesen jugendlichen Enthusiasmus nur wieder …
Ich lieh mir das Auto meines Opas und fuhr in die nächste Großstadt, Sexshops, ich hatte von der Existenz gehört, aber in meiner kleinen dörflichen Welt gab es sowas wie einen Sexshop nicht und es wurde auch nicht darüber gesprochen.
Anfang der 99er gab es noch kein Google bzw google maps, nur Telefonbücher und Landkarten bzw. Stadtpläne, damit musste ich meinen Weg zu diesem Ort finden, der mich magisch anzog. Es war unglaublich, mein Herz schlug noch nie so stark und ich war **** aufgeregt als ich endlich mein Ziel erreicht hatte und vor dem Sexshop stand. Ich wollte wieder umdrehen, aber war aber auch Geil, bekam einen Harten und dachte das ich im Laden endlich meine sexuelle Erfüllung fand. Na ja, dem war natürlich nicht so, aber ich fand ein paar Ideen und Anregungen, die ich vorher nicht kannte, woher auch, wenn man aus einem Dorf kommt in dem nichts los ist und die Kirche die moralische Instanz ist, was natürlich aus heutiger Sicht zumindest kritisch gesehen werde darf.
Der Sexshop, mein Sexshop, zeigte mir die verschiedenen Spielarten und Variationen des einen Themas, meines lieblings Themas, Sex. Ich stöberte durch die Zeitschriften, sah mit alle Covers der Videofilme an. Ich lernte das es nicht nur Mann und Frau gab, sonder Frau und Frau, Frau und mehrere Männer und sogar in einer kleinen versteckten Ecke, Mann und Mann.
Ich fand seltsamerweise alle Spielarten die ich sah interessant und erregend, es gab keine Kombination die mich abstieß, es war alles für mich stimmig, schön harmonisch und unendlich geil.
Der Inhaber ( das er das war, erfuhr ich aber erst bei einem meiner späteren Besuche) ließ mich gewähren, ließ den jungen Mann in der neuen Welt die er gerade entdeckte stöbern und blätter. Es hat mich wirklich viel überwindung gekostet, aber ich wollte und musste ein Pornoheft besitzen. Ich suchte vor lauter Scham, das langweiligste und züchtigste, Blümchensex Pornoheft heraus, das ich nur finden konnte.
Beim zahlen wollte ich im Bodenversinken und wegrennen, aber der Besitzer hatte eine entwaffnende Art und überging meine Unsicherheit komplett, er kassierte mich freundlich ab, packte das Heft in eine schwarze, neutrale Plastiktüte.
„Hab dir noch was dazugepackt, viel Spaß beim schmöckern und bis bald.“
Ich sagte nicht viel, krächzte maximal ein Danke heraus und flüchtete zu dem Auto.
Ich musste mich beruhigen, war immer noch viel zu aufgeregt um den Heimweg anzutreten. Ich hatte es geschafft, ich habe mich in die düstere Höhle getraut und noch Beute mitgenommen, ein Pornoheft, mein Pornoheft, es war Sex, egal ob es nur ein Heft voll Blümchensex war, es war mein erstes Pornoheft, das ich auch heute, immer noch in Ehren halte. Wie Dagoberts erster Kreuzer.
Ich musste es mir nochmal anschauen bevor ich losfuhr, ich konnte nicht anders, mein Schwanz war die hanze Zeit immer leicht erregt, ich griff in die Tasche, zwei Hefte?
„Hab dir noch was dazugepackt“ wie geil noch ein Heft. Ich zog beide aus der Tasche, mein Heft und die Zugabe.
Ein Heft, ein Pornoheft, ein Heft aus der Ecke. Auf dem Cover knutschten zwei nackte Männer, die Schwänze hart. Ich erschrak, war geschockt, schämte mich, wieso hat er das Heft mit eingepackt, was soll das? Denkt er ich bin Schwul, nur weil ich mir Zeitschriften aus der Ecke angeschaut hatte, nicht wirklich länger als alle anderen, war halt neu, da kann man ja mal reinschauen. Das Heft wog Tonnen, die Scham verschlang mich fast, was sollte ich damit machen, wie werde ich es unbemerkt los, wenn es jemand bei mir findet. Es verschwandt sofort wieder in der Tüte, verschämt und ärgerlich legte ich die Tüte nach hinten auf die Rückbank, startete den Wagen, fuhr los und merkte jetzt erst wie hart mein Schwanz war.
Ein langweiliger Sommer
Eine kleine Geschichte wie es im Leben so spielt wenn man Sex mag.
Updated on Mar 28, 2026
by markmarksen07
Created on Jul 15, 2025
by markmarksen07
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