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Chapter 13
by
Papas_Liebling
What's next?
Falscher Verdacht
Ich erwachte durch hastige Schritte. Leichte, schnelle Schritte, jemand floh. Ein unterdrücktes Kichern. Ich setzte mich auf. Langsam. Die Decke rutschte an mir herab. Vage erhaschte ich gerade noch einen Blick auf eine verschwommene Gestalt, die durch den Flur huschte – nackte Beine, lockeres Shirt, ein flüchtiges Grinsen zurück, langes Haar, das wie ein Siegesbanner hinter ihr her wehte.
Lisa.
Was ...? Warum lachte sie?
Ich blinzelte in das sanfte Licht, das durch meine Vorhänge fiel. Alles fühlte sich träge und schwer an, als wäre mein Gehirn in Honig getaucht worden. Mein Kopf fühlte sich an, als liefe er mit angezogener Handbremse.
Noch halb im Schlaf versuchte ich, meine Gedanken zu ordnen. War sie hier gewesen? In meinem Zimmer? Die Bettlaken neben mir fühlten sich warm an, die Decke war zerwühlt. Ein zweites Kissen lag leicht schief und war eingedrückt. Ich konnte mich nicht daran erinnern, was geschehen war. Ob etwas geschehen war.
Hatte sie ...? Hatten wir …?
Ich runzelte die Stirn.
Dann, ein Geräusch vor der Tür. Eine Gestalt tauchte er auf.
David.
Er blieb stehen – sein Fuß schwebte an der Türschwelle. Seine Augen weiteten sich und suchten den Raum ab. Er wirkte wie jemand, der einen Tatort betritt. Sein Blick fiel auf das Bett – mein Bett – auf den Platz neben mir. Die Abdrücke in den Laken. Die Luft, die nach Lisas Zitronenshampoo roch.
Seine Augen suchten die meinen. Wir starrten uns an.
Ich: Verwirrt, aufrecht sitzend, mit zerzausten Haaren und geröteter Haut.
Er: Mit zusammengebissenen Zähnen, etwas blitzte hinter seinen Augen auf.
Und dann wurde mir plötzlich bewusst – ich trug kein Nachthemd. Ich war nackt.
Meine Arme schossen nach oben, zogen die Decke bis zu meinem Schlüsselbein und klammerten sich daran, als könne das irgendetwas daran ändern, was er denken musste.
„Ich – es ist nicht so, wie es aussieht –“, begann ich.
Aber er hatte sich bereits abgewandt. Nun blieb er stehen, drehte sich halb zu mir um. Sein Mund öffnete sich. Schloss sich wieder, ohne etwas zu sagen.
Er nickte. Als hätte er etwas bestätigt bekommen. Dann ging er weg.
Ich saß wie erstarrt da, die Decke an meine Brust geklammert, und in mir stieg Hitze auf wie eine Strafe für ein Vergehen, an das ich mich nicht erinnern konnte. Was zum Teufel war heute Nacht passiert?
Und warum wünschte ich mir, es wäre etwas passiert?
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Neles peinliche Missgeschicke
Stieftochter benimmt sich äußerst ungeschickt, wenn sie mit ihrem Stiefvater allein ist.
Ich bin allein zu Hause mit meinem Stiefvater. Irgendwie benehme ich mich in seiner Gegenwart auffällig ungeschickt. Was muss er nur von mir denken? Ich hoffe, er denkt genau das, was ich damit beabsichtige.
Updated on May 3, 2026
by Papas_Liebling
Created on Jul 6, 2025
by Papas_Liebling
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