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Chapter 66 by Frizza Frizza

What's next?

Der Weg nach Hause.

_Sarah_

Auf der Damentoilette angekommen, sieht Sarah sich zum ersten Mal im Spiegel.
Sie ist total versaut. Nicht nur, dass überall Spermares­ten an ihr hängen – sie hat auch Flusen vom Teppich im Gesicht.

Sie geht zum Waschbecken und wäscht sich das Gesicht ab.
Erst jetzt, mit dem nassen Gesicht, spürt sie die kalte Luft auf ihrer Haut.

"Das Fenster! Die perfekte Möglichkeit, hier rauszukommen!"

Sie trocknet sich mit Papiertüchern ab und geht zum Fenster.
Es ist ein Oberlicht, das auf Kipp steht. Von draußen hört sie Rauschen.

Sie klettert auf eine Kloschüssel, um zum Fenster zu gelangen.
"Unmöglich, da durchzukommen." Selbst wenn: Ein Blick durch den gekippten Bereich verrät, dass es stark regnet und sie nicht im Erdgeschoss ist. Das Gebäude muss an einem Abhang stehen – sie kann sich nicht erinnern, Treppen gestiegen zu sein. Doch ihr Blick erfasst etwas anderes: eine Feuertreppe. Diese dürfte direkt neben der Damentoilette sein.

Sie geht zurück zur Tür und lauscht.
Draußen ist alles still.
"Entweder suchen die Kerle noch nicht nach ihr – oder sie suchen woanders."

Sarah geht so schnell ihre Beine sie tragen können zum grünen Schild mit dem Notausgangs-Piktogramm. Sie folgt dem Pfeil und steht plötzlich vor einer Tür. Nur diese trennt sie noch von der Freiheit.

[ALARM] steht neben der Klinke.

Sarah überlegt. "Dieses Kino hat weder ihren Namen noch sonstige Daten. Und hierher zurückkommen will sie nie wieder."

Sie betätigt die Klinke – ein schriller Ton ertönt.
Jetzt ist Rückzug unmöglich. Sie reißt die Tür auf und rennt die Treppe hinunter.

Der Regen prasselt auf sie nieder und durchnässt ihr Shirt in Sekunden.
"Zuerst muss ich sehen, ob der Porsche noch da steht!" Denkt sie und sprintet zum Parkplatz.


_Anna_

Draußen verabschiedet sich der Tattowierer. Justin und Anna steigen in sein Auto.
Sofort zieht Anna das Kleid aus und sagt:
"Ich darf in Fahrzeugen keine Kleidung tragen." Sie lacht dabei.

Dann verliert sie sich wieder in ihrem Tattoo.
"Das ist sooo geil!", sagt sie und streichelt darüber.

"Nein! Du fasst es nicht an!", befiehlt Justin – er fürchtet Entzündungen.
"Okay, ich werd’s nicht mehr anfassen! Darf ich andere Stellen meines Körpers nicht mehr anfassen?", fleht Anna fast schon.

"Wo möchtest du dich jetzt am liebsten berühren?", fragt Justin belustigt und fährt los.
"Ich möchte mich jetzt am liebsten fingern, ich bin so geil! Ich bin komplett in deiner Hand! Du bestimmst über mich!", stöhnt sie und fasst sich an ihre nasse Fotze.

"Nein! Da fasst du dich auch nicht an!", sagt Justin bestimmt.
Anna zieht die Hand zurück, als hätte sie eine heiße Herdplatte berührt – und stöhnt erregt.

"Du wirst mir jetzt während der Fahrt den Schwanz lutschen", befiehlt er und öffnet die Hose. Da er Automatikgetriebe hat, ist es unproblematisch, dass er den Sitz zurückschiebt.
Anna bekommt von der Fahrt nichts mehr mit – zu beschäftigt unter dem Lenkrad. Nicht einmal, dass es nun auch bei ihnen heftig zu regnen beginnt.


_Sarah_

Am Parkplatz angekommen, sieht Sarah nur eine leere Lücke, wo Annas Porsche stand.
Ihr schlechtes Gewissen wird noch schwerer.
"Doch das hilft jetzt nichts."
Sie muss weg. Nach Hause. Alles in Ordnung bringen!

Also läuft sie los – ein weiter, weiter Weg.
Zu Fuß wird es Stunden dauern, doch sie hat ****. Sie marschiert durch den Regen.

Nach einigen Minuten erreicht sie eine Bushaltestelle und stellt sich kurz unter das Dach.
Ein Blick auf den Fahrplan: "Kein Bus mehr heute Nacht".

Frustriert stapft sie weiter durch die regnerische Nacht. Shirt und Schuhe sind triefnass.
Kaum Autos fahren vorbei – bis sie ein vertrautes Motorengeräusch hört.

Ein Bus mit [Dienstfahrt]-Schild nähert sich.
In ihrer Verzweiflung hebt Sarah den Arm. "Wird er anhalten?"

Sie kann es kaum fassen, als der Bus tatsächlich stoppt.
Sarah rennt zur Tür – und sieht Frank. Der Busfahrer. Derjenige, der sie neulich mitnahm, als sie kein Ticket hatte... und der einen Kuss forderte.

Kurz ist Sarah erschrocken, doch kein anderer hätte angehalten.
"Hey Sarah, was machst du denn hier im Regen? Mitten in der Nacht? So leicht bekleidet?", fragt er amüsiert. Sein Blick wandert über ihren durchsichtigen Körper.

Sie steht noch im Regen.
"Lange Geschichte. Kann ich bitte mit? Ich will nur noch nach Hause."
"Komm erst mal rein", sagt Frank. Als Sarah einsteigt, schließt er die Tür.


_Anna_

Als Justin und Anna zuhause ankommen, bemerkt Anna zunächst nichts.
Erst als er sagt: "Hör auf, meinen Schwanz zu lutschen!", kommt sie hoch und erkennt ihr riesiges Haus hinter dem verschlossenen Tor.

"Mach das Tor auf", befiehlt Justin streng.
"Die Fernbedienung ist im Auto – ohne komme ich nicht rein."
"Gibt’s keinen Code?", fragt er ungläubig.
"Doch, am Nummernfeld. Aber den kenne ich nicht", gesteht sie schuldbewusst.
"Wie kommen wir jetzt rein? Was, wenn die Fernbedienungsbatterie leer wäre?"
"Dann würde ich klingeln, und unser Butler öffnet von innen!" Plötzlich hat sie eine Idee. "Ich könnte klingeln!"
"Dann mach’s."
"Die Klingel ist am Tor. Es regnet so stark... darf ich mein Kleid anziehen?"

Justin zögert. "Nein. Du willst doch nicht, dass es nass wird?"
Die Vorstellung, nackt zu klingeln, erregt Anna so sehr, dass sie sofort aussteigt.
Der Regen durchnässt sie in Sekunden.

Sie klingelt – und wartet. Justin sieht, wie sie mit unsichtbarem jemandem spricht. Als sie zurückkommt, öffnet sich das Tor.
Nass steigt sie ein. "Was sagte er?"
"Ich sagte nur: 'Ich bin‘s, mach auf!' Als er fragte, ob er die Garage öffnen soll, befahl ich: 'Ja, dann geh!' Keine Zeugen." Sie strahlt.

Sie fahren in die Garage – auf den Platz von Annas Porsche. Ihr Blick fällt auf das Kleid.
"Komm, das gehört dir nicht! Du gehst so!", sagt Justin. Ein Kribbeln durchfährt Anna, sie muss ihr Haus nackt betreten.
("Genau wie Sarahs erster Besuch bei mir...") denkt sie erregt.

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