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Chapter 12 by Jan1974 Jan1974

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Ich gehe an die Theke

Ja, was ich dort sehen konnte, machte mich einfach **** an. Der Anblick von Sonja, wie sie sich den fordernden Händen von Mark hingab, während alle Männer in der Bar wie gebannt nur auf sie starrten – das trieb mich schier in den Wahnsinn. Die Tatsache, dass keiner von ihnen mich überhaupt noch wahrnahm, erregte mich nur noch mehr. Ich war mir sicher: Selbst wenn ich mich jetzt zwischen die anderen Gäste gesellen würde, hätte wohl keiner mehr eine Erinnerung daran, dass ich überhaupt da war. Sie sahen nichts mehr außer Sonja. Für diese Männer existierte ich in diesem Moment schlicht nicht.

Ich sah mich kurz um, spürte, wie meine Erregung in mir pochte, und beschloss, meinen Platz am Tisch zu verlassen. Ganz langsam und unauffällig stand ich auf, ging locker zum Rand des Geländers der Terrasse und schlenderte dann auf die andere Seite. Von dort aus konnte ich in aller Ruhe und ohne Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen Richtung Theke gehen – genau dorthin, wo Sonja sich gerade Marks Händen hingab. Mein Herz schlug schnell, meine Gedanken überschlugen sich, aber äußerlich wirkte ich wie ein Mann, der sich nur einen besseren Platz suchte.

An der Theke angekommen, entdeckte ich einen freien Barhocker, direkt neben einem Mann, der ebenfalls gebannt das Treiben beobachtete. Ich setzte mich hinter ihn, achtete darauf, ihm den Blick auf Sonja nicht zu verstellen, und ließ das Ganze erst einmal auf mich wirken.

Sonja hatte sich nun so gedreht, dass sie mit der Vorderseite zu den Gästen stand, die Beine leicht gespreizt, während sie sich lasziv an Marks Oberkörper lehnte. Mark saß hinter ihr, seine Hände fanden dennoch geschickt ihren Weg. Seine rechte Hand glitt wieder zwischen ihre Schenkel, spielte mit ihrer feuchten Spalte, während seine linke Hand ihre Brüste fest umschloss, sie knetete, drückte, massierte. Ich sah, wie Sonja den Kopf zurückwarf, das Gesicht verzückt nach oben gerichtet. Ihre Lippen formten Worte, die in der lauen Abendluft zu mir herüberwehten.

„Oh Gott … ist das geil …“, stammelte sie zwischen heiserem Atmen. „Hör nicht auf … das brauch ich jetzt … so sehr …“ Immer wieder flüsterte sie Dinge wie: „Deine Hände … so gut … ja, genau da … du machst das so toll … oh, bitte … mehr …“ Es klang rau, abgehackt – wie jemand, der nicht mehr Herr über seine Worte ist. Und das war der Trick: So, wie ihre Stimme jetzt klang, war es für jeden schwer zu unterscheiden, ob sie **** oder einfach in purer Lust gefangen war. Für Sonja war es perfekt – ihre Erregung half ihr dabei, die Rolle der willenlosen Betrunkenen vollkommen glaubwürdig zu spielen.

Ich sog den Anblick auf, spürte, wie mein Verlangen fast schmerzhaft wurde, und beugte mich schließlich leicht zu dem Mann neben mir. Ich tat so, als würde ich die Szene gerade erst bemerken, als wäre ich einfach ein neugieriger Beobachter. „Die Kleine ist ja wirklich wild, was?“ sagte ich mit einem leichten Grinsen, den Blick weiterhin auf Sonja gerichtet.

Der Typ zuckte kaum, sein Blick klebte an ihr. „Da hast du verdammt recht. Sowas sieht man hier wirklich nicht oft.“

Ich lehnte mich zurück, nahm einen Schluck von meiner Cola. „Na, dann ist das heute wohl unser Glückstag.“

Er lachte leise, ohne die Augen von Sonja abzuwenden. „Das kann man wohl sagen. So eine geile Maus hab ich hier, glaub ich, noch nie gesehen. Und ich bin oft hier … aber sowas? Selten.“

„Na, dann haben wir ja beide was zum Genießen heute Abend.“ Ich spielte weiter den unbeteiligten Beobachter.

„Und ob“, murmelte er. „Die ist doch komplett weggetreten. Die weiß doch gar nicht mehr, was sie tut. Guck mal, wie der die anfasst … die lässt alles mit sich machen.“

Ich grinste innerlich, sah weiter zu Sonja. „Sie scheint’s aber auch zu genießen, findest du nicht?“

„Und wie.“ Er schüttelte leicht den Kopf, als könne er kaum glauben, was er sah. „Die würd hier wahrscheinlich jeden ranlassen, wenn er’s drauf anlegt. Schau dir an, wie sie stöhnt … so eine Fickmaus hab ich lange nicht mehr erlebt.“

Ich lachte leise. „Glaubst du, das ist ihr Freund da bei ihr?“

Der Typ verzog das Gesicht, als wäre der Gedanke absurd. „Ach was, der Typ? Nee. Der guckt doch nur blöd und freut sich, dass er sie mal los ist. Sonst würde der doch was sagen, oder eingreifen …“

Ich hob das Glas. „Na dann: Auf einen besonderen Abend!“

Er stieß mit mir an, die Augen immer noch an Sonja geheftet. „Auf so eine geile Nacht. Vielleicht kriegen wir ja noch mehr zu sehen.“

Ich lehnte mich entspannt zurück, genoss den Anblick und den Gedanken, dass keiner hier auch nur im Geringsten ahnte, wer ich wirklich war – der Mann, der genau das alles inszeniert hatte.

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