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Chapter 6
by
Jan1974
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Die zweite Bestellung
Ich war froh, dass der Zufall mir geholfen hatte. Dass sich dieser kleine Flirt von selbst ergeben hatte, ohne dass ich es anstoßen musste. Sonja wusste ja immer noch nicht, was ich im Schilde führte – und genau das machte es so aufregend.
Die ersten **** hatten wir rasch geleert. Sonja schien den Aperol zu genießen, und mein alkoholfreier Cocktail war tatsächlich richtig gut. Als die Gläser leer waren, sah ich sie an. „Magst du die nächste Runde holen? Ich würde diesmal eine kleine Cola nehmen.“
Sie nickte, und ich fügte mit einem Grinsen hinzu: „Und tu mir einen Gefallen: Spiel ein bisschen empört. Wenn Mark dich anspricht, sag ihm, ich hätte den Wunsch geäußert, dass du auf die Toilette gehst und den BH ausziehst. Und dass du findest, sowas geht in der Öffentlichkeit ja gar nicht.“
Sonja lachte leise und schüttelte den Kopf. „Du bist unmöglich“, flüsterte sie, während sie sich erhob.
Sie ging zur Bar und stellte sich in die Nähe von Mark, der dort noch immer saß und sein Glas langsam leerte. Kaum hatte sie den Blickkontakt des Barkeepers gesucht, wandte sich Mark ihr wieder zu.
„Wieder auf Getränkemission?“ fragte er mit einem schiefen Lächeln.
Sonja nickte. „Ja, ein Aperol und eine kleine Cola, bitte.“
Mark sah sie einen Moment an und runzelte leicht die Stirn. „Alles gut? Du wirkst … na ja, ein bisschen aufgebracht.“
Sonja warf ihm einen Blick zu, der genau zwischen gespielt empört und amüsiert lag. „Mein Mann kommt manchmal auf Ideen …“
„Jetzt mach’s spannend – was für Ideen?“ hakte Mark sofort nach, das Interesse geweckt.
Sonja seufzte, als hätte sie es eigentlich gar nicht erzählen wollen. „Er hat den Wunsch geäußert, dass ich jetzt auf die Toilette gehe und meinen BH ausziehe. Hier. In aller Öffentlichkeit. Ich meine – ehrlich! Das macht man doch nicht.“
Mark stutzte kurz, dann lächelte er, als könne er sich den Gedanken bildlich vorstellen. „Na ja … ich will jetzt nicht voreilig Partei ergreifen – aber ich kann ihn ein kleines bisschen verstehen.“
„Du bist ja lustig!“ Sonja zog eine Augenbraue hoch. „Findest du das normal?“
„Nicht normal“, sagte Mark schnell. „Aber … mutig. Und ehrlich gesagt – warum solltest du dich verstecken? Du bist wunderschön. Dein Mann hat einfach ein Auge für das Besondere.“
Sonja schüttelte den Kopf, doch ihr Lächeln verriet, dass sie den kleinen Flirt genoss. „Ihr Männer seid alle gleich …“
Mark hob die Hände, lachte leise. „Ich sag ja nicht, dass du’s tun sollst. Aber … falls du’s tust, wirst du sicher einige neue Fans haben.“
„Du bist keine große Hilfe“, meinte Sonja, das Augenzwinkern kaum verbergend.
„Ich versuche nur, ehrlich zu sein“, erwiderte Mark und zwinkerte.
Der Barkeeper kam endlich und nahm ihre Bestellung auf. „Wir bringen Ihnen die **** gleich an den Tisch“, sagte er freundlich.
„Danke“, antwortete Sonja – und zögerte einen Moment, bevor sie zur Toilette ging.
Drinnen atmete sie tief durch, öffnete den BH, rollte ihn zusammen und steckte ihn unauffällig in ihre Tasche. Sie prüfte im Spiegel ihr Kleid – alles saß perfekt, nichts verrutschte.
Als sie zurückkam, führte ihr Weg sie an der Bar vorbei. Mark sah sie, sein Blick glitt kurz über sie, als könnte er wirklich erkennen, dass der BH nun fehlte. Dann hob er den Daumen, ein breites, anerkennendes Lächeln im Gesicht.
Sonja erwiderte das Lächeln kurz, leicht verlegen, aber sichtlich amüsiert – und ging weiter, geradewegs zu mir an den Tisch. Wenige Augenblicke später brachte der Kellner unsere Bestellung und stellte die Gläser vor uns ab.
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Eine ganz normale Ehe
Zumindest für uns den Cuckold, Wifesharing, Öffentlichkeit und Bi-Sexualität gehören hat dazu!
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