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Chapter 7
by
Jan1974
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Bestellung Nummer 3
Sonja leerte ihren Aperol mit einem letzten genüsslichen Schluck, stellte das Glas ab und sah mich mit einem leisen Kichern an. Ihre Augen glänzten, und man spürte regelrecht, wie sehr sie das Spiel genoss. „Na, mein Schatz? Was hast du jetzt mit mir vor? Du hast doch schon wieder was im Kopf, ich seh’s dir an!“
Ich beugte mich etwas näher zu ihr, als würde ich ihr ein Geheimnis anvertrauen wollen. „Die nächste Aufgabe wäre …“ Ich ließ die Spannung kurz stehen und grinste dann frech. „… dass du bei der Bestellung Mark empört erzählst, ich wolle, dass du deinen Slip ausziehst.“
Sonja riss gespielt entsetzt die Augen auf und schüttelte dramatisch den Kopf. „Du bist unmöglich! Aber ich liebe dich genau dafür.“ Sie lachte leise und beugte sich kurz vor. „Du weißt schon, dass mir das hier grad richtig Spaß macht, oder? Ich fühl mich, als wäre ich der Star in einem kleinen erotischen Theaterstück.“
Ich schmunzelte. „Ja, das merkt man. Aber übertreib’s nicht mit dem ****.“
Sonja grinste frech. „Mach dir keine Sorgen. Ich hab längst den Barkeeper überzeugt, dass er mir alles alkoholfrei macht. Aber das muss Mark ja nicht wissen.“
„Du bist ein schlimmes Mädchen.“
„Ich weiß. Darum liebst du mich doch.“
Mit einem letzten schelmischen Blick stand sie auf und steuerte los – ihr Gang wirkte von hinten betrachtet herrlich aufgebracht, das Spiel nahm sie vollkommen ein. Ihre Schritte waren fest, die Schultern leicht angespannt, das Kleid schwang um ihre Beine. Sie steuerte direkt auf Mark zu, der schon interessiert bemerkte, dass sie diesmal irgendwie angefressen wirkte.
„Na? Alles klar bei dir? Oder hast du wieder eine verrückte Aufgabe von deinem Mann bekommen?“, fragte Mark mit einem freundlichen Grinsen.
Sonja atmete tief durch und sah ihn mit gespielter Empörung an. „Ja! Jetzt spinnt der total. Aber das mache ich nicht. Das geht wirklich zu weit.“
Mark hob neugierig die Brauen. „Jetzt mach’s nicht so spannend. Was hat er sich denn ausgedacht?“
„Nein, nein, das ist zu peinlich“, wehrte sie ab, verschränkte die Arme vor der Brust und schaute kurz zur Seite, als wolle sie dem Gespräch ausweichen.
„Ach komm“, sagte Mark beruhigend. „Du kannst es mir ruhig erzählen. Ich versteh dich doch. Ich halt zu dir.“
„Es ist einfach … total übertrieben. Nein, ich kann das nicht sagen“, meinte Sonja und schüttelte heftig den Kopf.
„Sonja“, sagte er leise, „du kannst mir alles erzählen. Ehrlich. Ich hab doch schon gesagt: ich halte zu dir.“
Sonja zögerte, dann platzte es aus ihr heraus, halb flüsternd, halb immer noch empört: „Er will, dass ich aufs WC gehe … und meinen Slip ausziehe. Hier. Mitten in der Öffentlichkeit.“
Mark war für einen Moment sprachlos, dann lachte er leise und schüttelte den Kopf. „Wow. Also dein Mann hat echt Fantasie.“
„Na toll. Das hilft mir jetzt auch nicht weiter“, sagte Sonja spitz.
„Ich versteh dich wirklich. Das ist schon … mutig. Aber weißt du, du musst dich nicht verstecken. Ich finde, du kannst das locker bringen. Du bist so selbstbewusst, das merkt man doch sofort.“
Sonja lachte unsicher. „Ihr Männer seid echt alle gleich. Ihr findet das natürlich klasse.“
„Vielleicht“, grinste Mark, „aber ich find’s vor allem mutig. Ich würd’s bewundern, ehrlich.“
Sonja schüttelte noch einmal den Kopf, atmete tief durch und drehte sich halb zur Bar. „Bitte“, sagte sie dann zum Barkeeper, der gerade frei wurde, „einen Aperol und eine kleine Cola.“
„Kommt sofort an den Tisch“, nickte der Barkeeper.
Sonja bedankte sich, warf Mark einen letzten kurzen Blick zu und verschwand dann Richtung Toiletten.
Ein paar Minuten später kam sie zurück. Ihr Gang war diesmal anders – gelöst, frech, selbstbewusst. Das Kleid schwang locker um ihre Beine, und man sah ihr an, dass sie das Spiel für sich gewonnen hatte. Als sie an der Bar vorbeiging, blieb sie kurz stehen, sah Mark an, lächelte und drückte ihm ganz unauffällig den Slip in die Hand.
„Danke für deine Unterstützung“, flüsterte sie ihm mit einem Augenzwinkern zu und ging dann, ohne sich noch einmal umzusehen, zurück zu mir an den Tisch.
Mark sah ihr nach – mit einem Lächeln, das alles sagte: Respekt, Überraschung und ein Hauch von Bewunderung.
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Eine ganz normale Ehe
Zumindest für uns den Cuckold, Wifesharing, Öffentlichkeit und Bi-Sexualität gehören hat dazu!
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