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Chapter 4 by emgla124

Später am Abend

Aussprache?

Die gemeinsamen Abendessen im Restaurant waren eine Idee ihrer Eltern. Sie meinten, dass sich die **** dann wenigstens einmal am Tag im Urlaub sehen würde. Also blieb Janice und Luke nichts weiter übrig es stillschweigend zu akzeptierten. Die Atmosphäre im Restaurant war gedämpft, mit weichen Lichtern und leiser Musik, die die Spannung zwischen ihnen nur noch verstärkte. Janice saß Luke gegenüber, ihre Augen vermieden es, ihn direkt anzusehen, während sie mechanisch mit ihrer Gabel auf dem Teller herumstocherte. Die Unterhaltung war steif, die Worte fielen ihnen schwer, als ob die Last dessen, was sie getan hatten, jede Silbe erstickte.

Die Stille zwischen ihnen fühlte sich an wie ein dichter Nebel, der jeden Laut erstickte. Luke brach schließlich das Schweigen, seine Stimme war leise, doch jedes Wort trug die Last von tausend ungesagten Dingen. "Janice, wir müssen darüber reden", sagte er, seine Augen suchten die ihren, voller Schuld und Verlangen. Janice nickte stumm, ihre Hände lagen fest verschränkt in ihrem Schoß, als ob sie Halt suchten. "Was haben wir getan, Luke?" flüsterte sie, ihre Stimme zitterte. "Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass ich es nicht bereue." Seine Worte hingen in der Luft, eine Mischung aus Verlangen und Reue.

Janice fühlte, wie die Schuld und das Verlangen in ihr tobten, als sie Lukes Worte hörte. Sie wusste, dass sie nicht zusammen sein konnten, doch ein Teil von ihr sehnte sich nach seiner Nähe. Die Atmosphäre im Restaurant wurde immer bedrückender, und die Blicke, die sie und Luke austauschten, waren voller unausgesprochener Gefühle. Plötzlich stand Janice auf, ihre Hand zitterte, als sie das Glas Wasser nahm und einen Schluck trank. "Ich brauche frische Luft", sagte sie leise und verließ das Restaurant, ohne Luke anzusehen.

Als Janice das Restaurant verließ, atmete sie tief die kühle Abendluft ein, die jedoch nichts gegen die Hitze in ihrem Inneren ausrichten konnte. Die Straße war still, nur das Knirschen der Kieselsteine unter ihren Füßen durchbrach die Stille. Plötzlich hörte sie Schritte hinter sich, die sich schnell näherten. Bevor sie sich umdrehen konnte, spürte sie Lukes Hand an ihrer Schulter, die sie sanft, aber bestimmt zurückzog. "Wir können nicht einfach so tun, als ob nichts gewesen wäre", sagte er leise, seine Stimme war voller Emotion. Janice wandte sich langsam um, ihre Augen trafen sich, und für einen Moment schien die Welt um sie herum zu verschwinden.

Die Nachtluft umhüllte sie wie ein kalter Schleier, doch die Hitze in Janice' Innerem ließ sie nicht los. Lukes Hand an ihrer Schulter brannte wie Feuer, und als sie sich zu ihm umdrehte, sah sie die gleiche Sehnsucht in seinen Augen, die auch in ihr tobte. "Wir können nicht", flüsterte sie, doch ihre Stimme klang nicht überzeugt. Luke trat näher, seine Brust berührte fast die ihre, und sein Atem strich sanft über ihre Wange. "Aber wir wollen es", raunte er, seine Worte waren ein Flüstern der Verheißung. Janice fühlte, wie ihre Entschlossenheit brach, wie die Schuld und das Verlangen in einem Strudel der Gefühle versanken.

Janice fühlte Lukes Atem auf ihren Lippen, warm und drängend, als er sich ihr näherte. Die Welt um sie herum verschwand, und für einen Moment gab es nur sie beide, verloren in einem Strudel aus Schuld und Verlangen. Seine Lippen berührten ihre, sanft zuerst, doch mit einer Intensität, die sie beide atemlos machte. Janice spürte, wie ihre Hände sich unwillkürlich um seinen Nacken legten, als ob sie ihn nie wieder loslassen wollte. Der Kuss war eine Mischung aus Erlösung und Qual, ein Geständnis dessen, was sie nicht aussprechen konnten. Die Nachtluft umhüllte sie, doch die Hitze zwischen ihnen ließ sie vergessen, wo sie waren, wer sie waren.

Wie geht es weiter?

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