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Chapter 25 by emgla124 emgla124

Nachhause

Gerettet?

Die Straße lag still vor uns, als wir uns hastig in Richtung des Autos bewegten. Die kühle Nachtluft schlug uns entgegen, doch der Schweiß auf meiner Haut ließ mich frösteln. Julia hielt sich dicht an mich, ihre Augen waren immer noch glasig, doch sie schien langsam zu sich zu kommen. Mein Herz raste, als ich den Schlüssel aus der Tasche zog und die Tür aufschloss. Die Alarmanlage gab einen leisen Piepton von sich, als ich Julia auf den Beifahrersitz half. Sie sagte nichts, doch ihre Hand suchte die meine, und ich drückte sie sanft.

Der Motor des Wagens sprang mit einem leisen Brummen an, und ich lenkte den Wagen langsam aus der Parklücke. Die Straßenlaternen warfen lange Schatten auf die Straße, als wir uns von dem Club entfernten. Julia saß still neben mir, ihre Hand lag in meiner, doch ihr Blick war ins Leere gerichtet. Die Stille im Wagen war schwer, nur das Geräusch der Reifen auf dem Asphalt durchbrach sie. Ich wagte einen Blick zu ihr, doch ihre Augen waren immer noch glasig, als wäre sie in einer anderen Welt. "Julia?" flüsterte ich leise.

"Julia?" flüsterte ich erneut, und diesmal bewegte sie sich leicht. Ihre Augen fokussierten sich langsam, und sie atmete tief ein, als würde die Realität langsam zu ihr zurückkehren. Die Straßen wurden vertrauter, und ich bog schließlich in unsere Straße ein. Die Häuser ragten still in der Dunkelheit, und unser Haus lag endlich vor uns, ein sicheres Refugium nach der Flucht. Als ich den Wagen vor der Haustür parkte, atmete ich auf, doch die Anspannung in meinen Schultern ließ sich nicht so leicht vertreiben. Julia starrte auf das Haus, als sähe sie es zum ersten Mal. "Wir sind zu Hause," sagte ich leise, und langsam nickte sie.

Julia hielt sich immer noch an meiner Hand fest, ihre Augen waren leer, als wäre sie in einem Albtraum gefangen. Ich schloss die Tür hinter uns und lehnte mich dagegen, atmete tief durch, doch das Gefühl der Bedrohung ließ sich nicht abschütteln. "Julia," flüsterte ich, "wir sind in Sicherheit." Doch sie antwortete nicht, ihre Hand lag kalt in meiner, und ich wusste, dass die Tage uns für immer verändert hatte.

Die Stille im Haus fühlte sich schwer an, wie ein unsichtbares Gewicht, das auf unseren Schultern lastete. Julia stand regungslos in der Diele, ihre Augen starrten ins Leere, als wäre sie in einer Welt gefangen, aus der es kein Entrinnen gab. Ich nahm ihre Hand, die immer noch kalt war, und führte sie langsam ins Wohnzimmer. Das Licht der Tischlampe warf weiche Schatten auf ihr Gesicht, doch es konnte die Blässe nicht verbergen. "Setz dich," flüsterte ich und half ihr aufs Sofa. Sie gehorchte, ohne mich anzusehen, ihre Hände lagen leer und still in ihrem Schoß. "Julia," flüsterte ich, "du bist sicher jetzt." Langsam drehte sie ihren Kopf, und unsere Blicke trafen sich. In ihren Augen sah ich die Spuren der Hölle, die sie durchgemacht hatte, doch tief darin glomm ein Funke des Wiedererkennens. "Ich... ich erinnere mich," hauchte sie, ihre Stimme brüchig, aber fest. "Ich erinnere mich an alles." Mein Herz zog sich zusammen, als ich sah, wie Tränen in ihren Augen aufstiegen, doch sie ließ sie nicht fließen. Stattdessen atmete sie tief durch und drückte meine Hand. "Ich erinnere mich an alles," flüsterte sie erneut, ihre Stimme war wie ein Hauch in der Stille. "Was er mir angetan hat, was du... was du getan hast." Mein Herz stockte, als ich hörte, wie ihre Stimme brach. "Julia, ich..." "Nein," unterbrach sie mich, ohne sich umzudrehen. "Du musst nichts sagen. Ich weiß, warum du es getan hast. Aber..." "Was jetzt?" fragte sie leise. "Was sollen wir jetzt tun?"

Wie geht es jetzt weiter?

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