Chapter 29
by
Mercadus
What's next?
Old School
Thomas steht am Kühlschrank, eine kalte Dose in der Hand, den Blick in den Garten. „Sag mal“, beginnt er beiläufig, ohne aufzusehen, „du könntest Rolf doch helfen. Er will so einen Männerabend machen… Pool, Bier, ein bisschen Grillerei. Old Boys Club. Du kennst das.“ Ein kurzes Zucken seiner Schulter. „Vielleicht kennst du noch zwei von deinen Freundinnen, die Lust hätten ein bisschen mitzuhelfen. Alte Schule, bisschen Taschengeld, charmant-hostessmäßig. Nichts Schlimmes.“
Michelle hebt eine Augenbraue. „Charmant-hostessmäßig, echt jetzt?“
„Nur Aufschnitt reichen und Bierflaschen öffnen. Kein Striptease, keine Fragen. Rolf ist… naja, du weißt. Er will halt, dass es wie früher ist.“ sagt Thomas. Michelle lehnt am Türrahmen, ein Teelöffel in der Hand, Kaffeetasse, Coffein. „Früher? Meinst du: Midlife-Crisis mit Bratwurst?“
Thomas grinst nicht. „Du weißt, was ich meine. Typischer Herrenabend. Rolf meint, so was fehlt ihm. Und ehrlich, mir auch ein bisschen.“
„Ich weiß nicht. Ist das nicht ein bisschen… ich meine, so Hugh Heffner-mäßig?“
„Es ist keine Burlesque-Show, Michelle. Sie zögert. „Okay, vielleicht... Kristina? aber die ist immer unterwegs. lol die Einzige, die in so einem Outfit eine Sojasauce öffnen könnte, ohne rot zu werden.“
„Pixie?“, fragt Thomas und zuckt dabei fast unmerklich zusammen.
Michelle hebt abwehrend die Hand. „Nein. Kein guter Move. Zu viel Geschichte zu wenig Männer.“
Ihr Blick wandert zum Handy, das auf der Fensterbank liegt.
„Vielleicht ruf ich Luisa an. Die hat sowas mal gemacht. Damals auf der Modemesse in München. Und frag Carla Selbmann aus'm Cafe. Thomas stellt das Coke ab. „Frag sie. Wenn's nichts ist, dann eben nicht.“
Michelle steht noch eine Weile da, kaut auf der Innenseite ihrer Wange. Etwas arbeitet in ihr – ein zartes Unbehagen, nicht direkt wegen der Idee, sondern wegen der Rollen, die sich immer mehr abzeichnen: der Gastgeber, die Mädchen, das Setting.
„Und was genau soll ich dann machen?“
Thomas wischt sich die Hände an einem Geschirrtuch ab. „Einfach da sein. Ein Auge drauf haben. Rolf mag dich. Wenn du dabei bist, läuft’s nicht aus dem Ruder.“
„Das ist ja beruhigend“, murmelt sie und tippt langsam einen Namen ins Handy.
Die Sonne hing tief, als die Gäste eintrudelten – Rolf mit seiner üblichen Mischung aus zu lautem Lachen und auffälligem Uhrwerk am Handgelenk, zwei andere Männer im Schlepptau, einer davon dieser Zahnarzt, Robert, Tennisarm, charmante Lachfalten.
Der Garten füllte sich langsam mit Stimmen, Grillrauch und dem dumpfen Bass, Thomas hört die alte Bluetooth-Box krachen. Rolf hatte natürlich wieder mal seine Spotify-Playlists ausgepackt: “Men Only – Volume 7”, wahrscheinlich. Die 80er passen zum durchschnitt60so
Michelle war auf dem Weg in die Küche, eine Schale mit BBQ-Sauce balancierend, als es passierte – ein Stolpern, ein unachtsamer Schritt eines Gastes im Flur, irgendeine Hand am Po, unkontrollierter Griff zur Wand und dann:
Ein Spritzer, dann ein Schwall. Die Sauce platschte über ihr Kleid, zog eine dunkle Spur vom Bauch bis zur Hüfte.
„Super“, murmelte sie und hielt die Hände von sich, als könnte sie so den Schaden begrenzen. Die beiden Mädchen – Luisa und Carla – kamen gerade aus der Küche, jede mit einem Tablett.
Zwischen Garten und Küche pendelten sie seit einer Stunde, fast wie in einer Choreografie, die niemand wirklich geplant hatte: der schmalen Flur, durstige Männern, die kaum zurückwichen, überall große Hände für kleine Hintern, Küche und wieder hinaus. Alles balancierend, mit einem Lächeln, das manchmal echt war und manchmal einfach notwendig.
„Alles okay?“ fragte Luisa.
„Ach, das war eh ein scheußliches Kleid.“
Die Mädchen huschten an ihr vorbei, Luisa vorneweg, Carla dicht dahinter. Luisa "ich hab was zum Umziehen oben im Bad" Ihre Schritte, Holzflur, das Klirren von Gläsern, kleines Lachen, fast hysterisch: ein stilles Theaterstück – Dienstmädchen im falschen Jahrhundert, nur dass die Drinks diesmal Craft Beer waren und die Gäste Tennis statt Schach spielten.
Sie verschwindet im Gästebad. Die Tür fiel leise ins Schloss, Moment der Isolation im Trubel.
Sie ließ das Kleid auf den Boden fallen, greift Slip. Das Wasser der Dusche war nicht ganz heiß, aber der Dampf genügte. Hinter ihr stand Rolf, aus dem Nichts, seine Gelegenheit, sein Bad, legt die Hand wie Sauce – klebrig, fremd, drückt fest - Michelle wie ausgeliefert. Schiebt sie vor das Waschbecken steht hinter ihr, eine Hand presst sich auf ihren Mund die andere sucht, unsanft roh, stößt unter ihrem Po in die Scheide. Luft Luft Gott lass lass mich und er keucht hart in ihrem Nacken, herzlos brutal, lässt von ihr ab, seine Party sein Spaß.
Michelle ist wieder draußen, in Jeansshorts und einem frischen weißen T-Shirt, barfuß. Rolf reicht ihr ein Bier. grinst Finger Finger berühren sich erschrocken fingern.
Thomas etwas abseits, beobachtet, ein Regisseur, der seine Darsteller im freien Spiel beobachtet, ein Bier in der Hand, den Rücken am Kirschbaum. Die Musik vibrierte – irgendwas mit Synth und zu viel Bass.
Carla balancierte ein neues Tablett mit Mini-Burgern über die Rasenplatten, rief etwas in den Garten, lachte dann zu laut. Luisa tänzelte leichtfüßig am Grill vorbei, den Rock zu kurz, um sich zu bücken, ohne dass jemand glotzte.
Luisa winkt ihm. Bevor er sich entscheiden konnte, ob er zurückwinken sollte, rannte sie los, ihre Schritte leicht wie eine Schauspielerin in einer Werbung. Sie blieb vor ihm stehen, rot im Gesicht, leicht außer Atem. „Du siehst aus, als würdest du am liebsten fliehen“, sagte sie und schob sich eine Haarsträhne hinters Ohr. Dann, ganz plötzlich, küsste sie ihn auf die Wange – zart, schnell, wie etwas Verbotenes. legt ihr Hand zwischen seine Beine, drückt gezielt sucht Form sucht Größe.
„Ich mag dich, weißt du“, flüsterte sie, Zehenspitzen Brüste spitzen Haut an ihm, bevor sie wieder zurück über den Rasen lief, als wäre nichts passiert. Thomas sah ihr nach. Ihre Beine. Ihr Lachen. Seine Erektion.
Er fühlte sich plötzlich wie eine Requisite in diesem Sommerfilm.
Und dann fiel sein Blick auf Michelle. Sie stand am Rand der Terrasse, das frische Shirt viel zu weit, wie aus Versehen blanke Haut, Busen sekundenschnell Warzen aufgerichtet.
Sie lächelte gerade einem der Gäste zu – Robert, dem Zahnarzt, charmant, höflich, geschieden, mit einem Grinsen, das zu oft funktioniert hatte. Thomas fühlte einen Anflug von Eifersucht. Er trank den Rest seines Bieres in einem Zug.
Robert spricht nicht viel. Er ist einer, der das Glas lange hält und nie ganz leertrinkt. Michelle steht neben ihm, spürt, dass sein Blick sie wirklich meint – nicht wie Rolf, der alles mit den Händen sieht. Die Küche war stickig.
Der Grillrauch hatte sich durch die offene Terrassentür hereingeschlichen, vermischt mit dem Duft von BBQ Honig Senf Steak, verschüttetem Wein und billigem Parfum aus der Handtasche einer der Freundinnen.
Robert nun dicht an Michelle, eine Hand auf ihrer Hüfte, sagt ihr was ins Ohr, greift unter das Shirt und seine fucking Finger wasauchimmersiemachen . Michelle die Augen zu, drückt ihren Mädchenleib nach vorne, lässt sein Knie zwischen ihre Beine. „mehr“, murmelte er.
Carla kam herein – im Takt der Musik, die aus dem Bluetooth-Lautsprecher im Wohnzimmer sickerte. Ihr Kleid war leicht verrutscht von der Schulter, nicht ganz aus Versehen. Sie sah die beiden, blieb kurz stehen.
Der Moment war gerissen, Schritt zurück schiefes Lachen aus Hände weg
„Du bist Robert, oder? Rolf hat erzählt, du bist Zahnarzt. Reißt Leuten Dinge aus dem Kopf.“ grinst „Nur wenn sie darum bitten.“
„Ich steh mehr auf Zunge.“ Sie zwinkerte. Er lachte trocken. „Na dann.“ Sie ging am Kühlschrank vorbei, holte sich eine Flasche Wasser, ließ die Tür dabei offen.
Ihr Oberschenkel streifte ihn. Nicht viel, aber genug, dass es nicht mehr nur Zufall war. „Oben ist’s ruhig, oder?“ fragte sie, ohne ihn anzusehen. „Noch“, sagte er. Sie grinste Michelle zu. Komplizinnen
„Dann geh schon mal vor. Ich trinke noch aus.“
Zehn Minuten später. Die Tür zum Gästezimmer war angelehnt. Carla leise, barfuß, das Kleid über einen Stuhl geworfen.
Robert stand in der Tür, sie trat hinter ihn, ihre Hände fahren, unter das Hemd. In der Jeans eine Latte die ihr Michelle vorgelegt hatte.
Kein Flüstern, kein Drama, kein Knistern wie im Film. Kein Schwanzblasen. Sofort Ficken. Richtig Ficken. Eine schnelle Nummer.
Zahnarzt bohrt, schöner Schwanz nicht zu groß, genau richtig für eine junge Clara, nicht schlecht, nicht tief – aber echt. Ohne Kondom nasse zu große Schamlippen wie extra Hände um den Schaft, vorne Claras Finger, Kitzler, rein tief spüren fliegen, ein kleiner Propeller, hebt ab "zieh raus, bitte nicht rein" "bitte nicht" fliegt "keine Pille" kommt, Sperma auf den Boden, Robert braucht keine Probleme
Michelle wollte nur schnell ihr Kleid aus dem Gästebad holen, Shorts und Shirt von Luisa, die hatte was zum Wechseln mitgenommen. kennt sich aus.
Die Tür war nur angelehnt. Ein Schritt, dann stand sie im Rahmen, leicht zurückgezogen, kaum sichtbar. Und da waren sie – Carla, fast im Licht, Jalousien halb, kniet auf dem Bett, Arsch hoch und dazwischen Robert, Hose an den Knöcheln, die Stirn glänzt, schnellen Sex. Fickt, sucht das Innerste, sein Daumen in ihrem Anus, seine Backen zusammengekniffen, bäumt, steht auf Fußspitzen "zieh raus bitteee" Schritt zurück, raus frei seine Hand übernimmt und er kommt. Schöner Penis hochgereckt Faust nach unten Schübe Sperma auf orientalische blaue rote Blumen aus Persien.
Ein Moment, eingefroren. Zwei Körper, die sich kurz gebraucht hatten. Michelle kommt in ihrer flachen Hand. Beben Zittern Schaudern, das sich nicht entscheiden konnte, ob es Empörung oder Neid war.
Sie ging zurück auf die Terrasse, zündete sich eine Zigarette an, obwohl sie eigentlich nicht rauchte. Und blies den Rauch in den lauen Abendhimmel. Musik schreit
GIRLS JUST WANT TO HAVE FUN . Cyndi Lauper JUST CAN'T GET ENOUGH Depeche Mode FUCK ME DEEP AND QUICK Clara Selbmann
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1 Verborgen und Versteckt
Thomas und Michelle
Die ersten Wochen ihrer Beziehung waren wie ein Spiel. Thomas wusste, dass sie war, unerfahren. Doch in ihr spürte er das Drängen nach mehr, nach Erfahrungen jenseits der gewöhnlichen Grenzen. Und er wusste, dass er sie formen konnte – langsam, fast unmerklich. Sie war bereit, so schien es ihm. Sie war bereit, sich zu verlieren, ohne es zu wissen.
Updated on Jul 30, 2025
by Mercadus
Created on May 2, 2025
by Mercadus
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