Chapter 27
by
Mercadus
What's next?
Prunus Domestica
Es war ein milder Sommertag, die Luft durchzogen von der letzten Regennacht. Die Vögel machten Lärm, als wäre es ein Wettbewerb.
Thomas stand mit dem Spaten in der Hand, ein wenig außer Atem, aber ruhig in der Bewegung. Vor ihm ragte der dicke Wurzelstock des Zwetschgenbaums aus dem Boden, umgeben von aufgewühlter Erde und dem braun-grauen Gitterwerk der freigelegten Wurzeln.
Mit dabei bei der ganzen Aktion zwei Freunde von Rolf, mit der Schubkarre Peter und der große Kettensägen Bernd. Sehen aus wie die ehemaligen Mitglieder einer Band denen die Sängerin abhanden gekommen ist. THE GRAPPERS
Rolf wischte sich den Schweiß von der Stirn, schwer atmend, seine Bewegungen fahrig. „Das Ding hat Jahrzehnte gehalten“, brummte er zu Bernd. Bernd sieht aus wie Keays-Byrne als Toecutter in MadMax, passt auch, war ein hohes Tier bei der Polizei, aber keiner dem Zehen abgeschnitten wurden. Typ Lederjacke Harley.
Michelle stand ein paar Meter entfernt, im kniehohen Gras, wo der umgestürzte Baum lag. Ihre Arme eng um den Körper geschlungen, als müsste sie sich selbst schützen. Die dürre Krone, mit abgestorbenen Zweigen und leise summenden Wespen Fliegen Bienen. Sie hatte versucht zu helfen – hatte den Spaten gehalten, dann das Seil – aber ihre Angst vor den Wespen, das kratzige Gras .... Neben ihr Peter, groß schlank um die 60 war mal Buchhalter, die feinen Hände tarieren die Griffe der Schubkarre aus wie Soll und Haben. Nur Augen für Michelle in ihrer knappen Classic von Adidas dreistreifenscheissegal. Aussortiertes dunkelgrün für Gartenarbeit etwas knapp aber richtig.
„Bleib einfach da, Michi“, sagte Thomas mit einem Lächeln. „Du bist schon barfuß im Schlachtfeld.“
Der Schweiß auf seiner Stirn, die Spannung in seinen Armen, wie die Muskeln unter dem dünnen Stoff seines Shirts arbeiteten – sie war stolz auf ihn, auf seine Ruhe, seine Energie.
„Ich wollte ja nur…“, sie hielt inne. Ihre Stimme klang zu hell zwischen den Männern.
Rolf beobachtete sie aus dem Augenwinkel, während er sich schwerfällig wieder bückte, um eine Astgabel zur Seite zu zerren.
Bernd mit der Säge, mit dem Helm und dem großen Sichtschutz. Er sagte nichts, aber seine Gedanken liefen schneller als sein Atem.
Der Baum hatte den Sturm nicht überlebt. Irgend etwas an dieser Szene wirkte symbolisch auf Thomas, während er mit rhythmischen Bewegungen die Wurzel freilegte.
Michelle auf der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe, jedem im Weg. Oh mein Gott Wespe ! Stolperte, fiel über den Griff der Karre, ihre Beine fliegen nach vorne, als hätte sie den Boden vergessen. Peter und Kettensägen Bernd – sind sofort zur Stelle, wie ein eingespieltes Team. Einer packt sie am Arm, der andere an der Hüfte, Rolf hebt die Schaufel auf. Sah aus als würden sie Michelle zerlegen wie den Pflaumenbaum. Die kleine Pflaume. Und genau das ist es worauf sie aus Augenwinkeln die ganze Zeit schielten.
Thomas sieht wie Peter und Bernd grinsen und sich ein Zeichen geben. Bernd packt Michelle und legt sie über die Schulter, seine Hand auf ihrem Hintern, zwischen den Beinen. Peter hält ihre zappelnden Füße fest. Raue Griffe, mehr als nur ein Spaß. Thomas? er tut nichts. Dann setzen sie Michelle wieder auf ihre Füße, lachen, Rolf klopft ihr aufs Hinterteil "Na, das ging ja nochmal gut" Michelle knallrot im Gesicht. Sie keucht, fühlt sich schmutzig. Hände und dreckige Finger.
„Wespen“, flüsterte sie, fast entschuldigend.
„Die interessieren sich nur für Süßes“, sagte Peter und Michelle spürte, wie sich ihre Schultern versteiften.
Thomas hatte es gehört, reagierte wieder nicht. Merkt die geilen gierigen Blicke. Er spürte die Spannung, ließ sie vorbeiziehen.
Der Spaten traf auf Holz. Ein dumpfer, vibrierender Ton. Thomas sah auf, atmete durch. „Wir brauchen die Handsäge.“
Rolf deutete zur alten Gartenhütte, die schief am Zaun lehnte. „Hinten drin. Aber pass auf, da ist alles drin, was in den letzten fünfzehn Jahren keinen festen Platz gefunden hat.“
Michelle ging vor, zögernd, als würde sie sich durch ein unbekanntes Gelände tasten. Die Hütte roch nach Altöl, Mäusekot, Dünger, Spritzmittel. Spinnweben, wie kleine Schleier, klebten an der Tür. Dunkelheit – Werkzeug, Rasenmäher, eine Sense, Heckenschere, ein verrosteter Liegestuhl, kaum Licht.
Und hinter ihr drängen Toecutter und Pete Bookkeeping in den Kasten, helfen suchen LOL und schon wieder wird sie in die Zange genommen, Zange macht Sinn. Peter hält sie an der Hüfte, Bernd hat ihren Arm, Polizeigriff halt. Michelle windet sich, Bernd dicht am Ohr "Wir helfen dir schon Michi, du willst ja auch nur helfen" sein Atem heiß dicht, Kinn rau nah am Hals. Aftershave Bartstoppel. Peter fährt mit seinen feinen Händen vorne in den Bund ihrer Shorts, fahrig schnell wie auf den Tasten seiner antiquierten Rechenmaschine sex+46-58x f6.78•X⅔ = 888.888 ihrbleibtdieluftwegschock RAUSCHT Wirklichkeit Alptraum, sie kann's nicht mehr unterscheiden.
Ihr Kopf explodiert, halluziniert, zeigt ihr Dinge, Realität? irre Vision. hängt im Arm von Bernd, Brusthaar Alptraum Goldkette im Nacken flüstert Dreck zischt leckt am Ohrläppchen Hals. Beine geben nach. Illusion? Peter tippt auf ihrer 8 888 888 aahhh Finger in die kleine Pflaume. Bernds Hand hinten Steißbein Po rein, alles nass findet die Rosette sticht fingert - Michelle schwebt in der Luft, Füße erreichen den Boden nicht.
Explosion
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1 Verborgen und Versteckt
Thomas und Michelle
Die ersten Wochen ihrer Beziehung waren wie ein Spiel. Thomas wusste, dass sie war, unerfahren. Doch in ihr spürte er das Drängen nach mehr, nach Erfahrungen jenseits der gewöhnlichen Grenzen. Und er wusste, dass er sie formen konnte – langsam, fast unmerklich. Sie war bereit, so schien es ihm. Sie war bereit, sich zu verlieren, ohne es zu wissen.
Updated on Jul 30, 2025
by Mercadus
Created on May 2, 2025
by Mercadus
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