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Chapter 28 by Mercadus Mercadus

Mehr ? Der Tag ist noch nicht zu Ende

912er

Garage, Altöl und Leder, hitzegegerbtem Gummi, Benzinresten in porösen Schläuchen und Männerschweiß, der sich in den Fugen des Werkbankholzes festgesetzt hatte wie Erinnerungen an alte Siege. Thomas trat einen Schritt hinein, zögerlich – Deckenlampe schnitt wie ein Scheinwerfer durch die halbgedunkelte Garage. Unter dem aufgeklappten Hintern des 912er röchelte Rolf, fluchte auf die Dichtung, die nicht wollte, und murmelte was von "verfluchte Scheißschraube, als hätte sie was gegen mich persönlich".

"Hi" Thomas wartete. Kein Platz wo er sich hinsetzen konnte. Der Werkstattstuhl war mit öligen Lappen belegt, der Pappkarton zu durchgesessen. Stattdessen lehnte er sich an das Regal mit den Spraydosen. Rolf schob sich halb unter dem Auto hervor, eine kleine Stirnlampe wie ein Zyklopenauge auf die Brust gerichtet.

"Wenn ich vier Arme hätte, wär ich längst fertig", knurrte er.

Thomas antwortete nicht. Sein Blick blieb am Rolf's Handy hängen, das zwischen Ratsche und Maulschlüssel lag, ohne Sperrcode, ohne Sperre. Absichtlich?

Rolf verschwand wieder unter dem Auto. Minuten vergingen. Thomas sah sich um – die Schubladen halb offen, Schrauben in ausgedienten Aschenbechern, ein verbeulter Emaille-Becher, an dem „Le Mans 72“ stand. Nostalgie als Duftspray.

Thomas am Regal, ein Auge auf Rolf, die rechte Hand an dessen Smartphone, tippt Display leuchtet auf, scrollt schaut zu Rolf zurück, Galerie Fotos Videos und sieht die Thumbs, sich, wie er im Schlafzimmer Michelle von hinten fickt, sieht Michelle wie sie alleine ihre Finger tanzen lässt, wieder er beim heimlichen Abwichsen hinter dem Poolhaus und dann kreidebleichfaustimmagen seine Hand die Rolf befriedigt bis er abspritzt. WOOOAAAM Schock starr

Dann krachte der Wagenheber ein paar Millimeter, Rolf fluchte, stand auf. Streifte die Handschuhe ab. Sie fielen schwer auf den Boden wie ein Statement.

"Gläser und Vertrag hol ich rein", sagte er, die Stimme nun ganz sachlich. "Setz dich schon mal vorne rein. Ist was anderes, wenn man drinsitzt."

Das Leder des Fahrersitzes war hart, nicht einladend, mehr Bekenntnis als Komfort. Das Holzlenkrad fühlte sich alt und edel an. Kein moderner Quatsch. Etwas, das wusste, wo es herkam.

Der Geruch von Motoröl, Metall und altem Leder hing schwer in der Luft, als Thomas in der offenen Fahrertür des Porsche 912

saß. Das rote Leder knarzte unter seinem Gewicht, als er sich zurücklehnte und das Holzlenkrad zwischen den Fingern drehte. Die Hupwippe – „Butterfly“ nannte Rolf sie – schimmerte matt unter der Patina der Jahre. Alles an diesem Auto war ein Symbol. Für Geschwindigkeit. Für Kontrolle. Für Vergänglichkeit.

Rolf kam mit zwei Gläsern Rotwein zurück, stellte sie auf die Ablage. „Du siehst gut aus in dem Sitz. Wie dafür gemacht.“

Thomas sagte nichts. Er sah geradeaus. Sein Gesicht spiegelte sich in der Windschutzscheibe.

"Michelle gefällt mir", sagte Rolf beiläufig, als rede er über Felgenbreite oder Spaltmaß. "Geiler Arsch straffe Titten, gemacht für nen Pirelli Kalender"

Seine Stimme war rau vom Schrauben, sein Blick ruhte auf Thomas’ Oberschenkel, dort, wo sich die Jeans spannte. Er setzte sich auf den Beifahrersitz, ließ einen Moment Stille zu, bevor er seine Hand, fast achtlos, auf Thomas' Knie legte.

Thomas zuckte nicht zurück. Nicht dieses Mal.

Seit jenem Nachmittag im Poolhaus – die flirrende Sonne, das Video von Michelle, als Rolf seine Hand missbrauchte, ihn benutzte. Nichts wurde ausgesprochen. Und doch stand es in der Luft wie Restfeuchte nach einem Gewitter. Jetzt hier in der Garage der matte Glanz des Porsche, rostige Schrauben, ein roter Lederfahrersitz. Thomas trieb es das Blut ins Gesicht und tiefer.

Rolf trank, dann sprach er weiter, als hätte es keinen Schnitt gegeben. „Michelle… sie hat was. Dieses Ungeschützte. Die Art, wie sie lacht, oder sonst so Sachen wenn sie glaubt, niemand hört sie.“

Thomas nickte. Ertappt, selbst zu entlarvt. Unfähig sich dem zu entziehen

„Manchmal“, sagte Rolf leise, „weiß ich nicht, was ich mehr will – sie anschauen oder hier mit dir so richtig geil davon werden.

Thomas sah ihn an. Direkt. Ein stilles Zugeständnis. Die Videos, die Bilder, wozu würde Rolf die benutzen. Seine Karriere sein Umfeld. Und Michelle, ihre Eltern.. tausend Gedankenfitzel

Die Hand auf seinem Knie blieb. Schwer. Wärme. Spannung. Er wusste was Rolf wollte und er wird es auch tun. Rolf war intelligent smart, aber hier ging es darum satt zu werden, sich an allem vollzufressen. Egal welcher Trog.

Rolf legte das Handy aufs Amateurenbrett und Thomas sah seinen einen Arsch über Michelle. Sie hockte nach vorn gebeugt, Kopf in den Kissen, Po hochgereckt, winkt in Kamera mit den Heels und Thomas steht mit gespreizten Beinen halb über ihr und drängt langsam in sie hinein, sein Sack schwingt an ihrer Pussy.

Benommen schockiert gelähmt geil erregt aufgeladen vorm explodieren innerlich und in den Eiern passiert alles als stünde er neben sich.

Sieht Rolf mit halboffenem Mund, Speichel, grunzend schwer Atmen. sieht seine Hand an dem massigen dickem Glied, fühlt die Erektion Puls Adern das Pumpen des Kolben kein Spiel im Zylinder. Rolf ist nur bei sich, nur seine Befriedigung wichtig. Egal wer es ihm macht. Er würde ein Schwein ficken, denkt Thomas. Die Anzeige am Tacho, die analoge VDO Uhr überzogen mit Sperma, madeingermany unsichtbar. Die Füße ins Bodenblech geschweißt, im Sitz nach hinten gebogen. "Ich will mehr von der Kleinen, verstanden? und das hier auch, kapiert?"

Rolf rauchte. Immer noch dieselben Gauloises ohne Filter, die er sich vom letzten Frankreichurlaub mitgebracht hatte.

Thomas stand ein paar Meter entfernt Dämmerung Luft vibrierte von Zirpen und Nachhall.

„Weißt du“, sagte Rolf und sah ihn an, wir brauchen uns nix vormachen.“ Der Rauch kringelte sich zwischen ihnen.

Kalt. Rau. Echt. „Warum machst du das ?“ Rolf warf die Zigarette weg. „Weil du es wolltest.“

Thomas schloss die Augen für einen Moment. Erinnerte sich an den Sitz des Porsche. An das Summen in den Händen.

„Ich hab zwar noch ein paar gute Jahre“, sagte Rolf. „Aber wenn ich dich ansehe – dann ist da was. So wie früher, als alles noch brennen durfte.“

Ein Schritt, kaum hörbar auf Kies. Michelle stand da, zwischen zwei alten Buchsbäumen, das Haar lose, das Licht des nahenden Abends malte Glanz in ihre Wangen.

„Aha.“ Ihre Stimme schnitt durch die Dämmerung wie eine Rasierklinge durch warmes Wachs. Beide zuckten zusammen, Rolf versteinerte, Thomas wandte sich langsam um.

Michelle sah erst Rolf dann Thomas "Ich sitz seit Stunden und warte auf dich, dann fuhr der Zug nicht. warum hast du mich nicht abgeholt?"

"Ich dachte du kommst später ""

„Tja danke. Dann dachte ich: Warum nicht mal schauen, ob der Porsche noch steht.“ Ihre Augen blitzten. „Oder ob mein Freund sich wieder im Glanz von vergangenem Testosteron sonnt.“

Rolf grinste. „Jetzt übertreibst du, Mädchen.“

Michelle trat näher, stellte sich so zwischen die beiden, dass keiner ausweichen konnte. „Was läuft hier eigentlich?“ Stille.

Dann zu Thomas verstimmt „Kommst du mit, oder willst du weiter zwischen alten Werkzeugen und nem alten Typen verrosten?“

Thomas stand auf. Und ging ihr nach. Ihr Arsch trotzig auf und ab trotzig hin und her. Steilkurve

Rolf blieb zurück, zufrieden irgendwo unter all der Patina Selbstzufriedenheit

Zuhause........ Michelle zog ihre Schuhe aus, stellte sie ordentlich neben seine. Er ließ seine einfach fallen. In der Küche war es kühl. Thomas schaltete das Licht nicht ein. Stattdessen ging er durch den Flur direkt ins Wohnzimmer, setzte sich aufs Sofa, rieb sich mit beiden Händen das Gesicht. Als würde er versuchen, etwas auszuradieren.

Michelle blieb stehen. Ihre Silhouette im Türrahmen wie eine Frage. Sie hat ihr Bando nach unten gezogen, beide Brüste leuchten glänzen spitz erregt „Thomas...“ „Ich will gerade nicht.“ Die Worte kamen nicht hart, aber klar. Sie blieb stehen. Der Raum zwischen ihnen nicht gesagte Dinge.

„Ich hab dich doch nur...“

„Ich weiß.“ Er lehnte den Kopf zurück, sah zur Decke. „Aber es war... zu viel. Heute. Alles. Ich brauch... ich brauch gerade einfach Ruhe.“

Michelle nickte, als hätte sie es erwartet.

Später Thomas liegt wach, der Rücken zu Michelle, starrt ins Dunkel. Gedanken rasen – die Sache mit Rolf. Sein Penis steinhart, hält sich selbst fest, leise hört lauscht auf ihr Atmen. Heimlich onanieren, wie vor langer Zeit.

Michelle rührt sich, streicht ihm sacht über den Rücken, dreht sich um, zieht sie an sich. Von hinten, hart, aber nicht grob. In seinem Griff liegt Dringlichkeit, ein Ringen mit sich selbst. Sie versteht, sagt nichts. Nur Atmen, Haut, halbwach und er fickt sofort in sie hinein. Rau ungeschmiert stöhnt sie brennt zwischen den Beinen. sich finden, entladen, still werden.

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