Chapter 54
by
Redboom
Wie geht es weiter?
Ein paar Tage später.
Leon erwachte an diesem Tag mit einem leisen Frösteln. Die Sonne schien bereits durch die hellen Vorhänge.
Noch halb verschlafen stand er auf, trat vorsichtig an den Schrank und zog die obere Schublade auf. Fein säuberlich gefaltet lagen dort die zarten Spitzenhöschen. Er nahm eines heraus und versuchte, es über seine Hüften zu ziehen.
Es klemmte. Erst dachte er, er hätte sich das falsche gegriffen. Doch auch das nächste passte nicht. Sein Blick fiel in den Spiegel.
Seine Silhouette hatte sich verändert.
Sein Po wirkte runder, seine Hüften breiter. Nicht **** – aber genug, um es zu merken. Genug, um ihn erstarren zu lassen.
Ein Klopfen an der Tür. Vanessa kam ohne zu warten herein, in einem fließenden Satinkleid, ihre blonden Haare wie immer perfekt drapiert.
„Oh, Liebling“, hauchte sie mit einem Lächeln, das weder Überraschung noch Sorge zeigte. „Es geht also los.“
„Was... was meinst du?“, stammelte Leon, sein Blick wich ihrem aus.
Sie trat näher, strich ihm eine Haarsträhne hinters Ohr. „Es steht dir ganz wunderbar. Heute ist ein besonderer Tag. Ich hab da etwas vor mit dir.“
Er schluckte. Ihre Stimme war warm, beinahe liebevoll – aber irgendetwas darin machte ihm Angst.
Gegen Mittag saßen sie im Wagen – ein dunkler, glänzender Wagen, dessen Sitze nach teurem Leder rochen. Die Fenster waren getönt, fast schwarz. Vanessa trug eine große Sonnenbrille und roch nach süßem Parfüm. Leon hatte ein helles Sommerkleid an, das ihm bis zu den Knien reichte. Seine Beine zitterten leicht.
Er versuchte heimlich, nach dem Türgriff zu greifen – aber er ließ sich nicht öffnen.
„Sicherheitsverriegelung“, sagte Vanessa beiläufig und lächelte.
Die Fahrt dauerte lange. Leon wagte kaum, nach draußen zu schauen. Es war ruhig. Kein Verkehr auf den Straßen.
Schließlich erreichten sie eine andere Stadt und das Auto bog in eine schmale Seitengasse ein, dann durch ein altes, knarrendes Tor. Es schloss sich mit einem metallischen Krachen hinter ihnen. Der Innenhof war von hohen Mauern umgeben. Aussteigen konnte man nur durch ein schmales Gittertor – ebenfalls verriegelt.
Vanessa öffnete die Tür. „Komm, meine Hübsche.“
**** stieg Leon aus. Da standen sie schon: Eine große, schlanke Frau mit strengem Gesichtsausdruck, silbergrauem Haar und einem dicken Schal. Neben ihr eine etwas jüngere Dame mit auffallend rotem Lippenstift. Und dann die beiden Mädchen – Zwillinge, etwa in seinem Alter. Ihre Augen blitzten neugierig. Als sie ihn sahen, begannen sie zu kichern und flüsterten sich etwas zu.
Leon senkte den Blick. Er fühlte sich nackt, obwohl er angezogen war. Der Stoff des Kleides schmiegte sich seltsam eng um ihn. Jeder Schritt fühlte sich wie eine Entblößung an.
„Nur keine Scheu“, sagte die ältere Frau. Ihre Stimme war tief, fast knarrend. „Das ist ein sicherer Ort.“
Sie führten ihn ins Gebäude. Drinnen roch es nach Holzpolitur und etwas Staubigem. Überall hingen Kleider – lange, kurze, verspielte, elegante. Mannequins mit starren Gesichtern standen in dunklen Ecken. Es war ein Laden. Ein Bekleidungsgeschäft. Doch keines, das Leon je zuvor gesehen hätte.
Er spürte, wie sich ein Kloß in seinem Hals bildete.
Wie geht es weiter?
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Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
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