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Chapter 99 by gha93 gha93

What's next?

Claras Tag

Clara:

Komplett erledigt ließ ich mich auf mein Bett fallen und starrte an die Decke.

Was für ein Tag!

Nachdem ich den Wecker ausgeschaltet hatte, der mich daran erinnerte, nicht zu spät zur Arbeit loszugehen, schnappte ich mir meine Tasche und ging wieder nach unten, wo meine Eltern noch immer am Frühstückstisch saßen und sich unterhielten.

Zumindest bis sie mich bemerkten.

Als sie mich sahen, verstummten sie sofort und schauten verlegen auf ihre Teller.

Okay, anscheinend war mein neuer Stil doch etwas viel für die beiden.

Und dabei war das noch eines der harmloseren Outfits in meinem Kleiderschrank.

Das konnte ja was werden ...

Ich ging zu ihnen und versuchte, mir nichts anmerken zu lassen.

Sie würden nicht die einzigen sein, die von nun an hinter meinem Rücken über meinen Kleidungsstil reden würden.

"Ich bin dann mal weg. Bis heute Abend", sagte ich und beugte mich zu meiner Mutter hinunter, um sie wie befohlen zu umarmen.

Oh verdammt!

Sofort spürte ich ihre Zunge - und ich wusste einfach, dass es ihre Zunge war - zwischen meine Schamlippen gleiten.

So fest ich konnte, biss ich mir auf die Lippen, um zu verhindern, dass ich auch nur den geringsten Laut von mir gab.

Nach ein paar endlos langen Sekunden erlaubte mir mein Körper schließlich, die Umarmung zu lösen.

Mit hochrotem Kopf richtete ich mich auf, nur um dann direkt meinen Vater zu umarmen.

Seine Zunge fühlte sich rauer an als die meiner Mutter. Außerdem bildete ich mir ein, seinen Bart an meinem Kitzler zu spüren.

Oh Gott!

Meine Atmung beschleunigte sich, aber ich schaffte es noch immer, den Mund geschlossen zu halten.

"Bis dann Schatz", murmelte mein Vater schließlich, als ich ihn wieder loslassen konnte.

Mit wackeligen Beinen verabschiedete ich mich noch einmal von meinen Eltern und ging zur Tür.

Als ich gerade hinausgehen wollte, fiel mir etwas ein.

Schnell öffnete ich den Schrank im Flur und kramte in einer der Kisten.

Da war sie. Eine FFP2-Maske, die wir nicht mehr brauchten.

Ich steckte sie ein und machte mich auf den Weg.

Mit Hilfe der Maske, würde ich es vielleicht tatsächlich schaffen, den Tag zu überstehen, ohne gefeuert zu werden.

Auf der Arbeit angekommen, ging ich als erstes zu meinem Chef und erklärte ihm, dass ich etwas erkältet sei und deshalb heute lieber eine Maske tragen würde.

Mein Chef ließ den Blick skeptisch über meine Netzstrumpfhose, den sehr kurzen Rock und das freizügige Oberteil wandern, die nicht so recht zu einer Erkältung passen wollten, bot mir dann aber sofort an, dass ich nach Hause gehen könne, wenn ich mich nicht wohlfühle.

Ich lehnte dankend ab.

Tom wollte, dass ich den Tag hier verbrachte und außerdem sorgte die Erinnerung an die Umarmung meiner Eltern nicht gerade dafür, dass ich einen starken Drang danach verspürte nach Hause zu gehen.

Becky, Jasmin und Ernesto, die mit mir im Friseursalon arbeiteten wollte ich zusätzlich noch sagen, dass ich heute mit starken Unterleibskrämpfen zu kämpfen hatte.

Allerdings interessierte sie das kaum.

Viel interessanter war mein neuer Kleidungsstil.

Damit hatte ich zwar nicht gerechnet, aber er kam bei meinen Arbeitskollegen gut an.

Die ersten beiden Kundinnen waren hart, aber danach hatte ich es einigermaßen raus.

Ich fasste die Haare immer nur kurz an und machte dazwischen kleine Pausen, die ich mit Smalltalk überbrückte.

Das funktionierte einigermaßen.

Schlimm war eigentlich nur das Haarewaschen.

Da gab es kaum eine Möglichkeit, Körperkontakt zu vermeiden.

Mir blieb nichts anderes übrig, als zu versuchen möglichst unauffällig zu wirken.

Es gelang mir nicht.

Schwer atmend und mit lustvoll verzerrtem Gesicht, das zum Glück größtenteils von der Maske verdeckt wurde, stand ich mit zusammengepressten Lippen da und kam ein ums andere Mal.

Schließlich erbarmte sich Ernesto, der meine Orgasmen als Krämpfe interpretierte, und bot mir an, für heute das Haarewaschen für mich zu übernehmen.

Ich nahm dankbar an und nutzte die dadurch entstandenen Pausen, um wieder runter zu kommen.

Der Tag zog sich elendig in die Länge, aber irgendwann war dann doch endlich Feierabend.

Ich verabschiedete mich von meinen Kollegen, bedankte mich noch einmal für ihre Unterstützung und machte mich auf den Weg nach Hause.

Bei einem Imbiss aß ich noch eine Kleinigkeit, um das gemeinsame Abendessen mit meiner **** später ausfallen lassen zu können.

Auf eine Wiederholung des Morgens und die Blicke meiner **** konnte ich verzichten.

Nach dem Essen lief ich zur Bushaltestelle und wartete. Immer darauf bedacht, den Leuten auszuweichen und niemanden aus Versehen zu berühren.

Als der Bus endlich kam, war er brechend voll.

Verdammt! Das hatte ich nicht bedacht.

Durch das Essen war ich in den Feierabendverkehr gerutscht.

Scheiße!

Der nächste Bus kam erst in 20 Minuten und der würde auch nicht leerer sein.

Schweren Herzens stieg ich also ein.

So sehr ich mich auch bemühte, mich klein zu machen, gelang es mir nicht, den anderen Fahrgästen ganz auszuweichen.

Immer wieder stieß mich jemand an oder ich musste jemanden durchlassen, der mich dabei aus Versehen berührte.

Ich versuchte mich zusammenzureißen, aber hin und wieder entfuhr mir doch ein leises Stöhnen.

Nicht sehr laut, aber ein paar Leute schauten mich trotzdem schon interessiert an.

Hoffentlich war ich bald da.

Plötzlich glitt eine riesige Zunge meine Fotze entlang und spielte mit meinem Kitzler.

Ich spürte, wie meine Beine schwach wurden und sich ein Stöhnen anbahnte.

Kein leises Flüstern oder Raunen. Nein. Ein lauter Schrei.

So lange war ich schon kurz davor gewesen. Der ganze Tag eine endlose Tortur.

Ich konnte es nicht mehr halten.

Ein Blick über die Schulter verriet mir den Ursprung des Gefühls.

Ein älterer Mann stand direkt hinter mir. Sein Kopf war nur wenige Zentimeter von mir entfernt. Unter seinem weißen Schnauzer lugte ein breites Grinsen hervor.

Ich spürte, wie sich seine Finger unter meinem kurzen Rock in meinen nackten Hintern bohrten.

An jedem anderen Tag hätte ich ihm sofort eine geknallt und einen Tritt zwischen die Beine verpasst.

Aber heute ...

Oh Gott! Ich war kurz davor.

Das Atmen fiel mir schwer.

Er bewegte seine Lippen ... sagte irgendwas ...

".. wie du hier rumgestöhnt hast, wusste ich doch, dass dir das gefällt, Clara. Bist halt genauso 'ne kleine Schlampe, wie deine Freundin."
"H... Herr ... M... Meier?", stammelte ich als mir klar wurde, wer da hinter mir stand und wessen Zunge da immer tiefer in mich eindrang.

Er hatte früher immer auf uns aufgepasst ... Auch auf Jenny und ihre Geschwister. Er war immer so nett gewesen. Warum ...?

Aber weiter kam ich nicht.

Bevor ich auch nur ein weiteres Wort denken konnte, gaben meine Beine nach und ich fiel zu Boden.

Mein Körper zuckte und bebte unaufhörlich, als wäre ich besessen.

Lautes Stöhnen durchdrang den Bus.

Mein Stöhnen.

Aber das war mir egal. Alles war egal.

Ich konnte nicht mehr denken. Fühlte nur noch ...

...

Als es vorbei war, stand ich langsam auf.

Der Boden unter mir war nass. War ich das gewesen?

Die Leute um mich herum schauten mich entsetzt an und hielten Abstand.

Einige der Männer grinsten.

Ich sah mich um, aber Herr Meier war verschwunden. Anscheinend an einer Haltestelle ausgestiegen.

Ich hatte es gar nicht bemerkt.

Mit gesenktem Kopf und die anderen Fahrgäste ignorierend, stellte ich mich an die Tür und starrte aus dem Fenster.

Ja, tatsächlich. Nur noch zwei Haltestellen. Gleich war ich zu Hause.

Ich entschied mich trotzdem schon beim nächsten Stopp auszusteigen und den Rest zu Fuß zu gehen.

Als sich die Türen öffneten, war ich die erste, die den Bus verließ.

Ich rannte in eine kleine Seitenstraße. Weg vom Bus und wer weiß wie vielen Augen, die mich verfolgten.

Ich versuchte mich zu beruhigen, aber es gelang mir nicht.

Ich ... ich .... ich war so erregt.

Mein Slip war komplett nass.

Verdammt, Tom!

Es half nichts.

Ich spielte kurz mit dem Gedanken einfach hier zu masturbieren ... Den Druck loszuwerden und dann entspannt nach Hause zu gehen ...

Ich entschied mich dagegen.

Ich kannte die Häuser. Es war nicht weit und ich wollte nicht noch jemanden treffen, den ich kannte.

Was war nur mit Herrn Meier los gewesen? Warum hatte er ...? Er war doch immer so nett ...

...

Scheiß Männer! War doch immer dasselbe ...

Tom war auch nicht besser. Aber er hatte mich unter seinem Bann und ich liebte es, wie er mich dazu brachte Dinge wie heute zu tun ...

Oh, verdammt! Ich musste aufhören, an Tom zu denken. Ich wurde schon wieder feucht.

Ich schob die Gedanken an den heutigen Tag beiseite und machte mich auf den Weg nach Hause.

15 Minuten später war ich da.

Als ich die Haustür öffnete, rannte ich fast in Simon.

Ich schnauzte ihn etwas lauter an, als es nötig gewesen wäre und ging dann direkt nach oben in mein Zimmer.

Hinter mir hörte ich Simon schimpfen, was denn mein verdammtes Problem sei.

Wenn der wüsste ...

Nach einer kurzen Dusche kam ich zurück in mein Zimmer und ließ mich aufs Bett fallen.

Ich schaute auf den Wecker

19:37 Uhr.

Ich war hundemüde.

Ich zog mich aus und kuschelte mich unter die Bettdecke.

Mal sehen, was mich morgen erwartete.

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