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Chapter 85 by gha93 gha93

What's next?

In der Uni

Im Hörsaal angekommen, ging ich nicht wie sonst direkt zu meinem Platz, sondern schaute mich erst einmal um.

Mein Blick wanderte über die Reihen von Studenten, die in den immer voller werdenden Saal strömten.

Ich suchte nach einer ganz bestimmten Person, deren Hilfe ich brauchte.

Glücklicherweise musste ich nicht lange suchen. Schon in der zweiten Reihe entdeckte ich sie.

"Guten Morgen, Sarah," sagte ich freundlich.

Sarah schaute von ihrem Notebook auf und lächelte mich an.

"Morgen, Tom", antwortete sie und sah dann an mir vorbei. "Wo hast du denn Jennifer gelassen?"
"Ach, die ist zu Hause. Sie fühlt sich heute nicht so gut."

Sie nickte und schaute dann wieder auf ihren Bildschirm.

Schnell fuhr ich fort.

"Das ist auch der Grund, warum ich hier bin."

Skeptisch schaute sie mich an und zog bedrohlich ihre linke Augenbraue in die Höhe.

Sarah war nicht nur eine Kommilitonin, sondern auch eine gute Freundin von Jennifer und mir.

Sie hatte dunkelbraune Haare, etwas kürzer als Jennys, mit einem Pony, der bis zu ihrer schwarzen Brille reichte, hinter der sie zwei große braune Augen verbarg.

Sie war nicht besonders groß und von zierlicher Statur.

Auf keinen Fall durfte man davon aber auf ihren Charakter schließen.

Sarah war knallhart. Zumindest wenn es um ihr Studium ging. Nichts war ihr wichtiger. Doch wenn es um ihr Privatleben ging, vor allem um Beziehungen zum anderen Geschlecht, war sie tatsächlich eher schüchtern.

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"Was willst du?", fragte sie misstrauisch.
"Die Sache ist die: Da Jenny heute nicht kommen konnte, hatte sie natürlich Angst, etwas zu verpassen. Wäre es möglich ihr später eine Kopie deiner Notizen zukommen zu lassen?"
"Ja, kein Problem", antwortete Sarah kopfschüttelnd. "Ich scanne sie nach der Vorlesung mit meinem Handy ein und schicke sie ihr. Willst du auch eine Kopie? Ich hab gesehen, wie deine Notizen aussehen und ..."

Sie sprach den Satz nicht zu Ende.

Ich lachte.

"Ja, das wäre nett. Vielen Dank."
"Guten Morgen, Tom," ertönte eine Stimme hinter mir.

Ich drehte mich in die Richtung, aus der sie gekommen war.

"Oh, hi Verena."

Verena war eine weitere Kommilitonin und Freundin. Sie war außerdem Sarahs beste Freundin und wollte sich offensichtlich auf den freien Platz neben ihr setzen.

Ich ging einen Schritt zur Seite und ließ sie durch.

"Danke", sagte sie leise und setzte sich.

Verena war hübsch. Sie hatte ein freundliches Gesicht und lange braune Haare, die ihr bis über die Schulterblätter reichten.

Ihr Kleidungsstil war moderat. Sie trug gerne weite ausladende Kleidung, die es allerdings nicht ganz schafften, ihre Rundungen zu kaschieren.

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"Okay, also danke nochmal, Sarah."
"Kein Problem ... Und gute Besserung an Jenny."
"Richte ich ihr aus."

Wir verabschiedeten uns und ich machte mich auf den Weg zu meinem eigentlichen Platz.

Ein Blick auf die Uhr, die über dem Eingang zum Hörsaal hing, verriet mir, dass es noch knapp fünf Minuten bis zum Beginn der Vorlesung waren.

Als ich meine Reihe erreich hatte, wartete Stefan bereits an seinem Platz.

"Hi, Tom", sagte er und sah mich verwundert an. "Wo hast du denn Jenny gelassen? Die verpasst doch sonst keine Vorlesung."
"Die ist noch zu Hause. Ihr geht's heute nicht so gut."
"Oh", erwiderte Stefan und sah mich verlegen an. "Hoffentlich nichts Schlimmes."
"Nein, ich glaube nicht. Sie hat sich einfach nicht so gut gefühlt", erklärte ich meinem Freund.

Wir unterhielten uns noch kurz bis die Vorlesung begann.

Ich versuchte, den Ausführungen von Professorin Neumann zu folgen, aber meine Gedanken wanderten immer wieder zu Jennifer und was sie wohl gerade machte.

Meine Vorfreude auf den Nachmittag wuchs von Minute zu Minute.

Nach etwa einer Stunde vibrierte mein Handy in meiner Hosentasche.

Ich nahm es heraus und schaute auf das Display.

Es war eine Nachricht von Jennifer.

Als ich sie öffnete, musste ich schmunzeln.

Es war ein Foto von Jennifer. Sie saß nackt auf einem der Stühle in ihrer Küche, hatte eine Tasse Kaffee in der Hand und streckte ihren Hintern in die Kamera. Der silberne Buttplug war deutlich zu sehen.

Wieder vibrierte das Handy und unter dem Foto erschien ein Text.

"Ich war kurz einen Happen essen und dachte, ich schicke dir was, um dich etwas schneller nach Hause zu locken."

Ich lachte.

"Alles in Ordnung?", fragte Stefan verwundert.
"Ja. Jenny hat mir nur was Lustiges geschickt."
"Ah, okay. Geht's ihr besser?"

Ich schaute nochmal auf das Bild.

"Ich glaube schon."
"Super. Richte ihr bitte schöne Grüße von mir aus."
"Mach ich", antwortete ich und musste schon wieder lachen.
"Schöne Grüße von Stefan", schrieb ich schnell.
"OMG! Hast du ihm das Bild gezeigt?", kam Jennifers Antwort sofort.

Ich konnte mir ihr panisches Gesicht bildlich vorstellen.

Ob ich sie etwas necken sollte?

"Nein. Soll ich?"

Eine Pause ... Dann, nach einer Weile schrieb sie: "Wie du möchtest."

Kopfschüttelnd fuhr ich mir durchs Haar.

Diese Frau ...

Ich entschied mich, Stefan das Bild nicht zu zeigen und tippte stattdessen: "Was machst du gerade?"

Keine Antwort.

Ich wollte gerade eine weitere Frage formulieren, als drei Punkte auf dem Bildschirm erschienen.

Jenny tippte.

"Bin wieder in meinem Zimmer. Muss weiter üben. Keine Zeit zum Schreiben."
"Alles okay bei dir?", fragte ich etwas besorgt.
"Ja. Bin jetzt auf den Großen umgestiegen. Ist lustig. Bye!"

Oh Mann.

Augenrollend steckte ich das Handy wieder ein.

Der Rest der Vorlesung verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse.

Als Neumann uns schließlich entließ, war ich einer der Ersten, die den Saal verließen.

Auf dem Weg zum Auto vibrierte mein Handy erneut.

Ein kurzer Blick verriet mir, dass Sarah mir ihre Notizen geschickt hatte.

Ich bedankte mich, stieg ins Auto und fuhr los.

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