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Chapter 61 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Ins Bett mit Natascha – und auch Anna?

Natascha erinnert mich mit einem Blick daran, dass ich die Nacht in ihrem Zimmer verbringen werde. Als ob ich das vergessen könnte. Nach dem Zähneputzen begeben Natascha und ich uns zu ihrem Zimmer, Anna folgt uns und will mit hinein. Natascha hält sie auf, fragt sie, was sie will. „Zugucken!“, antwortet Anna frech mit erotischem Unterton. Als Antwort hängt Natascha das Bitte-nicht-stören-Schild raus und sagt: „Das gilt auch für dich, Anna. Und nun verzieh dich und hab eine gute Nacht! Ich werde bestimmt eine haben!“ Breit grinsend schiebt Natascha nun Anna aus dem Zimmer und schließt die Tür. Dann beginnt sie sich auszuziehen, zieht zuerst das T-Shirt über den Kopf. Dann steht sie da, ihre voluminösen Brüste, die unnatürlich von ihrem ansonsten sehr schlanken Körper abstehen, von einem schwarzen BH der Körbchengröße DD mühsam gebändigt, und lauscht – und zieht dann urplötzlich die Zimmertür auf und greift sich die hineinkippende Anna im Nacken, reißt sie hoch und faucht sie an: „Wenn du lauschen willst: Frag doch einfach! Und wenn du mit mir Sex haben willst: Auch das kannst du mich einfach fragen! Aber hör auf, mich zu provozieren! Wenn du noch einmal heimlich an meiner Tür lauschst, reiße ich sie auf und knall sie sofort wieder zu. Dann wird dir der Schädel dröhnen, als wärst du Klöppel in einer megafetten Glocke. Und jetzt geh ins Bett und häng hier nicht im Flur rum!“ Und mit den Worten schubst sie Anna aus dem Zimmer und schließt erneut die Tür.

„Du hast mir wehgetan“, höre ich Annas weinerliche Stimme durch die Tür.

„Beschwerden bitte schriftlich!“, ruft Natascha ihr durch die geschlossene Tür zu.

Dann höre ich nur noch eine schluchzende Anna, die sich von der Tür entfernt.

Ich bin unschlüssig. Natascha guckt mich traurig an, fragt mich: „Meinst du, ich war zu hart zu ihr?“

Klar merkt Natascha, dass ich jetzt am liebsten zu Anna laufen würde, um sie zu trösten. Ich denke einen Moment nach, sage dann: „Sie hat dich erheblich provoziert.“

„Du weißt, dass das keine Antwort auf meine Frage ist“, sagt Natascha tonlos.

„Sie ist meine Schwester. Wie soll ich da objektiv sein?“, sage ich nicht ohne Emotionen.

„Ich weiß“, antwortet Natascha, holt tief Luft, sagt: „Wenn du willst, geh zu ihr, nimm sie in den Arm. Oder bleib hier und nimm mich in den Arm.“

„Ich kann mir nicht mein ganzes Leben von Anna vorschreiben lassen, Sie muss begreifen, dass sie manchmal etwas zu weit geht“, antworte ich recht zügig und beginne, mich auszuziehen.

Wie geht es weiter?

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