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Chapter 59 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Mein Aufgabenspektrum wird offiziell erweitert

Zur Kaffeezeit setzen wir uns dann alle wieder zusammen. Die Fragen des Zusammenlebens müssen besprochen werden. Ich rechne damit, dass auch mein Aufgabengebiet angesprochen werden wird. Zunächst erzählt Maike uns, welche Fähigkeiten sie mitgebracht haben, die eventuell hilfreich sein könnten. Außer Angelika, die noch zur Schule geht, aber in ihrer Freizeit liebend gern an Autos rumbastelt und allem, was einen Motor hat, haben alle die mittlere Reife gemacht und eine Lehre begonnen. Bettina eine als Tischlerin, Celina eine als Elektrikerin, Daniela eine als Installateurin. Maike selbst ist seit ihrer Lehre im Garten- und Landschaftsbau tätig. Das klingt doch vielversprechend, denke ich und sicher nicht nur ich.

Dann erklärt Natascha, wie die Dinge so bei uns laufen – und spricht nach einem Zögern dann auch von der Aufgabe, die mir zugedacht wurde zwecks Erhaltung der Art. Totenstille breitet sich anschließend aus. Die Neuen mit ihren fünf Augenpaaren mustern mich gründlich, und zwar mehr interessiert als furchtsam. Nach einer Weile ergreift Celina das Wort, sagt: „Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Aber uns allen war klar, als es losging, dass wir irgendwann eher über kurz als über lang gefickt werden, und zwar sehr wahrscheinlich in Form einer brutalen Vergewaltigung, und das mehrmals. Wir haben in der Hinsicht auch einiges mitansehen müssen. Wenn ich jetzt höre, dass der Preis dafür, hierbleiben zu dürfen, ist, einvernehmlichen Sex mit Luke zu haben und mich von ihm schwängern zu lassen, sehe ich das nicht negativ als Zumutung, sondern positiv als Integration.“ Und nun lächelt Celina aufreizend.

„Für mich klingt das nicht nach einem Preis, den ich zu bezahlen habe, sondern mehr nach einer Belohnung, die ich bekomme“, sagt nun Daniela frech grinsend. Mandy, Nancy und Anna unterdrücken mühsam ein Kichern.

Bettina äußert nun: „Da offenbar nicht mehr verlangt wird, was ich mit meinem Körper außer dem Üblichen tun soll, kann ich nur sagen: Da brauche ich nicht nachdenken, das geht für mich völlig in Ordnung!“

Angelika steht die Verlegenheit rot ins Gesicht geschrieben, schüchtern und sehr leise sagt sie: „Ja, geht klar, ich bin dabei.“ Und nun sagt Maike breit grinsend: „Es freut mich, dass alle meine Nichten den Punkt akzeptieren können. Ich übrigens auch, falls das noch nicht klar sein sollte. Und ihr könnt ruhig mit den Augen rollen, Mädels, aber: Ich freu mich sogar drauf, so für die Gemeinschaft was beitragen zu können.“ Niemand rollt mit den Augen, vielmehr kichern und grinsen alle und versuchen sinnlos, es zu verbergen.

„Es freut mich, dass der Punkt so unproblematisch gelöst werden konnte“, sagt Natascha nun fröhlich, „aber es ich natürlich klar, dass ihr erst mal alle zu Kräften kommen müsst, und das wird noch ein paar Tage dauern. Sagt Luke einfach Bescheid, wenn ihr meint, so weit zu sein, oder sagt es mir, falls es euch unangenehm sein sollte, es ihm direkt zu sagen, das ist nicht schlimm, wir müssen uns alle ja erst mal kennenlernen. So, und jetzt ist Abendbrotzeit, sehe ich.“

Katharina hatte uns schon verlassen, der sexuelle Aspekt interessiert sie ja nicht. Wobei ... einerseits ist sie meine und Annas Oma. Andererseits ist sie mit ihrem kurvenreichen Körper, der dem ihrer Tochter Viktoria sehr ähnlich zu sein scheint, trotz ihrer 52 Jahre, die man ihr nicht ansieht, eine attraktive Frau, wirkt eher, als wäre sie Viktorias nur wenig ältere Schwester – und ich merke, dass sich beim dem Gedanken etwas in meiner Hose tut! Ich muss nicht mit ihr schlafen, schwanger wird sie nicht mehr. Aber vielleicht möchte ich es? Ich fange an, meine Oma mit anderen Augen zu sehen, halt als Frau, die sicher auch ihre sexuellen Bedürfnisse hat – die sie wie auslebt? Aber erst mal vertage ich das Thema. Heute Abend wird Natascha meine Aufgabe sein.

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