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Chapter 41 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Die Lage entspannt sich

Magdalena erscheint. Natascha hat offenbar Entwarnung gegeben. Mandy und ich gehen in Julianes Zimmer, informieren die über das Ende der Bedrohungslage. Erleichterung bei allen. Nancy hat wie auch immer Anna bereits zum Auftauen gebracht. Bis auf die verletzte Juliane gehen wir nun alle runter und raus, machen uns mit den Neuankömmlingen bekannt. Es handelt sich um eine Tante mit ihren vier Nichten, von denen jeweils zwei Schwestern sind.

Die Tante heißt Maike. Die Größte ist mit 1,85 Metern und hellbraunem Haar die 20 Jahre alte Angelika, die nächstgrößere – mit 1,75 Metern und dunkelbraunem Haar – die 19-jährige Schwester Bianca. Cousinen der beiden sind die dunkelblonde,19-jährige Celina, die 1,65 Meter misst, und deren Schwester, die 1,55 Meter kleine rotblonde Daniela, 18 Jahre alt. Sie sind alle eher knapp bekleidet – eigentlich nur T-Shirts und Shorts –, sonnengebräunt, mit diversen Kratzern und Schrunden auf der Haut, und meine Nase sagt mir, dass ihre Möglichkeiten zur Körperpflege deutlich eingeschränkt gewesen sein müssen. Katharina hat die Situation auch erfasst, sagt: „Ich bereite für unsere Gäste was zu essen vor und sorge schon mal für Warmwasser fürs Badezimmer“ und entschwindet Richtung Küche. Das Ausquetschen unserer Gäste muss warten. Die fünf sind völlig fertig, sind eigentlich hübsche Frauen, aber durch wochenlangen Stress sind ihre Gesichter ein wenig eingefallen. Die nächsten Programmpunkte für sie sind essen, waschen, schlafen. Den Brei, den Katharina bereitet hat, verschlingen sie regelrecht, sie müssen wirklich hungrig sein. Anschließend geht’s für jede Einzelne ins Badezimmer. Magdalena fragt, ob sie an ihren Klamotten hängen, sie könnten unschwer neue bekommen. Damit sind alle fünf einverstanden. Die bisherige Kleidung der Frauen ist derart verdreckt und kaputt, dass sie wirklich nur entsorgt werden kann. Erst mal werden unsere Gäste mit Bademänteln versorgt. Als alle sauber sind, fragt Viktoria, ob sie als MFA sie untersuchen dürfe. Alle stimmen zu. Sie geht mit allen in den Versammlungsraum, den Natascha mit Mandy und Markus zu einem Notschlafquartier umgebaut hat – Matratzen, Kissen, Laken, Decken, wir sind gut ausgestattet, mehr brauchen unsere Gäste akut nicht. Viktoria schließt die Tür. Sie wird jetzt die nackten Körper der fünf inspizieren, und die soll wohl insbesondere ich nicht zu sehen kriegen. Nach einer halben Stunde kommt Viktoria wieder raus, schließt leise die Tür und spricht auch leise zu uns, die wir nach Informationen lechzen: „Die fünf sind alle ein bisschen unterernährt, aber ich mache einen Ernährungsplan. In sieben Tagen sollten sie wieder annähernd Normalgewicht haben. Die Kratzer und Hautabschürfungen sind alle gut behandelbar. Ansonsten scheint es ihnen körperlich gut zu gehen. Keine Zeichen sexuellen Missbrauchs außer bei der Ältesten, Maike, möglicherweise wurde die mehrfach vergewaltigt, aber die Spurenlage ist nicht eindeutig, und direkt nachfragen wollte ich jetzt noch nicht. Was aber die psychische Gesundheit angeht ... sie haben **** unangenehme Erlebnisse gehabt, so viel konnte ich schon raushören. Lassen wir sie erst mal ausschlafen und schauen, was sie uns dann erzählen werden.“

Natascha nimmt das zustimmend zur Kenntnis: „Ich und Magdalena haben den Wagen der Truppe ausgeräumt. Der muss dringend gelüftet und gereinigt werden. Außer zwei Flaschen Cola und drei Müsliriegeln war da nichts, was sich auch nur annähernd als Nahrung bezeichnen ließe.“

Synchron machen wir alle betroffene Gesichter.

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