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Chapter 7
by
Reyhani
Wird Meller seine Sprache je wiederfinden?
Man wird sich handelseinig
Meller beobachtete Luisa genau. Würde sie gleich "Du Schwein!" brüllen, um dann auf Nimmerwiedersehen aus dem Büro zu rennen? Oder würde sie ihn auslachen, bevor sie ihrer Wege zog? Aber nichts dergleichen geschah. Sie blieb ruhig sitzen und wartete geduldig auf seine Antwort. Je mehr Zeit verstrich, desto unheimlicher wurde ihm die ganze Sache. Waren ihre Bedingungen etwas ernst gemeint. Meller kam zum Schluss, dass Mitspielen die einzige Möglichkeit war, es herauszufinden.
"Du möchtest also Mieterin werden genauso wie die anderen auch?", fragte Meller noch einmal klar und deutlich. Nach der kurzen Hausbesichtigung am Nachmittag konnte sie doch unmöglich wissen, was da auf sie zukam.
"Ja, das möchte ich, damit ich mein Studienprojekt einer Ethnographie der Hausgesellschaft ordentlich durchführen kann. Und dazu benötige ich zusätzlich deine Hilfe. Keine Angst, nichts Wildes, du sollst nur offen für meine Fragen sein und mir keine Steine in den Weg legen. Quasi eine Forschungserlaubnis."
"Du willst das Haus zu einem Forschungsobjekt machen? Wie kommt man denn auf so eine perverse Idee. Wir sind doch kein Stamm von Menschenfressern", ereiferte sich Meller.
"Aber eine abgeschlossene Gemeinschaft mit Regeln, Hierarchien, und einer eigenen Kultur – einer ziemlich speziellen wie mir scheint."
"So ein Quatsch, das hier ist das ganz normale Leben. Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. So läuft das in unserer Gesellschaft überall und jeden Tag besonders zwischen Männern und Frauen."
"Um so besser. Wahrscheinlich weißt du es nicht aber die Ethnologie des Alltags ist ein sehr beliebtes und angesehenes Feld in meinem Studienfach."
"Na dann versuchen wir's mal ...", gab Meller auf.
In Wirklichkeit war er immer noch misstrauisch aber **** sich zu einem Lächeln. Den Mietvertrag schob er Luisa mehr aus Gewohnheit hin. Irgendwie gab ihm das ein Gefühl von Normalität und Sicherheit inmitten dieser merkwürdigen Situation. Während Luisa ihre Daten eintrug, schenkte Meller zwei Gläser Cognac ein. Grade war Luisa fertig und blätterte ohne groß den Vertragstext zu beachten zum Ende, um zu unterschreiben. In dieser Beziehung war sie genau so naiv wie alle seine Mieterinnen. Da hätte er mehr von ihr erwartet. Aber andererseits wollte sie ja genau wie die anderen Mieterinnen sein.
Erst als Meller selbst unterschrieben und Luisa ihre Kopie herübergeschoben hatte, schwante ihm, dass sie ja nun auch die Waffe zu seiner Vernichtung in der Hand hielt. Sollte ihre Mutter das Dokument je sehen, könnte das üble Folgen für ihn haben. Sein Händedruck zur Vertragsunterzeichnung fiel nicht so enthusiastisch wie sonst aus. Wenn es hart auf hart kam, konnte er immer noch damit drohen, den Laden dicht zu machen, und hoffen, dass es Luisa nicht egal war, dass die anderen Frauen dann auf der Straße saßen.
Aber genug gegrübelt, diese Situation konnte er nur meistern, wenn er seine Kaltschnäuzigkeit wiederfand. Sie prosteten sich zu und er betrachtete seinen neuesten Fang. Sie war aufgeregt und ihre Augen leuchteten, weil sie glaubte, alles bekommen zu haben, was sie wollte. Das war normalerweise der Zeitpunkt, den autoritären Vermieter auszupacken. Den Schüchternen machte er erst einmal nur klar, dass er ihre persönlichen Grenzen nicht respektierte. Von den Schlampen konnte er jetzt schon erste Dienstleistungen verlangen. Die hatten es da einfacher, da ihr Weltbild nicht erschüttert wurde. Er war in der Regel kein Unmensch und begnügte sich mit einem Blowjob. Das war eine Währung, die sie verstanden und eine Technik, mit der sie alle mehr oder weniger vertraut waren.
"Steh doch mal auf und lass dich angucken", sagte Meller unvermittelt. Er musste endlich wieder vor die Lage kommen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und er wurde belohnt. Luisa stand ohne mit der Wimper zu zucken auf und drehte sich auf Meller Handzeichen einmal um die eigene Achse. Aber da ging noch mehr.
"Und jetzt zeig mir endlich mal deine Titten!"
"Aber Hubert, jetzt übertreibst du aber", empörte sie sich. Aber es war nur gespielt, denn sie kicherte dabei und verlor nicht ihre gute Laune.
Das triggerte Meller: "Na wirds bald! Runter mit dem Kleid, ich will endlich mal sehen, ob sich die Investition auch gelohnt hat."
"Warum sollte ich mich vor dir ausziehen?"
"Das steht in deinem Vertrag drin, Schätzchen. Hast du den denn gar nicht gelesen?"
Luisa sah ihn von unten mit ihren großen, braunen Augen staunend an. Dann zwinkerte sie einmal kurz, dass Meller sein höhnisches Grinsen, das ihm in solchen Situationen zu einer Gewohnheit geworden war, aus dem Gesicht fiel. Aber sofort war sie wieder in der Rolle:
"Du meinst, da steht, dass ich mich hier vor dir ausziehen und dir meine Brüste und meine Pussy zeigen muss ... Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig."
Mein Gott, dieses Biest. Luisa war wirklich ein harter Brocken.
Aber Meller blieb keine Zeit, sich weiter Gedanken zu machen, denn Luisa hatte bereits die Arme durch die Ärmel ihres Kleides gezogen und ließ es zu Boden fallen. Sie war eine Augenweide. Meller fand mit Leichtigkeit zurück in seine Rolle: die des lüsternen Vermieters. Im künstlichen Licht des Büros wirkte ihre Haut ein wenig fahl aber ihrer schlanken Figur mit den athletischen Beinen tat das keinen Abbruch. Ihre Brüste waren genau, wie sich Meller sie vorgestellt hatte. Eher klein, dafür fest, mit dunklen Nippeln und kleinen, dunklen Vorhöfen. Dass sie nicht rasiert war, wusste er ja bereits. Aber bei Licht war ihr tiefschwarzer Busch noch ein wenig beeindruckender. Dieses Mal würde er sich nicht ****.
Er stand auf und schlich wie ein Raubtier um sie herum, während sie weiter lächelte. Er berührte sie an der Wange, fuhr mit der Hand den Hals hinunter über die Schulter, bis zu ihrer Brust. Mit den Fingern zupfte er an ihrer Brustwarze, die gleich härter wurde. Das bestärkte ihn, ein wenig fester zu ziehen. Ihre halb geschlossenen Augen gaben ihrem Ausdruck etwas Träumerisches.
Mit der anderen Hand griff er in ihren Schoß. Er hatte dieses Gefühl schon fast vergessen, in die feuchte Wolke einer unrasierten Scham zu greifen. Es war einmal etwas anderes und passte zu seiner Dschungelprinzessin. Ihre Vulvalippen fühlten sich dick und wulstig an. Er fuhr an ihnen hinauf, ohne in ihre Spalte einzutauchen, die sich weiter oben leicht öffnete. Er hatte den flüchtigen Eindruck von etwas Hartem unter den sich zwischen ihren Labien hervordrängenden Hautfalten. Im Vergleich zu ihrer grazilen Figur schien es enorm. Dann ließ seine Hand auf ihrem ausgeprägten Venushügel zur Ruhe kommen.
"Hubert, was magst du mehr, unerfahrene oder erfahrene Frauen?"
Meller musste einen Augenblick überlegen. "Beides, oder vielmehr die Verwandlung von naiven Dingern in Schlampen macht mich an."
"Dass ich nicht zu den Naiven zähle, hast du sicher schon gemerkt. Ich kenne meinen Wert sehr gut. Das heißt, dann wohl, dass ich eine Schlampe bin?"
"Ist schon Recht", brummte Meller und grinste gönnerhaft. Im Moment hatte er alles was er wollte. Er hatte seinen Besitz inspiziert und dabei eine Idee bekommen, wie er weiter vorgehen konnte, um sie zu seiner willigen Stute zu machen. Der Austausch mit Schlampen war ganz nett, aber was ihn wirklich anmachte, war der nächste Schritt. Und dieses Fohlen würde er nur zu gerne in seinen Stall aufnehmen.
Er löste sich von ihr und zog sich wieder hinter seinen Schreibtisch zurück. Sie solle jetzt erst mal richtig auspacken und sich einleben. In den nächsten Tagen könnten sie sich dann zusammensetzten und über die Miete sprechen. Am besten zusammen mit seinem Teilhaber Frank Scheibner. Luisa nickte nur und streifte sich ihr Kleid über. Ein bisschen verwundert schien sie schon zu sein, dass es das fürs erste gewesen war. Als sie schon fast aus der Tür war, sprach Meller sie noch einmal an:
"Und bitte, Luisa, stutz den Busch ein bisschen, vor allem unten. Das steht zwar nicht im Mietvertrag, ist aber quasi Hausstil. Du möchtest doch nicht auffallen. Ich wette, du findest leicht jemanden, der dir beim Rasieren hilft."
Passt sich Luisa an?
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Das Studentinnen-Haus
oder: Wie man als Vermieter viel Spaß hat
Beim Immobilien-Unternehmer Meller kann man mietfrei wohnen - wenn man eine junge, hübsche Studentin ist und sich dem Hausbesitzer gegenüber aufgeschlossen zeigt...
Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
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