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Chapter 10
by
Redboom
Was passiert dann?
Die Schwester kommt ins Wohnzimmer.
… bis Emma plötzlich ins Wohnzimmer stürmte. Ihre Miene war verärgert, und sie funkelte Paul und ihre Mutter mit einem genervten Blick an.
„Könnt ihr das nicht in eurem Schlafzimmer machen?“ schnappte sie. Ihre Stimme war scharf und voller Vorwurf.
Sabine drehte sich zu Emma um, ihre Hand noch immer fest um Pauls Schwanz. „Emma, du weißt, dass Paul und ich uns lieben. Wir werden bald heiraten. Du musst das akzeptieren.“
Emma verschränkte die Arme vor der Brust und funkelte sie an. „Ja, ich weiß, und genau deswegen ist Papa ausgezogen. Wegen eurer verdammten Liebesbeziehung. Ihr habt alles kaputt gemacht!“
Paul fühlte sich, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Realität seines zweiten Wunsches war viel komplexer und düsterer, als er sich vorgestellt hatte. Er war nicht nur in einer unpassenden Beziehung mit seiner Mutter verstrickt, sondern diese Beziehung hatte auch die **** zerrissen.
„Emma, bitte…“ begann Paul, aber er wusste nicht, wie er weitermachen sollte. Die Worte steckten ihm im Hals fest.
„Nein, Paul“ fuhr Emma fort, ihre Stimme jetzt spöttisch. „Bleib einfach bei Mama, Muttersöhnchen. Ihr passt ja perfekt zusammen.“
Paul zuckte bei ihren Worten zusammen, doch dann bemerkte er etwas in Emmas Augen. Der Spott schien mehr Eifersucht als Wut zu sein. Sie blickte von Sabine zu Paul, und es war, als ob ein unausgesprochener **** in ihr tobte.
„Emma, Paul und ich lieben uns. Das kannst du nicht ändern.“ sagte die Mutter.
Emma schnaubte verächtlich. „Lieben? Du bist viel zu alt für ihn. Aber wer bin ich, um zu urteilen, nicht wahr?“
Trotz Emmas spöttischen Worten fühlte Paul, wie die verborgene Liebe zu ihr erneut aufflammte. Es war, als ob der Dschinns Fluch seine Emotionen in ein Labyrinth aus Verwirrung und verbotenen Sehnsüchten verwandelt hätte. Seine Gefühle für Emma waren immer noch stark, und er konnte die Eifersucht in ihrem Blick nicht ignorieren.
„Emma, bitte versteh… ich wollte das alles nicht. Es ist… kompliziert.“ sagte Paul, seine Stimme leise und bittend.
Emma sah ihm direkt in die Augen. „Kompliziert? Das ist das Understatement des Jahres, Paul.“
Die Intensität ihrer Blicke ließen Pauls Herz schneller schlagen. Der Raum schien sich um sie zu drehen, während die Realität seiner Wünsche auf ihm lastete. Es war ein unhaltbarer Zustand, und er musste einen Weg finden, ihn zu beenden, bevor es zu spät war. Doch in diesem Moment konnte er nur die schmerzliche Verwirrung und das brennende Verlangen fühlen, die ihn in ein Netz aus Schuld und unerwiderter Liebe verstrickten.
Was ist Pauls dritter und letzter Wunsch?
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Der Flaschengeist
Ein perverser Dschinn treibt seine Spielchen mit den Menschen
Ein Dschinn ist dazu verpflichtet, jedem Finder seiner Wunderlampe drei Wünsche zu erfüllen – und er genießt es, dabei das Leben seiner neuen Meister vollkommen auf den Kopf zu stellen.
Updated on Jan 2, 2026
by Redboom
Created on Nov 19, 2020
by Redboom
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