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Chapter 62
by
gha93
What's next?
Ab nach Hause
Als ich Claras Kabine verließ, war der Gang fast leer. Nur Kristoff, der Mitarbeiter, der sich vorhin noch pflichtbewusst mit einer Kundin vergnügt hatte, war zu sehen. Er legte Kleidungsstücke zusammen, um sie später wieder in die Verkaufsräume zu bringen.
Ich ignorierte ihn und holte den Kleiderstapel aus Jennifers Umkleide.
Erleichtert atmete sie auf, als ich ihn ihr überreichte.
"Und nicht vergessen: Wir treffen uns in einer Dreiviertelstunde beim vietnamesischen Schnellimbiss."
Die beiden nickten verlegen.
"Gut, dann sage ich Kristoff Bescheid."
Ich gab Jennifer einen Kuss und verließ zum zweiten und letzten Mal die Kabine.
"Hey, Kristoff!"
Der große Mann drehte sich zu mir um.
"Ja?"
"Zwei junge Frauen werden gleich zu dir kommen. Du wirst höflich und nett zu ihnen sein und ihnen zeigen, wo sie sich frisch machen können. Während sie das tun, wirst du die Kleidung, die sie sich ausgesucht haben, zur Kasse bringen und für sie mit einem schönen Mitarbeiterrabatt kaufen. Die Bankkarten werden sie dir dafür geben. Pass gut auf alles auf. Nachdem du ihnen ihre Einkäufe und Bankkarten zurückgegeben hast, vergisst du alles, was heute passiert ist und uns betrifft. Hast du verstanden?"
Kristoff nickte.
"Sehr schön."
Ich kletterte über die Absperrung und machte mich auf den Weg.
Vierzig Minuten später kam ich mit einer unscheinbaren Einkaufstüte beim Imbiss an. An einem kleinen Tisch konnte ich Jennifer und Clara erkennen. Mit ihren knappen Outfits war es nicht schwer, sie ausfindig zu machen. Es genügte den Blicken der meisten anderen Männer am Imbiss zu folgen.
Auf meinen Wunsch hin hatten sie ihre Outfits aufeinander abgestimmt. Beide trugen ihre karierten Faltenröcke und weiße Tube Tops.
Dass sie ansonsten nackt waren, blieb allerdings unser kleines Geheimnis.
Ich ging zu ihnen und setzte mich auf den freien Stuhl.
"Hallo, ihr zwei."
"Hi, Tom."
"Hi, Schatz."
Jennifer schaute auf meine Tasche.
"Na, wo warst du denn?"
"Das bleibt erstmal mein kleines Geheimnis."
Jennifer reagierte mit einem Schmollmund. Clara verdrehte die Augen.
Danach verlief das Essen recht unspektakulär. Wir unterhielten uns über dies und das und alles war wie immer.
Nach dem Essen gingen wir zum Parkhaus und machten uns auf den Weg nach Hause.
Clara nahm auf dem Rücksitz Platz. Schließlich wohnte sie mit ihren Eltern und Geschwistern in Jennifers Nachbarhaus.
Kurz nachdem wir losgefahren waren, sprach mich Jennifer an.
"Was ist eigentlich mit dem Pärchen passiert?"
"Was meinst du?"
"Der Typ, dem ich ..."
Sie wurde rot.
"... einen geblasen habe und seine Frau."
"Ach so. Die sollten nach Hause gehen, wenn sie fertig sind."
"Und wissen sie noch, was passiert ist?"
Ich lachte.
"Nein, nicht wirklich. Ich hab ihnen gesagt, sie sollen alles vergessen, aber ab und zu dürfen sie davon träumen. Keine Ahnung, ob das klappt, aber ich habe mein Bestes gegeben.
Bei Jennifer angekommen, parkte ich mein Auto wie immer an der Straße. Eine Garage, noch dazu eine, in die mehrere Autos passten, hatten sie leider nicht.
Wir stiegen aus und ich holte die Einkäufe aus dem Kofferraum. Die von Jennifer und mir trug ich selbst, die von Clara überreichte ich ihr.
Als sie sie nahm, wurde sie rot.
"Und ... diese Sache ... mit dem freizügigeren Kleidungsstil ...", begann Clara nervös, "... ist das jetzt nur vorübergehend oder ... dauerhaft?"
Sie vermied es mich anzuschauen, weshalb sie mein breites Grinsen nicht sehen konnte.
"Dauerhaft", sagte ich knapp.
Sie schnaubte erregt.
"Ist das in Ordnung für dich?"
"J... ja. Das ist in Ordnung."
"Für dich gilt im Übrigen das gleiche, Jennifer", rief ich meiner Freundin zu. "Ich will, dass du dich freizügiger kleidest."
Sie nickte und schien davon nicht überrascht.
"Man könnte fast meinen, dass dir unser bisheriger Stil nicht gefallen hat", sagte Clara spöttisch.
"Doch. Er hat mir sogar sehr gut gefallen. Aber ich weiß ja, wie sehr ihr es liebt von mir gepiesackt zu werden."
Beide Mädchen wurden puterrot.
"Jenny, du weißt, dass das kein Befehl war, oder? Ich möchte, dass du es freiwillig tust."
Jennifer nickte.
"Okay, dann guten Abend noch."
Clara beugte sich zu Jennifer und hielt sie fest im Arm. Ein bisschen länger als sonst.
"Ciao, Clara."
Dann kam sie zu mir und umarmte auch mich.
"Bis bald."
Als Clara durch den Garten verschwand, gingen Jenny und ich ins Haus.
What's next?
Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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