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Chapter 63
by
gha93
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Ankunft zuhause
Im Haus angekommen, stellten wir als erstes unsere Einkäufe neben der Treppe ab.
Aus Bens Zimmer waren die Geräusche einer Schlacht zu hören. Anscheinend spielte er wieder sein Videospiel.
Sowohl aus Anjas Zimmer im Obergeschoss als auch aus dem Schlafzimmer von Jennifers Eltern drang Musik. Wobei sich der Stil deutlich unterschied. Während Anja die aktuellen Charts bevorzugte, drangen aus dem Schlafzimmer alte Rockklassiker.
Ich nickte in Richtung des elterlichen Schlafzimmers.
"Lass uns deinen Eltern hallo sagen und ihnen dein neues Outfit zeigen."
Jennifer wollte erst widersprechen, gab dann aber nach. Es half sowieso nichts. Spätestens morgen würden alle ihren neuen Kleidungsstil sehen.
Seufzend nickte sie und klopfte an der Tür.
"Herein?", ertönte es von drinnen.
Jennifer öffnete die Tür und wir traten ein.
"Hallo, Mama", begrüßte Jennifer ihre Mutter freundlich.
"Hi, Pia."
Pia saß auf dem Bett und las. Sie trug einen blauen Pyjama und hatte die Bettdecke bis unter die Brust gezogen. Auf ihrem Nachttisch stand einer der Shakes, die sie während ihrer Diät **** musste. Jennifer hatte einmal einen probiert und bestätigt, dass sie grauenhaft schmeckten.
"Oh, hallo ihr zwei", sagte Pia, ohne den Blick richtig von ihrem Buch zu nehmen.
"Wo ist denn Robert?", fragte ich.
"Der ist duschen. Dürfte gleich wieder da sein."
Noch immer war sie in ihr Buch vertieft.
"Na, habt ihr was Schönes bekommen?"
Jennifer sah mich verlegen an, dann antwortete sie ihrer Mutter schüchtern:
"J...ja. Ein paar Sachen waren dabei."
Da fehlte eindeutig die Begeisterung.
"Genau, wir haben richtig zugeschlagen", ergänzte ich deshalb freudig. "Den Rock und das Top hier fand Jenny sogar so toll, dass sie sie gleich anbehalten wollte. Was meinst du, Pia? Gefallen sie dir?"
Pia schaute zum ersten Mal richtig auf und musterte ihre Tochter. Eine Reihe von Emotionen huschte über ihr Gesicht, doch sie blieb ruhig.
"Also ich ... äh ... ich kenne mich da ja nicht so aus ... Aber die Hauptsache ist ja, dass es ... dir gefällt."
Jennifer wurde rot. Ihr war klar, was ihre Mutter wirklich dachte.
Schnell wechselte sie das Thema.
"Und, wie war dein Tag so?"
"Heute Morgen hab ich die Wäsche gemacht und war einkaufen. Dann kam Sophie vorbei und wir haben ein bisschen getratscht. Übrigens wurde Matthias befördert", erzählte Pia in einem Rutsch. "Ach und dann waren wir noch joggen, aber wir haben es kaum bis zur Bushaltestelle geschafft. Ich weiß wirklich nicht, ob sich das alles lohnt. Vielleicht muss ich mich einfach mit meinem Gewicht abfinden..."
"Du siehst super aus, Mama", sagte Jenny sofort.
"Nett, dass du das sagst, Schatz."
Etwas niedergeschlagen blickte Pia auf ihr Buch.
"Und, was habt ihr heute noch vor?"
Jennifer seufzte.
"Nicht viel. Wahrscheinlich schauen wir uns noch etwas an und legen uns dann bald hin."
"Okay. Dann will ich euch nicht aufhalten. Gute Nacht."
"Gute Nacht."
"Gute Nacht, Mama."
Jennifer sah noch einmal zu ihrer Mutter, dann verließen wir den Raum.
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Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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