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Chapter 24

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Mellers Menschenkenntnis

Ohne weiteres Getue lässt Ivan seinen softer werdenden Schwanz mit einem nassen Geräusch aus der Neumieterin flutschen. Er ist kein Mann der großen Worte. Mit einem Nicken verabschiedet er sich von seinem Chef und geht.

Meller ist von dem Schauspiel, das er geboten bekam, ganz hin und weg. Genau beobachtet er die junge Polizistin, die sich noch immer an die Tischplatte klammert, als hinge ihr Leben davon ab. Ihr Kopf ist zur Seite gedreht und ein leises Stöhnen ist zu hören. Der Immobilienhändler wäre kein so guter Geschäftsmann, wenn er nicht ein gesundes Maß an Menschenkenntnis besäße. So versucht er, die Eindrücke einzuordnen, die er von Eva bekommen hat, um seinen nächsten Schritt zu planen.

Beim ersten Aufeinandertreffen trat sie als taffe Beamtin auf und während der Verhandlungen über die Wohnung bewies sie, dass sie Ordnung und Regeln schätzt. Bevor und während sie ihm dann einen der besten Blowjobs seines Lebens verpasste, hatte er zunächst den Eindruck, dass sie beim Sex ebenso dominant wie im Dienst auftritt. Obwohl sie sich äußerlich streng gibt, wirkte sie dabei innerlich verunsichert, was vermutlich an ihrem jungen Lebensalter liegt. Dies hat sie, seiner Einschätzung nach, durch den Wodka zu überdecken versucht. Und der starke **** scheint ihre harte Schale weich gemacht zu haben. Als der Hausmeister sie dann unterwarf, kippte offenbar auch in ihrem Innern etwas.

Seinen ersten Impuls, sie in den Arm zu nehmen und sanft mit ihr umzugehen, verwirft er. Zunächst würde er einige Knöpfe drücken und schauen, wie sei darauf reagiert.

Stumm wandert er um den Tisch. Interessiert betrachtet er die Pfütze, die sich unter ihrem Becken gebildet hat. Besitzergreifend fasst er nach ihrem runden Po, was ein sachtes Summen aus ihrer Kehle hervorruft, als erstes Anzeichen, dass sie ihn wahrgenommen hat. Mit kreisenden Bewegungen streichelt er das feste Hinterteil, dann hebt er die Hand und lässt sie kräftig herabklatschen. Ein Zucken und ein schwacher Schmerzenslaut sind ihre einzige Reaktion.

"Hmhm, körperliche Züchtigung ist wohl nicht ihr Trigger", sagt er zu sich selbst und verwirft auch gleich die Idee, ihre Handschellen auszuprobieren. Eine alte Binsenweisheit besagt, dass das Gehirn unser größtes Sexualorgan ist. Und Gedanken sind das wirkungsvollste Aphrodisiakum.

Wobei er auch nicht zu rücksichtsvoll mit ihr umgehen möchte. Er packt ihren Pferdeschwanz und zieht sie in die Aufrechte, lehnt sie an sich. Ihr Knie sind so schwach, dass sie beinahe zusammenklappt, weshalb er sie mit einem Arm um ihre Mitte stützt. Mit dem Mund ganz nah an ihrem Ohr flüstert er:

"Anscheinend hat es dir gefallen, von Ivan wie eine Hure von hinten genommen zu werden."

Ihr kaum hörbares "Nein" klingt kaum überzeugend. Gleichzeitig geht ein leichtes Zittern durch ihren Körper. Er raunt weiter:

"Ich glaube, du hast es nicht nur geliebt. Nein, du hast es so sehr genossen, von ihm benutzt zu werden, dass du aussiehst, als ob du einen Orgasmus hattest. Gib's zu!"

Ihre Bauchmuskeln spannen sich an und ihr Oberkörper beugt sich ruckartig nach vorne. Laut stöhnend stützt sie sich mit den Händen auf dem Küchentisch ab.

Wow, denkt Meller, sie ist durch diese Gedanken tatsächlich fast gekommen.

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