Chapter 83
by
gogo58
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Der Rückruf
POV Hanna
"Verdammt Hanna, du bist doch sonst nicht so nah am Wasser gebaut" wundere ich mich leicht über mich selbst. Meine Tränen sind noch nicht trocken, meine Wut über mich selber und meine Eifersucht noch nicht verraucht, da meldet sich wieder mein Handy mit einer WhatsApp. „Kannst Du mich jetzt anrufen, bist du allein?“ Immer noch wütend und enttäuscht rufe ich Ben an.
„Bitte entschuldige Hanna, ich konnte eben nicht frei sprechen, da Pauline mir direkt gegenüber saß. Dabei habe ich mich sooo über deinen Anruf und den Klang deiner Stimme gefreut“ sagt Ben als erstes, und ich weiß nicht, worüber ich mich mehr ärgern soll: Über Bens Treffen mit Pauline oder über mich selber, weil meine Wut beim Klang seiner Stimme und dem warmen Worten schmilzt wie Schnee in der Sonne.
“Lass es Hanna, das hat keine Zukunft, er wird immer wieder eine jüngere daten und du hast alles zu verlieren, “ gebe ich mir selber gute Ratschläge, die ich aber natürlich nicht beherzige.
„Ben, ich bin wirklich traurig, dass du dich - kaum das wir uns ein paar Tage nicht gesehen haben, sofort wieder mit Pauline triffst. Hast du mich im Urlaub belogen und doch etwas mit Pauline angefangen? Da läuft doch etwas zwischen euch, gib es ruhig zu. Dann brauchen wir uns auch nicht zu treffen, wenn du sofort wieder in die Arme einer anderen flüchtest“ lasse ich meiner Eifersucht mit anklagenden Worten freien Lauf.
POV Ben
„Bitte Hanna, sag so etwas nicht. Wie lange kennst du mich schon, hast du wirklich diesen Eindruck von mir? In der Hütte ist etwas vorgefallen, an dem Laura übrigens auch nicht ganz unschuldig ist, und genau das musste ich mit Pauline noch besprechen. Du bist und bleibst meine Traumfrau. Mir fallen schon keine Worte mehr ein, mit denen ich deinen liebevollen Charakter, deine atemberaubende Schönheit und deine einzigartige Güte beschreiben soll, Hanna. Ich liebe dich von ganzem Herzen“ bettle ich ein bisschen um Verständnis „lass uns wie besprochen treffen und ich werde dir alles erklären und dann wirst du es verstehen“ hoffe ich zumindest, füge ich in Gedanken hinzu, ohne einen Plan zu haben, was und wieviel ich ihr erzählen will.
POV Hanna
„Ok Ben wir treffen uns einmal, und dann sehen wir weiter“, sage ich mit skeptischer Stimme, ohne preiszugeben, dass er mich bei seinen ersten Worten schon hatte.
„Oh Hanna, ein verliebter Backfisch ist ein Witz gegen dich. Du musst aufpassen, dass er nicht merkt, wie vernarrt du in ihn bist. Er könnte dich haben wann, wo und wie er will “ schelte ich mich selber.
„Ben, was hältst du davon, wenn wir Donnerstag ins Union - Kino gehen, in die 20.00 Uhr Vorstellung? Die spielen den neuen Film von Tom Cruise. Ich hole dich in der Parkbucht ab, wo wir uns zuletzt unterhalten haben, dann können wir während der Fahrt reden. Ist das in Ordnung für dich?“ frage ich ihn und halte schweigend einige Sekunden inne.
POV Ben
„Schlau Hanna“, denke ich so für mich, da das Union - Kino in der Nachbarstadt liegt, etwa 20 Kilometer von unserem Wohnort entfernt, und uns da niemand kennen dürfte.
„Hanna, ich würde mit dir in die älteste Schnulze gehen, wenn ich dich nur Wiedersehen darf“ antworte ich aber laut. „Ich freue mich so doll….“ ergänze ich noch freudig, bevor Hanna und ich unser interessantes Telefonat beenden.
Ich habe Schmetterlinge im Bauch - alleine, weil ich Hannas Stimme am Telefon gehört habe. Pauline ist erst einmal weit weg in meinem Hinterkopf.
„Ben, du bist über beide Ohren verliebt“ gestehe ich mir selber ein und werde durch das am Straßenrand anhaltende Fahrschulauto in meinen Gedanken unterbrochen.
„Ehy Kollegah, hast du jetzt hier auch eine Braut am Start, oder warum muss ich dich jetzt hier abholen?“ grinst Erol, mein Fahrlehrer breit beim Aussteigen und macht mir Platz.
„Du bist doch nur neidisch, gefangen mit Frau und Kind zu sein, du Pantoffelheld“ frotzle ich zurück, wohlwissend, dass Erol eine sehr hübsche Frau und kleinen Sohn hat, für die er alles tut.
Nachdem ich alles eingestellt habe und losgefahren bin, reden wir wieder ernst. „Eigentlich bist du jetzt soweit, Ben. Die ausgefallene Theoriestunde holst du nächste Woche nach, dann noch die beiden Fahrstunden mit Anhänger und dann melde ich dich zur Prüfung an“, erklärt mir Erol.
„Wie war eigentlich der Urlaub in den Bergen?“ ergänzt er noch fragend.
„Anstrengend und aufregend Erol, aber schön!“ antworte ich ihm mit einem verschmitzten Lächeln, während ich für einen kurzen Moment an den Urlaub zurückdenken muss.
Nach der Fahrstunde fahre ich mich selber nach Hause. Noch eine knappe Woche, bis ich Hanna wiedersehe“ denke ich so bei mir, als ich die Haustür aufschließe und mehrere Stimmen höre. Sofort schlägt mein Herz höher, als ich neben denen von meinen Eltern auch die von Opa Friedhelm und Oma Hildegard identifiziere. Opa ist eine echt coole Socke, ehemals Schreiner von Beruf - ein Typ, dem du jede Art von Werkzeug in die Hand geben kannst, und der sofort damit umgehen kann. Oma ist Sozialarbeiterin gewesen und eine ganz liebe, empathische Person. Sie ist 5 Jahre älter als Opa, was man ihr auf Grund ihrer zierlichen Figur und ihrer Hingabe zu jeder Art von Fitness aber nicht ansieht. Beide leben am Stadtrand in einer alten Kate, die sie vor Jahrzehnten gekauft und nach ihren Wünschen umgebaut haben. Das Grundstück ist riesengroß, mit einer zusätzlichen Scheune, in der Opa seine Werkstatt hat und die er als Garage nutzt. Neben den Autos steht darin noch ein 5 Meter langes Sportboot mit einer kleine Kajüte und Außenbordmotor auf einem Trailer, einer der Gründe, warum ich mit dem Autoführerschein direkt den Anhängerschein machen möchte. Ich liebe das Boot genauso wie mein Opa. Ich habe ihm geholfen, das Boot zu restaurieren und darf es auch selber fahren, den Bootsführerschein habe ich seit etwas über einem Jahr.
Insgesamt habe ich als Kind und Jugendlicher sehr viel Zeit bei den Beiden verbracht, sie sind beide meine besten Freunde und Berater, mit Mamas Schwester Celine zusammen meine liebsten Verwandten. Zu ihnen habe ich bedingungsloses Vertrauen. Ich setze mich einige Minuten zu ihnen, bis ich mich verabschiede um auf mein Zimmer zu gehen.
„Wenn du deinen Führerschein hast, dann komm uns mal besuchen. Ich habe da etwas für dich“ raunt mir Opa zu, als ich ihn freundschaftlich zum Abschied an mich drücke.
Unterbrochen werden wir von dem Signalton, der eine WhatsApp Nachricht ankündigt. Noch auf der Treppe auf dem Weg in mein Zimmer hole ich mein Handy heraus , neugierig darauf, wer mir geschrieben hat.
Und sehe ein Selfie von Laura sitzend auf dem Bett, der Oberkörper nackt und beide Brüste mit einem Arm darunter bestens in Szene gesetzt. Den Zeigefinger der anderen Hand hat sie lasziv fragend im Mundwinkel, und die Bildunterschrift lautet: „Na, sind deine Eier prall gefüllt? Ich hätte Lust, dich zu entsaften!“
Laura muss warten, erst einmal werde ich selber Hand anlegen, so geil wie ich den ganzen Tag schon bin. Im Bad hole ich mir ein paar Blatt Toilettenpapier, schließe die Tür zu meinem Reich sorgfältig ab und ziehe mich unten herum komplett aus. Ich lehne mich an das Kopfende meines Betts und greife zum Telefon. Auf dem Handy habe ich den Ordner geöffnet, wo ich die Bilder von Laura und Hanna gespeichert habe und lasse meiner Phantasie freien Lauf. Mit dem Daumen scrolle ich durch die Fotos. Einen Porno brauche ich dazu heute nicht. Mit der linken Hand spiele ich an meinem Schwanz, der sofort in meiner Hand wächst. Erst nehme ich ihn mit zwei Fingern in die Hand und rolle die Vorhaut langsam vor und zurück über die Eichel. Nun schließe ich die Augen und sehe Hanna vor mir, wie sie mir im Auto einen bläst und ich sie finger.
Mittlerweile bin ich so aufgegeilt, das ich den Schwanz mit der ganzen Hand wie einen Hammer umfasst habe und hektisch auf und ab rubble. Mein Kopfkino ist nun in der Silvesternacht angekommen und ich sehe Hanna in einem Zustand höchster Erregung auf der Couch liegen, die Beine weit gespreizt, die Schamlippen für mich und nur für mich geöffnet, ein feuchtes, rosa Heiligtum, das ungeduldig auf mich wartet. Im Geist höre ich Hanna´s liebliche aber feste Stimme, das ich in ihr kommen soll, und dann ist es auch um mich geschehen. Ich werfe das Handy auf´s Bett, stöhne leise „Jaaaah Hannaaa“ und spritze in das bereitgelegte Toilettenpapier. Fünf, sechs Fontänen bahnen sich den Weg aus meiner Eichel – so viel, dass das Toilettenpapier echte Mühe mit der Menge hat. Befriedigt ziehe ich mich wieder an und entsorge das inzwischen aufgeweichte Papier in der Toilette.
Danach ist es Zeit für eine Antwort an Laura. “Ich habe mich heute mit Pauline getroffen, die mir ein bisschen über deine Rolle in den Bergen erzählt hat. Möchtest du mir nicht erst einmal deine Sicht der Dinge schildern?“ schreibe ich ihr kalt zurück.
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Hallo zusammen, es freut mich, wenn meine Version der Geschichte der/dem einen oder anderen (hoffentlich) gefällt. Die neuen Charaktere haben entweder noch eine spätere Funktion oder dienen nur der Unterhaltung, wie z.B. der Fahrlehrer. Nicht über das eine oder andere Detail wundern, die nächsten Kapitel werden Licht ins Dunkel bringen, den Inhalt von mindestens 5-6 weiteren Folgen haben ich schon fest im Kopf. Liebe Grüße, gogo58
Stay tuned!
What's next?
Das Winterabenteuer
Die Abenteuer eines 18 Jährigen Schülers.
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