Hat er davon jetzt bleibenden Schaden genommen?
Zum Glück nicht
Tatsächlich brachte Alex nach dieser Behandlung nicht mehr einen einzigen Tropfen hervor, selbst dann nicht, als ihn etwas später Tamara stürmisch empfing. Obwohl sie sich sehr um ihn bemühte, bekam sie ihn nicht mehr steif, und Alex blieb nichts anderes übrig, als ihr die immerfeuchte Spalte intensiv auszuschlecken und ihr so wenigstens ein paar Orgasmen zu verschaffen.
"Pandora hätte mir wenigstens ein bisschen was übrig lassen können", beschwerte sie sich hinterher. "Jetzt, wo ich einen ganzen Tag lang auf dein Sperma verzichten musste, fühlt sich mein Bauch regelrecht leer an. Fast unnormal!"
"Aber sonst geht's dir gut?" schmunzelte Alex. "Keine anderen Beschwerden?"
Tamara schüttelte den Kopf. "Im Gegenteil. Ich fühl mich fit wie ein Turnschuh! So viel Energie hatte ich schon lange nicht mehr. Ich bin nicht mal müde, egal wie viel über den Tag so passiert. Vorgestern hab ich sogar die ganze Nacht nicht geschlafen und war trotzdem gut drauf! Der Sex mit dir ist fantastisch, und dein Sperma ist ein echtes Lebenselixier!"
Alex sah auf. "Lebenselixier, natürlich!" Er setzte sich auf. "Liebling, ich weiß, wie du heute doch noch zu deiner Spermaladung kommen kannst. Ich hätte gleich dran denken sollen: Ashas Milch! Ein paar Schluck, und ich bin wieder bei Kräften."
"Aah!" Erfreut nickte Tamara. "Mach das! Ich warte hier auf dich!"
"Kannst ja schon mal die Bettwäsche wechseln", grinste Alex, während er sich rasch etwas überzog.
Asha hatte sich ein Zimmer direkt neben Malia genommen, und die beiden hatten seit ihrer Ankunft hier auch schon einige Zeit zusammen verbracht, wie Alex hatte läuten hören. Um so mehr wunderte es ihn, die beiden vor den Zimmern auf dem Gang anzutreffen, und das offenbar nicht in der besten Laune: Asha stand mit dem Rücken zu ihrer Tür, und Malia sah anklagend zu ihr hinauf.
"Ich versteh nicht, was das ganze soll!" regte sie sich gerade auf. "Ich will dich einfach nur wieder in den Armen halten, nach unserem gefährlichen Auftrag! Ist das so schwer zu verstehen?"
"Was ich nicht verstehe, ist warum du so drängeln musst. Ich war halt noch beschäftigt. Ich muss doch nicht immer sofort springen, wenn du rufst! Ich bin deine Freundin, nicht deine Bedienstete!"
Malia starrte verstimmt zu ihr hoch. "Dann solltest du dich auch wie meine Freundin benehmen", sagte sie verletzt. "Ich brauch dich! Wir waren so lange getrennt, Lal, da hab ich ganz ganz viel nachzuholen. Verstehst du das nicht?"
Mit einem leisen Seufzen lächelte Asha. "Natürlich versteh ich das, Lal. Und ich werd's auch wieder gutmachen. Aber lass uns erst mal reden." Sie sah zu Alex auf. "Unter vier Augen, denke ich."
"Ja, das wird das beste sein." Auch Malia sah nun zu Alex. "Wolltest du irgendwas?"
"Äh, ein paar Schluck von Ashas Milch", sagte er leicht peinlich berührt, "aber das hat Zeit. Ich kann später nochmal kommen."
Asha lächelte. "Ich hab auf meinem Zimmer noch was", sagte sie, "ich bring's dir heute Abend vorbei. So in einer Stunde."
Grinsend sah Malia zu ihr. "Eher in zwei Stunden", korrigierte sie sie, "vorher lass ich dich nicht weg! Und jetzt komm!" Sie packte ihre viel größere Freundin und zog sie am Arm auf ihr Zimmer zu, und Asha ließ sich mit einem entschuldigenden Blick zu Alex davonziehen.
"Toll." Alex seufzte. Er wollte Tamara nicht wirklich warten lassen, schon gar keine zwei Stunden, aber wenn Asha vorher nicht zur Verfügung stand... Andererseits, sie hatte gesagt, dass sie noch Milch auf Vorrat hatte. Bestimmt hatte sie nichts dagegen, wenn er sich jetzt gleich bediente...
Kurzentschlossen trat Alex auf Ashas Zimmer zu, öffnete die Tür und trat ein. Eine Flasche Milch würde sicherlich nicht schwer zu finden sein.
Aber Alex fand statt dessen etwas anderes. Etwas, mit dem er nicht gerechnet hatte.
"Oh, hallo", grinste Connor, der nackt vor dem Bett stand.

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