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Chapter 57 by Geilspecht99 Geilspecht99

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Der Abend ist noch nicht vorbei

Sybille fragte Saladin laut vor allen, ob sie hierbleiben sollten, ihr wurde der Posten der Vögtin angeboten und Saladin stimmte erfreut zu. James gab daraufhin noch einen aus. Nach dieser Runde verabschiedeten sich Sieglinde und Cusimo, sie wollte sich noch mit Belono und Ludwik treffen.
Der **** trug seinen Teil dazu bei, dass die Unterhaltung lockerer von statten ging, er machte es Sybille aber um einiges schwieriger, sich nicht nur auf Vicky zu fokussieren. James bemerkte dies natürlich und auch Orgiastis hätte es gemerkt, wäre er nicht so auf Thea konzentriert gewesen, aber es war nicht so offensichtlich wie Sybille bei Vicky. Saladin tat das Wasser gut und sein Schwips war vertrieben, bevor die Sonne unterging, Orgiastis hatte kaum getrunken.

Bevor sie sich zurückzogen, kündigte James noch an, dass er am nächsten Morgen die Ordination öffnen würde. Sybille und Saladin sollten nicht erschrecken, wenn sich schon ab dem frühen Morgen Patienten vor dem Lazarett sammeln würden. Vicky und James sowie Thea und Orgiastis verabschiedeten sich, um noch im letzten Licht des Tages zum Schloss zu kommen.

Gleich am Rückweg nahm Vicky Thea am Arm, hängte sie bei James ein und meinte, sie müsse ein paar Worte mit Orgiastis wechseln. Sie ließ sich mit Orgiastis zurückfallen und James fragte Thea, wie es ihr ginge. Sie meinte, dass es ihr gut ginge, aber sie würde über die Namenlosen Tage lieber mit nach Sibur kommen, was er aus Sicherheitsgründen kategorisch ausschloss.

“Ist dir Vicky nicht zu flott mit ihrem Training?”
“Nein, das passt schon, solange sie mir nicht Typen wie Felion unterschiebt, kann ich damit leben.”
“Du weißt schon, dass du jederzeit aussteigen kannst, ohne dass wir dir böse sind!”
“Ich weiß! Danke!“
“Trainingspartner hast du aber noch keinen gefunden, oder?”
“Nein”, sie verdrehte ihre Augen. James vermutete, dass sie den Alten im Sinn hatte, aber er wusste nicht, wie recht er hatte und wie weit voraus ihm seine Verlobte war.
“Danke, dass du Orgiastis beschäftigt hast. War er eh nicht aufdringlich?”
“Ich weiss nicht, was ihr alle habt! Mir gegenüber war er immer nett und ein echter Gentleman!”, die Vehemenz, mit der sie das sagte, erstaunte sie beide. James hatte nicht erwartet, dass jemand diese Worte ausgerechnet über Orgiastis sagen könnte, also steckte da doch mehr dahinter und Vickys Intuition schien wieder einmal Recht zu behalten.
“Und wie geht's mit den Bananen?”
“Jeden Tag ein bisschen besser?”, das schien ihr dann doch etwas peinlich zu sein.
“Ich freu mich schon darauf, wenn du so weit bist”, er zeigte Thea ganz bewusst, dass er sie in dem Moment lüstern als Frau betrachtete und nicht wie sonst, als Vickys kleine Ziehschwester.

Sie reagierte darauf, indem sie sich aushängte und vor ihm posierte, ihre weiblichen Vorzüge hervorhob. Sie ging vor ihm weiter und bewegte sich, als hätte sie einen dicken Stoppel im Arsch. Trotz Ihrer Erfahrung in der Scheune vertraute sie James so weit, dass sie dies wagte, auch weil klar war, dass er ihr nicht zu nahetreten würde. Immer wieder blieb sie stehen und testete neue Posen aus, griff sich mal an die Büste oder biss sich auf die Lippen, während sie ihm über die Schulter heiße Blicke zuwarf.

“Schön, dass du ihn schon mal in Stimmung bringst”, sagte Vicky, die auf einmal neben Thea stand, hinter ihr tauchte Orgiastis auf.
“Wir machen noch einen kleinen Umweg, bis gleich”, dann zog sie Thea mit sich fort.

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