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Chapter 28 by Frizza Frizza

What's next?

So nahe und doch so weit entfernt.

Immer wieder nickt Jennifer fast ein.

Doch ihr Wille hält sie wach.

Erst morgens, gegen halb 4 Uhr, lässt er sie endlich aus seinem Arm los.

Leise schleicht sie sich aus dem Bett nach vorn und durchsucht, so gut sie kann, im Dunkeln den LKW nach den Handys. Doch so sehr sie sucht. Sie findet sie nicht.

Böse blickt sie nach hinten. Er hat sie bestimmt bei sich unter der Matratze.

("Ich sollte erstmal meinem Mann Bescheid geben, was wirklich los ist") denkt sie sich und holt den Laptop aus der Tasche.

Sie fährt ihn hoch und steckt die beiliegenden Kopfhörer rein, sodass er keine lauten Geräusche von sich gibt. Als sie sich bei Skype anmelden will, ist eine Verbindung nicht möglich.

Sie versucht es wieder.

Wieder klappt es nicht.

Bis es ihr einfällt.

Das WLAN!

Er wollte nur einen Gästezugang.

Dieser ist wahrscheinlich mittlerweile wieder gesperrt... Sie geht ihre Optionen durch.

Ihre Kleidung ist da drin bei dem Kerl.

So wie wahrscheinlich auch die Handys. Ihrem Mann Bescheid sagen ist nicht möglich....

"Scheiße!" Sagt sie und hält sich sofort die Hand vor den Mund.

Doch es ist zu spät.

Manni ist aufgewacht und sieht zu Jennifer, die mit dem Laptop auf dem Schoß da hockt.

"Da kann man doch mal sehen, wofür ein Gäste-WLAN gut ist. Und jetzt ab zurück ins Bett!" Sagt er verschlafen, aber amüsiert.

Jennifer wird in diesem Moment klar, dass er es scheinbar so geplant hat und klettert zurück zu ihm ins Bett, bevor er sie noch ohne Handys rauswirft.

Wieder umarmt er sie und flüstert ihr ins Ohr.

"Wenn du noch einmal versuchst, deinen Mann zu kontaktieren, sind die Handys für immer weg!"

Und schläft wieder ein. Jennifer weint. Denn jetzt hat sie tatsächlich Angst davor, ihren Mann anzurufen.

Es dauert einige Zeit, bis sie endlich einschlafen kann. Als morgens der Wecker klingelt, sagt Manni.

"Guten morgen, meine liebe. Wir müssen gleich weiter." Dann beugt er sich nach vorn und schaltet eine Kaffeemaschine ein und der Kaffee läuft durch.

"Wir haben aber noch dafür Zeit, dass du mir schnell meinen Schwanz lutschst."

Jennifer, die noch halb am Schlafen ist, wird von Manni einfach runtergedrückt, wo schon seine Morgenlatte auf sie wartet. "Nein. Ich möchte nicht." Sagt Jennifer verschlafen.

"Okay, du hast die Wahl. Du lutschst jetzt schnell meinen Schwanz oder wir machen einen Quickie. Dann hast du natürlich noch die Wahl, du steigst aus und ich fahre ohne dich los." Schlägt er ihr die drei Optionen vor.

Mit verschlafenem Gegrummel nimmt Jennifer seinen steifen Schwanz in den Mund und beginnt zu lutschen.

"Oh, das ist gut." Stöhnt Manni.

"Das sind ab jetzt morgens übrigens immer deine drei Optionen!" Noch wütender darüber, lutscht sie weiter.

"Du darfst sogar wählen." Stöhnt er weiter.

"Entweder du schluckst gleich sofort, oder aber du spuckst es gleich in deine Kaffeetasse. So oder so, du wirst meinen Samen schlucken." Jennifers Wut verwandelt sich in Verzweiflung.

Sie lutscht weiter und weiter, bis er ihr schließlich in den Mund spritzt.

Es kostet sie wieder viel Überwindung, aber sie schluckt es sofort runter. Zufrieden nickt der Fahrer, zieht sich an und geht nach vorn.

"Zieh dich an, wir gehen jetzt aufs Klo, und dann fahren wir los." Sagt er.

Jennifer folgt ihm. Sie machen sich in den Waschräumen soweit fertig, und Jennifer versucht sich so gut sie es kann, ohne Mundwasser oder sonstigem den Mund auszuspülen.

Manni kauft für beide noch Brötchen und die beiden fahren wieder los.

"Glaubst du, dein Mann würde dich immer noch holen, wenn du ihm sagst, er soll dich holen?" Fragt Manni wieder nach einer langen Zeit des Schweigens, mit einer Tasse Kaffee in der Hand.

"Er würde immer kommen, um mich zu holen!" Sagt Jennifer entschlossen.

"Meinst du echt? Nach dem Gespräch gestern?" Fragt er.

"Ja natürlich! Ich habe ja nur gesagt, ich muss zu mir selbst finden, es war nichts gegen ihn!" Sagt sie wieder entschlossen und dreht dabei wieder an ihrem Ehering.

"Wenn du meinst! Deine Klamotten stinken!" Sagt er etwas angewidert.

"Wir sollten dir heute Abend mal Deo und so kaufen." Sagt er.

Schweigend fahren sie wieder viele km durch das Land, bis sie mittags schließlich auf den Hof einer Spedition fahren.

Jennifer muss sich hinten im Bett verstecken und Manni zieht den Vorhang zum Bett zu.

Doch Jennifer hat nicht nur vor zu warten. Wieder macht sie sich auf die Suche nach den Handys.

Im hinteren Teil des LKW, leider wieder ohne Erfolg.

Sie klettert durch die zugezogenen Vorhänge nach vorn und als sie sich sicher ist, dass niemand in Sichtweite des LKW ist, durchsucht sie ihn auch vorn.

Doch findet wieder nichts! Ihr Blick bleibt am Navi kleben. Auf dem Navi erkennt sie, dass sie nur knapp 7 Km davon entfernt ist, wo sie die Handys abgeben soll.

Diese Chance kann sie sich nicht entgehen lassen.

Es bleibt ihr nichts anderes übrig, sie muss warten, bis er zurückkommt und die Handys jetzt irgendwie bekommt.

Also klettert sie wieder nach hinten und wartet hinten dem Vorhang. Als er nach einiger Zeit zurückkommt, öffnet er den Vorhang wieder, sieht, ob Jennifer noch da ist und fährt wieder los.

Erst als sie vom Hof gefahren sind, sagt er zu Jennifer.

"Los, komm wieder nach vorn!" Jennifer kommt zu ihm und sagt.

"Weißt du, es sind nur ein paar Kilometer bis zu dem Ort, an dem ich die Handys abliefern soll."

"Ja, ich weiß", sagt er lachend.

"Ich schlage dir einen neuen Deal vor! Du bringst mich da hin, ich gebe die Handys ab und dann bleibe ich noch den Rest der Woche bei dir!" Versucht sie zu verhandeln.

"Du sagst also, du würdest bei mir bleiben? Auch ohne die Handys?" Fragt er.

"Ja! Auf jeden Fall! Ich halte mein Wort!" Versucht sie zu lügen. Doch er lacht laut los und sagt.

"Ja, aber sicher doch! Ich gehe aber lieber auf Nummer sicher und behalte die Handys noch eine Weile."

Jennifer ist frustriert darüber, so nah am Ziel zu sein, aber doch so weit weg zu sein. Sie fahren auf die Autobahn und die Hoffnung in Jennifer schwindet wieder. Sie muss tatsächlich durch diese Woche mit dem Kerl.

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