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Chapter 156
by
Hentaitales
Kommen wir jetzt hier endlich raus?
Freiheit!
Und damit war das letzte Hindernis für unsere Flucht beseitigt. Wir fanden den Aufzug, der tatsächlich keinen Rufknopf hatte, sondern einen Schlüssel benötigte, aber diesen Schlüssel fand ich an dem Bund, den ich Herrn Greiff abgenommen hatte. Wir fuhren ins Erdgeschoss und kamen im Foyer eines älteren Blocks von Mietbüros heraus, mehr oder minder mitten in der City einer Großstadt, knappe hundert Kilometer von unserem Zuhause entfernt. Mein Gedanke war, den nächstbesten Polizisten anzusprechen und ihn sofort darauf aufmerksam zu machen, was oben im siebten Stock vorging, aber Maja war anderer Ansicht: "Überleg mal, was das bedeuten würde", sagte sie.
"Es würde bedeuten, dass der Greiff und die Kiefer das bekommen, was sie verdienen", sagte ich. "Und diese ganze Staatsaffäre aufgedeckt wird."
"Das schon", nickte Maja, "aber es heißt auch, dass du erklären musst, warum man dich **** hat. Dass dein Sperma etwas ist, für das die Regierung Leute umbringt. Damit wirst du ziemlich berühmt werden. Und neben dir außerdem noch meine ****."
Daran hatte ich nicht gedacht - ich zog auf jeden Fall Maja und ihre Geschwister mit rein, wenn ich zur Polizei ging. "Aber wenn ich sie davonkommen lasse", sagte ich, "wieso sollen sie's dann nicht einfach nochmal versuchen? Ich wäre meines Lebens nicht mehr sicher!"
Maja überlegte. "Eigentlich ist es ein Patt", sagte sie. "Du könntest jederzeit an die Öffentlichkeit gehen, sie könnten dein Leben ruinieren. Du und die Regierung, ihr habt beide was davon, wenn das nicht passiert. Vielleicht könnt ihr was aushandeln."
"Ja klar, ich und der Minister für Bildung und Forschung", lachte ich. "Der wird sicherlich nicht mit mir sprechen."
"Mit dir nicht", stimmte mir Maja zu, "aber sehr wahrscheinlich mit einem hochrangigen Vertreter eines der wichtigsten Forschungsunternehmen Deutschlands. Panacea kann-"
Sofort schüttelte ich den Kopf. "Sorry, aber ich vertraue Panacea ebenso wenig, wie ich der Regierung vertraue. Die haben ihre ganz eigenen Ziele und Interessen."
Mit einem verschmitzten Lächeln sah Maja mich an. "Vertraust du denn mir?"
"Natürlich! Du bist-"
"Dann vertrau bitte auch Panacea", fuhr sie fort. "Seit meiner Geburt haben die alles getan, mich und meine Geschwister zu beschützen. Ashley - Dr. Presser - ist eine der wichtigsten Personen in unserem Leben gewesen, schon immer, und ohne sie wären Anna und Jens schon lange mit ihren Egotrips aufgeflogen. Vielleicht verdient sie damit eine Menge gutes Geld. Aber sie hat zu jeder Zeit zu uns gehalten, egal was passiert ist."
Ich presste die Lippen zusammen. "Ich kann mir einen Medizinkonzern nur schwer als die Guten vorstellen."
Zu meiner Überraschung seufzte Maja. "Wer ist schon wirklich gut, und wer ist wirklich böse? Die Welt ist nicht so schwarz-weiß, wie man sich das gerne vorstellt. Meine **** ist was Besonderes - auch du bist das jetzt - und wir müssen schauen, dass wir unseren Platz finden, an dem wir in Ruhe wir selbst sein können. Panacea hat uns dabei immer geholfen. Aus meiner Sicht sind sie also bei den Guten."
"Okay", stimmte ich zu. "Dann gibt's nur noch ein Problem."
"Und das wäre."
Ich deutete mit meinen Daumen auf mich selbst. "Das hier. Ich wurde offiziell vor ein paar Monaten von Terroristen ****. Ich kann nicht so einfach wieder auftauchen, und alles ist mit einem Schlag vergessen."
Maja nickte. "Okay, dann geh zur Polizei und sag, dass die dich haben gehen lassen. Du weißt auch nicht, warum. Jemand hat dich hier in der Stadt abgesetzt und ist dann abgehauen. Du weißt nicht, wer, man hatte dir währenddessen die Augen verbunden. Und während deiner Gefangenschaft haben die Terroristen nie mehr als drei Worte mit dir gewechselt. Das sagst du denen."
"Und du?" wollte ich wissen. "Du wurdest doch auch ****."
"Ja", nickte Maja, "aber erst heute, und meine **** denkt, ich wäre alleine auf nen kleinen Städtetrip gegangen. Hätte ich denen verraten, dass ich auf die Suche nach dir gehe, hätten die mich nie im Leben ziehen lassen. Ich kann einfach wieder daheim aufkreuzen. Wenn ich denen sage, dass man mir mein Handy und meinen Geldbeutel geklaut habe, holen die mich auch garantiert hier ab."
Ich schmunzelte. "Du bist echt gut im Geschichtenerfinden", lobte ich sie.
Maja grinste zurück. "So oft, wie ich Ausreden für Anna und Jens erfinden musste..."
Hoffentlich glaubt mir die Polizei das
Mein verficktes Abitur
An dieser Schule wird nicht nur eifrig gelernt
Ich muss für die 13. Klasse auf eine neue Schule wechseln, aber an dieser Schule gehen seltsame Dinge vor.
Updated on Oct 5, 2023
by Hentaitales
Created on Mar 30, 2023
by Hentaitales
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