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Chapter 144
by
Hentaitales
Wann kommen wir dann endlich an?
Nach deutlich zu viel Zeit
Es dauerte gut eine Stunde, bis die Fahrt endlich endete, und ich ärgerte mich hinterher, nicht auf Straßenschilder geachtet zu haben, denn alles, was ich aus dem Fenster gesehen hatte, war eine andere Stadt, in die wir gefahren waren, und dort in die Innenstadt, und dort in die Tiefgarage eines größeren Gebäudes. Ich wurde von den beiden Schwarzgekleideten aus dem Auto geführt - der Fahrer blieb weiterhin im Inneren sitzen - und dann in einen Aufzug gebracht, der in den siebten Stock von insgesamt sechzehn fuhr. Dort erwartete mich ein nichtssagender Gang, der stark nach Büro oder Behörde aussah, mit nichtssagenden Türen, die nur mit Zahlen und Buchstaben beschriftet waren - E 5, E 6, E 7 und so weiter. Es ging um eine Ecke, wo der Buchstabe zu G wechselte, und bei G 4 öffnete einer meiner Begleiter die Tür, und der andere führte mich hinein. Der Raum war nicht groß, drei mal vier Meter etwa, und er schien als Wohnraum gedacht zu sein, wenn auch karg eingerichtet mit Tisch, Stuhl und einem Stockbett an der hinteren Wand. Auf mich machte das den Eindruck von einer Gefängniszelle, zwar ohne Gitterstäbe, aber dafür auch ohne Fenster.
"Sie bleiben erst einmal hier", sagte der Mann, der neben mir auf dem Rücksitz gesessen hatte. "Die Toilette ist den Gang rechts herunter, ganz am Ende, da können sie auch duschen. Frische Kleider bekommen sie in ein paar Stunden. Essen ist um eins."
"Das heißt, sie-" Ich sah ihn fragend an. "Sie sperren mich hier nicht auf dem Zimmer ein."
Der Mann schüttelte den Kopf. "Im Gegenteil", sagte er und überreichte mir einen Schlüssel. "Sie können selbst absperren, wenn sie das möchten. Wie gesagt, wir würden uns über ihre Kooperation freuen. Aber wir werden sie nicht zwingen."
Ich sah ihn verunsichert an. "Und wenn ich nicht kooperiere?"
"Dann bleiben sie etwas länger hier", sagte er, "bis wir anderweitig zum Ziel gekommen sind. Vorher das Gebäude verlassen werden sie leider nicht können. Aber mit ihrer Hilfe sind wir sicherlich schneller am Ziel."
"Okay, und was soll ich jetzt für sie tun?" Vielleicht war meine Stimme ein klein wenig gereizt nach der langen Wartezeit. "Sie sagten, ich erfahre es, wenn wir hier angekommen sind."
Der Mann nickte. "Und das werden sie auch, aber nicht von mir." Er trat einen Schritt zurück. "Vielleicht wollen sie sich noch etwas frisch machen, ehe der Leutnant mit ihnen spricht. Wie gesagt, die Duschen sind-"
Ich schüttelte entschieden den Kopf. "Ich will jetzt einfach nur wissen, was hier gespielt wird", sagte ich wütend. "Also bringen sie mich endlich zu ihrem Leutnant, und sagen sie ihm, wenn ihm mein Körpergeruch nicht passt, dann soll er mich nicht morgens um fünf aus dem Bett zerren lassen!"
"Verstehe." Zum ersten Mal sah ich so etwas wie der Anflug eines Lächelns auf seinem Gesicht. "Ich schaue mal nach, ob er bereit ist, mit ihnen zu sprechen. Warten sie bitte noch einen kurzen Moment."
Er schloss die Tür, und ich atmete einmal tief durch. Mit jeder Minute gefiel mir diese Sache weniger. Ich war offensichtlich in eine militärische Operation hineingeraten, vielleicht ein ausländischer Geheimdienst, auch wenn ich keine Ahnung hatte, was der ausgerechnet mit mir vorhatte. Man schien mich gut behandeln zu wollen, wenn auch- Ich probierte die Tür, und tatsächlich war sie nicht abgeschlossen! Ich hätte jetzt das Zimmer verlassen können und irgendwo hingehen, vielleicht zurück zum Aufzug und dann herunterfahren. Aber ich hatte die Vermutung, dass das nicht so einfach gewesen wäre, und außerdem war ich jetzt ernsthaft neugierig, was das alles zu bedeuten hatte. Wenn ich einfach ging, würde ich es wahrscheinlich nie erfahren.
Lange musste ich allerdings nicht mehr warten. Der Mann in Schwarz war nach zwei Minuten wieder zurück. "Der Leutnant empfängt sie, Herr Dreier", sagte er in seinem üblichen emotionslosen Tonfall. "Ich führe sie hin."
Wir gingen den Gang zurück, über die Kreuzung, wo es in die F-Räume ging, und schließlich zu Raum F 12. "Bitte", sagte mein Begleiter und deutete auf die Tür, und ich öffnete und trat ein.
Und erstarrte verblüfft, als ich sah, wer da am Schreibtisch saß.
"Jetzt stehen sie nicht herum wie ein Ölgötze, kommen sie rein!" fuhr mich Herr Greiff an.
Was macht mein Mathelehrer hier?
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Mein verficktes Abitur
An dieser Schule wird nicht nur eifrig gelernt
Ich muss für die 13. Klasse auf eine neue Schule wechseln, aber an dieser Schule gehen seltsame Dinge vor.
Updated on Oct 5, 2023
by Hentaitales
Created on Mar 30, 2023
by Hentaitales
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