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Chapter 132 by Hentaitales Hentaitales

Der Tag wird immer absonderlicher

Ein sehr unerwartetes Gespräch

Von innen lehnte sich der Fahrer etwas mehr in Richtung des rechten Fensters, so dass ich ihn besser sehen konnte - es war tatsächlich mein Mathelehrer. "Los, schlagen sie keine Wurzeln, Dreier", raunzte er erneut, "steigen sie ein. Dieses Mal meinetwegen auch vorne."

"Was wollen Sie von mir?" wollte ich wissen. "Sind sie mir hierher gefolgt?!"

"Ich erkläre ihnen gerne alles", sagte Herr Greiff, etwas ruhiger als zuvor, "aber erst, wenn wir unter uns sind. Und keine Angst, ich werde sie auf dem direkten Weg nach Hause fahren. Keine Umwege oder Zwischenstationen."

Einen Moment lang starrte ich ihn noch an. Dann ergriff ich kurzentschlossen die Türklinke, öffnete die Beifahrertür und stieg zu ihm ins Auto, nicht aber, ohne dabei mein Handy zu zücken. "Ich schreibe meinem Vater, dass sie mich mitgenommen haben", sagte ich. "Damit er weiß, was Sache ist."

Der Lehrer nickte kurz, während er anfuhr. "Sehr gut, Dreier, sie sollten immer vorsichtig sein und niemandem blind vertrauen. Nicht einmal einem Lehrer... oder einer Ärztin."

"Moment..." Ich beendete noch schnell die Textnachricht an meinen Vater, ehe ich das Handy wieder einsteckte und mich Herrn Greiff zuwendete. "So, und jetzt sagen sie mir mal, was sie von mir wollen."

"Ich will dir davon abraten, mit deinen Gruppensexparties weiterzumachen", sagte er schroff. "Du und die Mädchen, ihr denkt euch bestimmt nichts dabei, aber ihr werdet nach Strich und Faden ausgenutzt."

Etwas verwirrt sah ich ihn von der Seite an - bisher hatte mich noch kein Lehrer jemals auf irgend etwas angesprochen, das mit dem Sex am EOF zu tun hatte, geschweige denn mir davon abzuraten - waren denn nicht alle wie Bianca Eltern eingeweiht und auf unserer Seite? "Ich verstehe nicht ganz, was sie meinen..." gab ich zurück.

Herr Greiff atmete einmal tief durch. "Du triffst dich mehrmals wöchentlich zum Gruppensex mit wechselnden Partnerinnen", sagte er. "Das brauchst du nicht abzustreiten, das weiß jeder. Und die Mädchen versuchen dabei, gezielt schwanger zu werden. Das ist zwar nicht ganz so öffentlich, aber ich hab davon erfahren, ohne auch nur danach gefragt zu haben."

"Ja, und weiter? Was ist denn dabei?" Ich zuckte mit den Schultern. "Am EOF fickt jede mit jedem. Und **** gab es dabei schon ne ganze Menge. Es wird gut für sie gesorgt."

"Sagt Doktor Presser, nicht wahr?" Der Lehrer warf mir einen kurzen Seitenblick zu, ehe er sich wieder auf die Straße konzentrierte. "Dreier, sie sind ein intelligenter junger Mann. Sie sollten nicht alles glauben, was man ihnen gegenüber behauptet."

Ich musste kurz lachen. "Ich habe am EOF schon eine ganze Menge unglaubliche Sachen gehört. Bisher waren alle wahr."

Herr Greiff schwieg einen kurzen Moment. "Gerade eben im Haus von Freudenberg", sagte er dann leise, "hat Dr. Presser sie auf Geheimhaltung eingeschworen, nicht wahr? Jetzt, wo ihr erstes Kind auf der Welt ist, sollen sie keinem davon erzählen, ansonsten wäre es in Gefahr. Das hat sie ihnen doch gesagt, oder?"

"Das-" Ich überlegte mir kurz eine Antwort, mit der ich nicht zu viel offenbarte. "Das ist so nicht richtig", gab ich schließlich zurück, "aber ja, sie hat um eine gewisse Vertraulichkeit gebeten."

"Ohne ihnen zu offenbaren, was sie wirklich von ihnen will und warum Vertraulichkeit ihr so wichtig ist." Mein Lehrer machte eine weitere kurze Pause. "Und warum sie sie bei ihren sexuellen Aktivitäten so völlig vorbehaltlos unterstützt."

Das war jetzt in der Tat nicht uninteressant - ich hatte ja schon eine Vermutung diesbezüglich. "Sie meinen, Dr. Presser hätte ein eigenes Interesse an unseren Kindern? Ein finanzielles, eventuell?"

Herr Greiff nickte. "Sie sind ein kluger Kopf, Dreier. Sie ahnen nur nicht das Ausmaß, dass das alles hat."

"Und welches Ausmaß soll es haben?" wollte ich wissen.

"Sie und alle ihre Mitschüler", sagte er, "sind Teil einer seit acht Jahren laufenden wissenschaftlichen Studie, deren Ergebnisse dem Panacea-Konzern Einnahmen in Billionenhöhe verschaffen werden. Sie höchstpersönlich, Dreier, stellen die Phase Drei dieser wissenschaftlichen Studie da, und ihre **** werden für den Profit dieses sogenannten Gesundheitsunternehmens die Konsequenzen tragen müssen!"

Was denn für eine Studie?

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