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Chapter 42 by Frizza Frizza

What's next?

In der Bank

Als die drei zum Schalter geht, hofft Sarah noch immer, dass es einfach nicht klappt mit der Vollmacht für ihr Konto.

"Guten Tag, wie kann ich ihnen helfen?" Fragt der Bankangestellte.

"Ja äh ich ähm würde gerne eine Vollmacht für mein Konto für meine beiden... ähm Freunde machen." Sagt Sarah nervös.

"Haben sie einen Termin mit einem unserer Berater gemacht? Andernfalls sehe ich da heute und auch für den Rest der Woche keine Möglichkeit für sie." Sagt er recht unfreundlich zu ihr.

Sarah ist erleichtert darüber, doch dann hakt sich Anna mit in das Gespräch ein.

"Was gibt es hier für ein Problem? Ich bin es bis jetzt nicht gewohnt in ihrer Bank abgewiesen zu werden!" Sagt sie streng. Erst jetzt scheint der Berater Anna zu erkennen und wird deutlich freundlicher.

"Oh ja, äh nein, überhaupt kein Problem! Eine Vollmacht? Ich werde mich selbstverständlich sofort persönlich darum kümmern!" Er stellt ein Schild auf seinen Platz, welches den Kunden zeigt, dass dieser Platz grade nicht besetzt ist.

"Kommen Sie doch bitte nach hinten in eins unserer Büros." Sagt er und zu viert gehen sie nach hinten und betreten ein geschmackvoll eingerichtetes Büro.

"Kann ich ihnen was zu **** anbieten?" Fragt er nervös.

"Ja! Holen Sie uns mal eine kleine Auswahl!" Sagt Anna in einem Ton als würde sie mit einem Untergebenen sprechen.

"Ja, sehr gerne!" Sagt er und verlässt den Raum.

"Lasst mich einfach ab jetzt reden. Du stimmst einfach nur zu!" Sagt Anna erst an beide gerichtet und das Ende speziell zu Sarah.

Beide nicken und sich beeindruckt davon, wie Anna mit diesem bis grade so hochnäsigen Mann umgeht.

Als der Bankberater zurückkommt, hat er einen kleinen Servierwagen mit Kaffee und einigen Kaltgetränken dabei.

"Schade, nichts uns mich dabei, können wir jetzt anfangen?" Sagt Anna genervt.

"Äh ja natürlich." Sagt er und setzt sich an die andere Seite des Tisches.

"Also eine Vollmacht für sie beide über ein Konto?" Fragt er.

"Das ist richtig." Sagt Anna.

"Um welches Konto handelt es sich genau?" Fragt er.

"Gib dem Mann mal deine Kontokarte und deinen Ausweis, dann hat er alles, was er braucht von dir." Weißt Anna Sarah an.

Sarah holt die geforderten Sachen raus und gibt sie dem Bankberater. Dieser tippt ein wenig am PC herum, sieht dann Sarah an, dann Anna an und wieder auf den PC Bildschirm.

"Gibt es ein Problem?" Fragt Anna. "Na ja... das Konto... darf ich offen sprechen?" Fragt er an Sarah gerichtet.

"Ja dürfen sie." Sagt Anna. Sarah nickt und erwartet wieder schlimmes.

"Das Konto ist... es ist leer... Es ist sogar mit 160€ im Minus..." Sagt er.

"Ja, das ist uns bewusst." Sagt Anna als wäre das selbstverständlich. "Kann man deswegen keine Vollmacht erteilen oder was?"

"Doch doch. Ich wollte sie nur informieren." Sagt er.

"Beeilen sie sich lieber. Ich bekomme grade irgendwie Lust, eines meiner Konten in ihrer Bank aufzulösen." Sagt Anna gelangweilt.

"Nein! Bitte nicht! Ich mache ja so schnell ich kann! Ich brauche bitte auch ihre Ausweise" sagt er. Und Sekunden nachdem Justin und Anna ihm ihre Ausweise gegeben haben, rattert der Drucker los.

Er zeigt Felder, bei denen sie unterschreiben sollen und dies tun alle drei. Sarah hat einige Unterschriften mehr zu leiten als die anderen beiden, dann ist es erledigt.

"Also gehört das Konto jetzt quasi auch mit?" Fragt Anna.

"Sie haben die gleichen Rechte auf das Konto zuzugreifen, aber auf dem Konto steht noch immer ihr Name." Sagt er und zeigt dabei auf Sarah.

Er legt die Ausweise und Sarahs Karte wieder auf den Tisch, um sie zu den Dreien zurückzugeben, da sagt Anna.

"Ich würde dann gerne sofort etwas auf das Konto einzahlen." Sie zieht ein paar Scheine aus der Tasche und reicht sie dem Herrn.

"Oh äh ja.. Sofort!" Sagt er, nimmt das Geld an sich, zählt es und sagt, nach einer Weile fragt er

"2000 € möchten sie einzahlen?"

"Ja! Sonst hätte ich sie ihnen ja nicht gegeben. Und passen Sie gleich den Dispo an! Ich hoffe, das dauert jetzt nicht wieder so lange." Sagt sie wieder in diesem Ton.

Er geht mit dem Geld aus dem Raum. Anna greift nach den Ausweisen und Sarahs Karte, reicht Justin seinen Ausweis und steckt sich den Rest in ihre Handtasche.

Der Bankberater kommt nach kurzer Zeit zurück, gibt Anna einen Zettel, der die Einzahlung bestätigt und sagt

"der Dispo wurde ebenfalls an ihre sonstigen Konten angeglichen" Er schüttelt allen Dreien die Hand und die drei verlassen wieder sein Büro.

Anna steuert Ziel gerecht auf einen Bankautomaten in der großen Empfangshalle zu, steckt Sarahs Karte in den Automaten, drückt auf

[PIN ÄNDERN] und sagt zu Sarah, nachdem das Gerät

[ALTE PIN EINGEBEN] anzeigt.

"Los gib deine PIN ein!" Sarah ist überhaupt nicht wohl dabei, aber sie gibt ihre Pin Nummer ein.

Als das Gerät [NEUE PIN EINGEBEN] anzeigt, gibt Anna die Zahlen so ein, dass Sarah nicht erkennen kann, wie ihre neue PIN lautet. Auch Justin grinst. Nur Sarah ist grade übel zumute.

"Du kannst deine Karte zurück haben. Ohne PIN kannst du eh nichts damit anfangen." Sagt Anna, übergibt Sarah ihre Karte und die drei verlassen wieder die Bank.

"Du warst mega unheimlich zu dem Kerl!" Sagt Justin zu Anna, als die drei wieder an Justins BMW stehen.

"So muss man mit solchen Kerlen reden!" Sagt Anna.

"Können wir mit deinem Auto zu mir fahren?" Fragt Anna Justin.

"Meinen können wir ja später holen." Justin stimmt zu, Anna holt eine große Tasche aus ihrem Auto und packt sie in den Kofferraum der BMW.

Alle steigen ein, wobei Sarah natürlich hinten sitzen muss.

"Hey, du weißt doch, was du während Fahrten machen sollst!" Sagt Justin wieder streng und guckt in den Innenspiegel.

Sarah, die noch mit ihren Gedanken in der Bank ist und dabei, dass sie zwar jetzt nach langer Zeit wieder einen 4-stelligen Betrag auf dem Konto hat, aber absolut nichts damit anfangen kann, weil sie nicht an das Geld kommt, hat diese neue Regel wieder völlig vergessen.

"Oh ja, entschuldigen Sie bitte." Sagt sie kleinlaut. Sie ist sich sicher, dass es ein guter Deal war für dieses super Outfit das Trikot zu opfern.

Sie zieht sich aus und faltet die Sachen ordentlich auf dem Sitz neben sich. Auch die Stiefel stellt sie in den Fußraum neben sich.

"Das Gummiband vom Zopf nicht vergessen!" Erinnerst Sie Anna von vorn, die ihren Schminkspiegel so ausgerichtet hat, dass sie Sarah gut sehen kann. Also öffnet Sarah wieder ihre Haare.

"Sarah, gib mir die Klamotten nach vorne!" Fordert Anna.

Sarah weiß nicht recht, was sie davon halten soll, doch bevor die eine Strafe bekommt, reicht sie die Sachen zu Anna nach vorn, damit, wie Sarah denkt, Anna sie dort verstauen kann. Aber Anna steigt aus, öffnet den Kofferraum und verstaut die Kleidung samt Stiefeln darin.

Sarah sagt kein Wort mehr und hofft, dass es nur für heute ist. Sie fahren.

"Eine wunderbare Idee von dir, dass du in Autos nackt sein willst." Sagt Anna und regt sich.

"Und wo noch?" Fragt sie und blickt dabei wieder durch den Spiegel nach hinten zu Sarah.

Doch Sarah antwortet nicht. Sie hat es doch nicht gewollt!

"Wo noch, habe ich gefragt!" Sagt Anna streng.

"Bei mir zu Hause. Und wenn ich mal bei einem von euch bin." Erklärt Sarah kleinlaut.

"Sehr schön", sagt Anna zufrieden.

Nach einiger Fahrzeit kommen sie wieder in die Gegend, in der sich Sarah auskennt.

Sie sind auf dem Parkplatz vom großen Freibad, welches ca. auf der Hälfte zwischen Ihrem Zuhause und Kevins Schule liegt. Schon oft hat Sarah dieses Schwimmbad von außen gesehen, als sie mit dem Bus hier vorbeigefahren ist, doch drin war sie noch nie.

Der Eintritt war ihr schlicht einfach immer zu teuer. Anna steigt aus, öffnet den Kofferraum, holt die Kleidung raus und macht Sarahs Tür auf. "Zieh dich an. Wir gehen jetzt ins Schwimmbad."

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