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Chapter 38 by Frizza Frizza

What's next?

Nackte Tatsachen

Wieder nach einer ganzen Weile, passiert etwas, womit Sarah absolut nicht gerechnet hat.

Sie hört eine Stimme.

"Hallo?" Ruft die Stimme, die nach einer älteren Frau klingt.

Sarah erkennt die Stimme nicht sofort.

"Hallo? Ihre Tür steht seit mindestens drei stunden breit offen! Sind sie zu Hause?" Fragt die Stimme wieder.

Da fällt es Sarah ein. Ihre Nachbarin! Frau Schulz, eine nette alte Frau Anfang 70 scheint jetzt in ihrer Wohnung zu stehen und Sarah selbst ist nackt ans Bett gefesselt, mit Dildos in sich.

"Oh mein Gott, sieht das hier aus!" Sagt die ältere Frau mehr zu sich als es in die Wohnung zu rufen.

Sarah überlegt fieberhaft, was jetzt die beste Methode wäre, sich zu verhalten.

Sie könnte sich bemerkbar machen.

Aber was würde Frau Schulte dann von ihr denken und was würde sie den anderen Bewohnern des Hauses erzählen? Nein! Sarahs Entschluss steht.

Sie bleibt leise und hofft, dass die alte ihre Wohnung gleich wieder verlässt. Doch leider vergebens. Nach einigen weiteren Rufen, ist die alte Frau so weit in Sarahs Wohnung vorgedrungen, dass sie sie findet.

"Oh Gott! Was ist denn mit ihnen?" Fragt sie hysterisch.

Sarah antwortet, indem sie in ihr Knebel murmelt.

Doch die alte Frau hat sie nicht verstanden und fragt, ob es ihr gut geht.

Wieder kann Sarah nur murmelnd Antwort geben.

Erst nach dem dritten Nachfragen hat die alte Frau verstanden, dass der Knebel in Sarahs Mund sie am deutlich sprechen hindert und entfernt ihn mit viel Mühe.

"Ja, mir geht es gut!" Sagt Sarah jetzt peinlich berührt.

"Wurden sie überfallen? Soll ich die Polizei rufen?" Fragt die alte hysterisch.

Doch Sarah, die noch immer mit verbundenen Augen und gefesselt da ist, sagt hektisch.

"Nein! Keine Polizei! Es ist alles gut! Bitte machen die meine Arme frei."

Wieder dauert es ewig, bis die alte Frau die Fessel der ersten Hand gelöst hat.

Sarah nutzt ihre jetzt freie Hand, nimmt sich die Augenbinde ab und guckt auf die alte Frau.

"Den Rest bekomme ich alleine hin. Bitte gehen Sie jetzt!" Sagt sie voller Peinlichkeit in der Stimme.

"Aber was ist denn passiert?" Fragt die alte. Da wird Sarah ein bisschen panischer.

"Danke für ihre Hilfe, aber gehen Sie jetzt bitte! Bitte gehen Sie einfach! Und erzählen Sie bitte niemanden hiervon! Ich erkläre alles später!" Relativ enttäuscht steht die alte auf und geht aus dem Schlafzimmer.

"Und bitte machen Sie die Wohnungstür zu." Ruft sie ihr noch hinterher, bevor sie die Fessel an ihrer anderen Hand löst.

Erst als sie das Klicken der Tür hört, ist Sarah etwas entspannter.

Sie löst eine Fußfessel, zieht dann die Dildos aus sich heraus und löst dann die Fußfesseln komplett.

Als Sarah sich befreit hat, möchte sie als Erstes nachsehen, ob noch jemand in der Wohnung ist und betritt den Flur.

"Hallo?" Fragt sie vorsichtig.

Keine Antwort.

Sie sieht bereits jetzt, was für ein Chaos Ringo und die Jungs in ihrer Wohnung gemacht haben.

Die Türen der Flurgarderobe stehen offen.

Sie geht hin und stellt fest, dass keine Jacke mehr an der Garderobe hängt.

"Hallo?" Fragt sie erneut.

Und wieder kommt keine Antwort.

Sie geht in die Küche.

Die Schranktüren und Schubladen stehen alle offen, doch es scheint alles noch an Ort und Stelle zu sein.

Beunruhigt geht sie schnell durch den Flur ins Wohnzimmer.

Auch hier findet sie niemanden vor, doch genau wie in der Küche sind hier alle Schränke wie nach einem Einbruch geöffnet und sehen durchwühlt aus.

Erst auf den zweiten Blick fällt ihr auf, dass ihr Fernseher fehlt.

Panisch sucht sie, doch vergebens, auch ihr Laptop ist weg.

Sarah ist wieder sehr wütend auf sich selbst. Dann durchfährt es sie wie ein kalter Schock.

("Kevins Zimmer")

Sie rennt, als könnte sie noch etwas retten, durch die Wohnung, um dann mit Erleichterung festzustellen, dass Kevins Zimmer noch immer abgeschlossen ist und nicht auch noch sein halb und gut gestohlen wurde.

Sie dreht sich um und sieht sich im Spiegel im Flur.

Nackt und voller getrocknetem Sperma, steht sie da.

Von ihrer geliebten Spucke ist leider nichts mehr auf ihrem Körper zu finden.

("Wenn die Jungs eh weg sind, kann ich auch duschen und mir wieder was anziehen") denkt sie sich und geht ins Schlafzimmer.

Auch hier fällt ihr erst jetzt auf, dass etwas nicht zu stimmen scheint. Abgesehen von den Fesseln auf dem Bett, ist ihre Bettwäsche weg.

Genervt öffnet sie ihren Schrank und erwartet auch hier ein zerwühltes Chaos. Doch von Chaos kann keine Rede sein.

Ihr Schrank ist komplett leer.

Scheinbar haben sie auch alle ihre Sachen mitgenommen.

Auch all ihre Unterwäsche ist weg.

Sie kann es nicht glauben.

Als sie sich erschüttert auf ihr Bett setzen will, sieht sie ihr Handy, welches auf das Bett gerichtet ist und merkt dabei, dass auch ihr Nachtschränkchen öffnen ist, Sie geht hin und sieht was noch im Schrank ist.

Das komplette Schmuckkästchen ist weg. Und damit auch ihr alter Ehering.

Sie fasst sich ans Dekolleté und stellt schockiert fest, dass sie ihre Kette nicht mehr bei sich trägt.

Sie nimmt ihr Handy, welches an die Lampe gelehnt war, zur Hand. Doch es ist aus und lässt sich nicht einschalten.

Sehr verwundert darüber geht sie ins Bad, um sich erstmal zu waschen.

Auch hier findet sie ein Chaos vor, unter anderem sind ihre Handtücher weg und am Spiegel klebt ein Zettel.

Sarah nimmt den Zettel zur Hand und liest.

-[Hey Schlampe. War eine geile Feier. Es sind am Ende doch ein paar mehr Leute geworden als vorher abgemacht, aber dir scheint es gefallen zu haben. Die Jungs wollten sich ein paar Sachen aus deiner Wohnung mitnehmen und ich habe gesagt, sie können nehmen, was sie wollen. Einige fanden es auch lustig, dir alle deine Klamotten zu klauen und in den Altkleidercontainern am anderen Ende der Stadt zu verteilen. Ich habe mir dein Laptop geschnappt. Die Daten da drauf habe ich dir auf einem USB-Stick in deinen Briefkasten geworfen. Außerdem dürfte der Akku von deinem Handy mittlerweile leer sein, denn es hat sich die ganze Zeit gefilmt. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Ringo. PS ich habe auch dein Handy Ladekabel mitgenommen]-

Sarah ist fassungslos und zerreißt vor Wut den Zettel.

("Dieses Schwein! Wieso habe ich ihn nur vertraut? Wieso bin ich nur so dumm und naiv?")

regt Sarah sich über sich selbst auf.

Ihr bleibt jetzt nicht viel anderes übrig, als darauf zu warten, dass irgendjemand kommt und ihr zumindest etwas Kleidung bringt.

Denn ohne ihr Handy und Laptop, kann sie niemanden Bescheid geben, dass sie in einer solchen Situation steckt.

Sie hofft nur inständig, dass dieser jemand nicht Kevin ist.

Sie kann so auch nicht zum Briefkasten gehen und nach dem USB-Stick sehen.

So beginnt sie nun wieder Ordnung uns Chaos zu bringen.

Im Flur bemerkt sie dann, dass auch alle ihre Schuhe geklaut wurden.

("War ja klar") denkt sie sich und schließt genervt die Türen der Flurgarderobe.

Als sie die Wohnung wieder in Schuss hat, will sie machen, was sie immer tut, wenn es ihr zu viel wird.

Sie setzt sich auf die Couch und sucht die Fernbedienung, da fällt ihr erst wieder auf, dass ihr Fernseher weg ist.

Auch ohne ihr Handy hat Sarah grade keine Möglichkeit sich von der Wirklichkeit abzulenken.

Der Drang in ihr zu erfahren, was ihr Handy gefilmt hat, ist **** groß.

Einen Moment überlegt sie vor Langeweile aus dem Fenster zu sehen, doch als sie die Gardinen öffnet, bemerkt sie wieder, dass sie komplett nackt ist und schließt diese panisch.

Es vergehen Stunden der Langeweile und der Hilflosigkeit über ihre Situation, bis es draußen schließlich wieder dunkel ist.

Doch bis jetzt, kein Anzeichen davon, dass jemand nach ihr sehen würde.

Also legt sie sich in ihr Bett, und versucht zu schlafen.

Es ist ihr fast unmöglich, sie lauscht immer zur Tür und stellt sich vor, wie ihre Nachbarin bereits allen im Haus von der nackten und gefesselten Sarah erzählt hat.

Auch in der Nacht kommt niemand zu ihr und erlöst sie aus dieser Situation.

Als die Sonne wieder aufgeht, bleibt Sarah, die kaum geschlafen hat, im Bett liegen.

Was sollte sie auch anderes machen?

Erst gegen 14 Uhr klingelt es an ihrer Tür.

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