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Chapter 29 by Hentaitales Hentaitales

Sie macht doch wohl Scherze...

Leider nein

In der Tat meinte sie das ernst, und nachdem sie ihre Bluse und ihren Rock wieder angezogen hatte - die Unterwäsche ließ sie diesmal weg - ging es dann an die Nachhilfe. Unter Majas Anleitung gab ich zuerst einmal Jimmy einen kurzen Einblick in das Thema Analysis, was es umfasste und wozu es gut war, dann suchte ich ihm aus den alten Schulunterlagen auf meinem Tablet ein paar Übungsaufgaben heraus, die er durchgehen konnte. Danach setzte sich Maja zusammen mit mir ein Stückchen entfernt hin und beschrieb mir ein bisschen, worum es bei der Stochastik ging: um das Errechnen von Zufallswahrscheinlichkeiten wie beim Würfeln, bei der Lotterie oder bei anderen Sachen, bei denen es um eine Zufallsauswahl ging. Das Thema schien mir auf den ersten Blick recht einfach zu sein, zumindest konnte ich mir nicht vorstellen, dass man dafür ein ganzes Schuljahr brauchte, aber Maja versicherte mir, dass es durchaus auch komplizierte Aufgabenstellungen geben würde.

Wir hatten etwa fünfzehn Minuten Zeit für unsere Fickeinlage gebraucht, blieb also noch eine halbe Stunde Zeit zum Lernen - oder zumindest hatte ich das gedacht. Denn als der Schulgong wieder erklang, machten weder Maja noch Jimmy irgendwelche Anstalten, ihre Sachen zu packen. Jimmy saß weiter konzentriert über den Übungsaufgaben, die ich ihm aus meinen alten Schulunterlagen herausgesucht hatte, und Maja wartete offenbar darauf, dass ich mit dem Kapitel aus dem Lehrbuch fertig wurde, das sie mir markiert hatte.

"Müssen wir nicht aus dem Informatikraum raus?" wollte ich wissen.

"Nachhilfe bucht den Raum bis abends, 20 Uhr", erklärte Maja. "Solange nicht ein Lehrer ihn für was anderes braucht und uns kurzfristig rauswirft. Aber wir können problemlos hier weitermachen."

Von drüben hörte ich Jimmy unzufrieden brummen. "Länger als ne halbe Stunde wollte ich aber nicht mehr machen", sagte er. "Ich hab auch noch ein Leben außerhalb der Schule."

Maja schmunzelte. "Ich auch. Macht doch beide noch eure Abschnitte fertig, dann schauen wir über alles drüber und dann gehen wir, okay?"

"Klingt gut", bestätigte Jimmy. "Leon?"

"Ist auch für mich okay", sagte ich und widmete mich wieder der Stochastik.

Letzten Endes waren wir noch etwa zwanzig Minuten lang beschäftigt. Für mich war das neue Thema, wie erwartet, nicht sonderlich knifflig; ich hatte die ersten Aufgaben alle fehlerlos lösen können. Jimmy hatte zweimal nachgefragt, wie er eine bestimmte Aufgabe zu berechnen hatte, aber dem Rechenweg dann zu folgen, das war für ihn auch nicht schwer gewesen. Vielleicht wirkte er nicht wie der aufmerksamste Schüler, aber in Mathe war er definitiv nicht schlecht.

Wir verabredeten uns schließlich für kommenden Montag erneut zur Nachhilfe. Das gemeinsame Lernen war erstaunlich produktiv gewesen - dass wir vorher noch gefickt hatten, hatte offenbar tatsächlich bei der Konzentration geholfen. Jimmy hatte recht gehabt, als er das gegenseitige "Entsaften" vorgeschlagen hatte. Und so trennten wir uns und gingen nach Hause, und als mich mein Vater ab Abend fragte, wie mir die neue Schule gefallen würde, zuckte ich mit den Schultern und sagte nur einen Satz:

"Ist ganz okay da."

Das war der erste Schultag - aber wie geht es weiter?

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