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Chapter 38 by Geilspecht99 Geilspecht99

What's next?

Unangeneheme Überraschung am Vormittag

Für V&J war dieser Vierer an sich nichts Besonderes, wenn man einmal von den Beteiligten absah, bei Dagobert und Thea sah die Sache hingegen anders aus. Dagobert hatte sich noch nie so hemmungslos an einer Frau austoben dürfen, beinahe alles, was er sich heimlich erträumte, hatte sie ihm in kurzer Zeit ermöglicht. Auch Thea hatte langsam immer mehr Hemmungen abgelegt, auch wenn sie nur mit Vicky interagierte. Die wichtigste Lektion Rahja bestand für die beiden jedoch darin, zu erkennen, dass Lust und Liebe nicht zwangsläufig Hand in Hand gehen müssen.

Dagobert zog sich wieder an und wollte schon gehen, als ein Lakai das Frühstück brachte, und James ihn nochmals zum Bleiben überredete.
James erzählte von der geplanten Hochzeit und bat Dagobert darum, sein Trauzeuge zu sein. Dagobert stimmte zu und gratulierte dem glücklichen Paar, wollte aber auch noch wissen, wie sie in Zukunft mit den Ereignissen der heutigen Nacht umgehen werden. James sagte, dass sie keine Zweifel an seiner Diskretion hätten und sie beide weiteren Abenteuern gegenüber aufgeschlossen wären. Vicky ergänzte noch, dass sie es lieber sehen würde, wenn er sich in Glimmerwein austoben würde, anstatt sich mit irgendwelchen billigen Mädchen abzugeben, wobei sie lächelnd betonte, dass dabei James Anwesenheit gar nicht zwingend notwendig sei.
Dagobert unterhielt sich noch mit James, während die Frauen ihre Abendtoilette erledigten. Dann kuschelten sie sich aneinander, um gemeinsam in Borons Arme zu fallen. Dagobert, der sich nicht mehr zum Bleiben überreden ließ, verabschiedete sich.

Beschwingt machte sich Dagobert auf den Weg, Vicky und James hatten ihm heute ihre offene Lebensweise gezeigt und er musste sich eingestehen, dass es gutgetan hatte, sich sexuell auszupowern.

Als er die Tür von James Suite öffnete, glaubte er, etwas gehört zu haben, was ihn aufschreckte. Besonnen tat er weiter, als hätte er nichts bemerkt, betrat den nächstbesten Raum und sprach einen dieser Zauber, die er von den Elfen gelernt hatte. Er wurde unsichtbar, schloss die Türe von außen und wartete auf den Verursacher des Geräusches. Aus dem Gang huschte eine vermummte Gestalt in die Suite von James und Vicky. Dagobert zog seinen Zierdolch, leider die einzige Waffe, die er bei sich trug und folgte dem Vermummten rasch in die Gemächer. Der Unbekannte kannte sich aus, denn er lief gezielt zur Schlafzimmertür und öffnete diese.
“James! Ein Bewaffneter kommt ins Zimmer!”, brüllte Dagobert, er war aber zu langsam, um den Eindringling selbst noch aufzuhalten.
James schreckte auf und richtete seinen Blendzauber auf die Gestalt, die er im morgendlichen Zwielicht auf sich zukommen sah. Etwas traf ihn an der Schulter, der Vermummte taumelte, da trat Dagobert aus dem Nichts und stach dem Unbekannten in den Hals, worauf dieser lautlos zu Boden ging. Die beiden Grazien waren aufgeschreckt und Vicky begann panisch zu schreien, als sie den Dolch, dieser nur zu berüchtigten Machart sah, der in James linker Schulter steckte.

James schickte Vicky mit Thea nach nebenan, denn ein vergifteter Dolch bedurfte seiner ganzen Aufmerksamkeit.
Dagobert machte die Vorhänge auf, James konzentrierte seine arkanen Kräfte darauf, das Gift zu neutralisieren. Zwar gelang es ihm, das magische Muster zu weben, aber es war zu schwach, um gegen das Gift anzukommen. Er war zu aufgeregt, die Verletzung und seine dadurch eingeschränkte Beweglichkeit erschwerten das Zaubern noch zusätzlich.

Er versuchte, sich mit seinen Mantras zu beruhigen, bevor er einen weiteren Versuch unternahm. Er schaffte es nur unter Einsatz seiner ganzen arkanen Kräfte und er wurde beinahe ohnmächtig, aber das Gift war besiegt.

Dagobert brachte ihm einen Krug Wasser, den er auch bitter nötig hatte, dann war der Dolch selbst an der Reihe. Unter normalen Umständen hätte James das alleine erledigt, aber seine Kräfte mussten sich erst regenerieren, daher war die konventionelle Art der Heilkunde angesagt. Er legte alles, was zum Versorgen der Wunde notwendig war, bereit, sagte Dagobert genau, was er zu tun hatte, ehe er den Dolch aus seiner Schulter zog und Dagobert die Wunde verband. James linke Hand würde ein paar Tage in der Schlinge bleiben müssen, aber er konnte sich mit diesem Ausgang durchaus anfreunden.

Er beruhigte die beiden Frauen, Dagobert sah sich derweil die Leiche des Vermummten an. Er fand noch drei weitere Giftdolche und im Licht einer Fackel erkannte er ihn schließlich. Er war ein Mitglied des Hofstabes, der bisher niemandem negativ aufgefallen war. Nach einer kurzen Unterredung holte Dagobert den Hauptmann der Palastwache, der sich alles nochmals lang und breit erklären ließ, eher er die Leiche und sich selbst entfernte.

Die gute Nachricht

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