Bei Helion
gibt es nichts zu Lachen
Diese verdammte Namenlose Göre hatte es doch wirklich geschafft, ihn noch weiter vom Essen abzuhalten.
Dabei hätte er sich auch denken können, dass dieser Hungerhacken am Galgen nicht einfach ersticken würde.
Es dauerte Ewigkeiten, bis man das sich immer noch wehrende Mädchen für den nächsten Versuch, für den man ihr Sandsäcke um die Beine band, vorbereitet hatte. Er mochte keine Hinrichtungen und vermied sie, wann immer er konnte, sowohl als Richter als auch als Zuschauer.
Aber ausgerechnet er, mit seinen fast schon ketzerischen Ideen, hatte heute ein Kind zum Tode verurteilt; verurteilen müssen, in Praios Namen.
Der Fall war zu eindeutig, niemals hatte er ein derartig offensichtlich böses, menschliches Wesen kennenlernen müssen, und die Welt war ohne sie definitiv eine bessere, was in etwas beruhigte.
Doch nach all dem Trubel nahm er sich diesmal die Zeit, dem grausamen Spektakel beizuwohnen, bis er persönlich den Tod der Delinquentin feststellte.
Die Vorfreude auf seine Jause ließ ihn die unzähligen Stufen hinabgleiten, er riss die Türe auf und stürmte zu seinem Essen.
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