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Chapter 6
by
Geilspecht99
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Erste Einblicke
Der Hinweis des Praioten passte durchaus zu Orgiastis Plan, er stieg auf den Stuhl, ohne seinen Blick von Thea abzuwenden. Er war nun auf Theas Höhe, hob mit seiner rechten Hand, bestimmend, aber nicht grob, ihr Kinn an und **** Thea, ihm in die Augen zu sehen. Orgiastis Umhang versperrte Helion wieder die Sicht.
Zum ersten Mal richtete sich seine Stimme an sie: „Bist du eine Dienerin des Namenlosen“, krächzte er.
„Nein, bin ich nicht, Herr", erwiderte sie.
Sie hielt seinem Blick stand, nur leider hatte dies und auch ihre Antwort nichts zu bedeuten. Denn, ähnlich wie echte Verbrecher, waren die Diener des Namenlosen nicht einfach mit einer simplen Frage zu enttarnen. Die meisten gestanden auch dann nicht, wenn die Inquisition all ihre Mittel einsetzte. Auch er wendete Ablenkungen an, um die Mauern des Verstandes umgehen und auf das wahre Ich sehen zu können.
Sie zuckte zusammen, als sie die Fingerspitzen des Alten auf dem frischen Flaum an ihrem Schambein spürte.
Er fragte:
„Was bist du nicht?“, dabei wanderten seine Finger tiefer, sie gingen auseinander, sodass jeweils zwei Finger auf ihren Schamlippen zu liegen kamen, die kesse Perle und der nasse Spalt aber nicht berührt wurden.
Sie war baff und brauchte zu lange, um Orgiastis zu antworten. Seine Finger begannen leicht zu vibrieren. Er musste sie schließlich an ihre Grenzen bringen, um auf die Wahrheit zu kommen. Sein Blick wiederholte lautlos seine Frage.
„Eine Dienerin des Namenlosen bin ich nicht, Herr.“ antwortete sie schließlich.
Aber da war etwas, hoffentlich nichts Namenloses, aber auch nichts, das Orgiastis einfach so beiseite schieben konnte. Ein letztes Mal musste er noch nachbohren und genau dies machte er im wörtlichen Sinn, während er Thea eine Fangfrage stellte: „Wusstest du, dass der Hausdiener der Gräfin ein Geweihter des Namenlosen Gottes ist?
Sie konnte nicht klar denken. Ihr Körper drängte sich dem Eindringling entgegen, ihr Geist forderte von diesen wiederum, nach hinten auszuweichen. Sie überlegte immer wieder, ihrem Verlangen nachzugeben. Der Alte hätte es sicherlich verdient, so wie er mit ihr umging - aber konnte und wollte sie das?
Da dieses Duell noch keinen Sieger hervorbrachte, wirkte es auf Orgiastis so, als würde sie sich mit seiner Hilfe befriedigen, aber ihre Augen zeigten ihm Auch die Panik, die sie ergriffen hatte. Oder war es doch der pure Wahn? Er konnte das im Moment nicht beurteilen.
Endlich schaffte es Thea ihren Unterleib zur Ruhe zu bringen und zu antworten:
„Davon weiß ich nichts, Herr.“
Sie belog ihn nicht, aber da war noch etwas, das sie ihm nicht sagen wollte, unter keinen Umständen. Eine sich ständig vergrößernde Gruppe Tropfen machte sich zu ihren Kollegen auf den Weg, welche bereits im Eimer auf sie warteten.
„Wer war es dann?“ herrschte er sie an.
„Ich weiß von alledem nichts, Herr,“ antwortet die entsetzte Thea. Entsetzt deshalb, weil nachdem Orgiastis linke Hand sich nicht bewegte, ihr Unterleib sich ihm entgegenstreckte. Ihre Scham begann selbstständig rhythmische Bewegungen auf seinem Finger auszuführen.
Orgiastis sah, dass sie ihn nicht belog und er begann zu verstehen, dass Thea Angst hatte. Sie fürchtete sich aber weniger vor ihm, Helion oder dem Prozess, sondern vor etwas gänzlich anderem und hier wollte Orgiastis ansetzen.
Mittlerweile war er nicht nur von ihren Reaktionen auf seine Untersuchung überrascht, sondern auch von der eigenen.
Die letzten Minuten hatten ihm bei seinen Ermittlungen nicht weitergeholfen, aber jetzt sah er ein kurzes Blitzen in ihren Augen. Hatte es mit der Gräfin zu tun? Ihre animalische Geilheit schob er auf das Werk der Alchemisten. Da dürfte wohl bei der Dosierung etwas durcheinander gekommen sein.
Orgiastis schmetterte ihr ein:
„Gut dann machen wir eben so weiter!“ entgegen. Er nahm einen zweiten Finger hinzu und hatte sich sogar noch daran erinnert, an welcher Stelle der Daumen am besten aufgehoben wäre.
Er wendete seinen Blick kurz Helion zu. Orgiastis sah sofort, dass Helion nichts von den Aktivitäten seiner linken Hand mitbekommen hatte. Helion starrte nur missmutig auf seine vor ihm ausgebreitete Jause.
Orgiastis verschloss Theas Mund mit seiner Rechten und verstärkte die Bemühungen seiner Linken, bis Thea drohte, zu laut zu werden. Dann gewährte er ihr eine Pause.
Beide sahen sich an und keiner verstand die Motive des anderen. Thea blieb auch gar keine Zeit sich Gedanken zu machen. Sie war verwirrt durch Orgiastis Aussehen und Auftreten sowie sein immer präsentes durchdringendes, aber komplett wahnsinniges Lächeln.
Wenn man von Geilheit und Aussichtslosigkeit, Wut und Sorge sowie Todesangst und einer gefährlichen Prophezeiung gleichzeitig heimgesucht wird, hat an mit sich zu kämpfen.
Dagegen erschien es fast einfach, dies alles als Menschenleser bei jemandem zu erkennen.
Orgiastis bekam es trotzdem nicht hin und wusste dies, aber er näherte sich all seinen Zielen langsam, aber stetig an.
In den nächsten Minuten einigten sich Orgiastis und Thea schließlich nonverbal darauf, dass sich die Finger seiner linken Hand zwar nur ganz langsam bewegten, dafür aber genau dort blieben, wo sie waren.
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Mögest du in interessanten Zeiten leben
Eine sexy Fantasy-Story nach einem P&P-Game
Wilder Sex und Abenteuern in einer Fantasy-Welt..
Updated on May 29, 2026
by Geilspecht99
Created on May 11, 2023
by Geilspecht99
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