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Chapter 3 by gha93 gha93

What's next?

Die Neumanns werden hypnotisiert

Theo wandte sich den beiden zu.

"Seid ihr bereit?"
"Ja", antwortete Jennifer ein bisschen nervös.
"Kann jederzeit losgehen", kam es von Tom.

Die drei standen mitten im Wohnzimmer, als Theo plötzlich mit einem ruhigen Ton anfing zu sprechen:

"Atmet langsam ein und aus... Ein und aus... Entspannt euch und hört auf meine Stimme... Ein und aus... Ihr entspannt euch immer mehr und mehr... Eure Augenlieder werden schwerer und schwerer und ihr werdet müder und müder... Macht die Augen ruhig zu... Es ist in Ordnung... Ihr seid hier unter Freunden... Ihr atmet weiter ein und aus und entspannt euch immer mehr..."

Jennifer und Toms Augen waren jetzt geschlossen.

"Ihr hört nur noch auf meine Stimme... Konzentriert euch auf sie... Alles andere um euch herum verblasst... Alles wird ruhig... Ihr atmet weiter ein... und aus... Ein... und aus."

Tom hörte, wie Jennifers Atmung immer langsamer wurde. Er selbst merkte noch nichts. Im Raum war es jetzt ganz still. Janina flüsterte Martin leise etwas ins Ohr und Marco hielt Anna im Arm. Katrin saß neben dem Pärchen auf dem Sofa und hatte die Hände auf den Schoß gelegt.

Alle schauten Theo und den beiden zu.

"Ihr werdet immer müder... Nur noch meine Stimme ist zu hören... Meine Stimme, die euch hilft, eure Gedanken zu ordnen... Mit jedem Atemzug fallt ihr tiefer und tiefer in die Müdigkeit hinab..."

Tom spürte noch immer keinerlei Müdigkeit. Es war eine schöne Entspannungsübung, aber er musste sich wohl der Tatsache stellen, dass er heute nicht hypnotisiert werden würde. Schade. Er fragte sich, ob es Jennifer ähnlich ging. Er wollte kein Spielverderber sein, deshalb entschied er sich einfach mitzuspielen.

"Ihr konzentriert euch nur noch auf meine Stimme... Es tut gut auf meine Stimme zu hören... Es fühlt sich gut an... Ihr seid so unglaublich müde... Hört auf meine Stimme... Haltet euch an ihr fest... Konzentriert euch darauf... Schlaft!"

Jennifers Kopf sackte nach unten und auch Toms Kopf schwankte eine Sekunde später leicht nach vorne. Trotzdem blieben sie stehen. Theo drehte sich zu seinen Zuschauern um und grinste sie an.

Tom, dessen Schauspiel anscheinend überzeugend genug gewesen war, fragte sich, was wohl das erste Kommando sein würde. Sollte er auf einem Bein hüpfen? Oder ein Tier nachmachen? Egal, er würde es schon hinbekommen.

"Jennifer und Tom, ihr seid nun in einer tiefen Trance."
"Tiefen Trance…", wiederholte Jennifer.

Ihre Stimme hörte sich so ungewohnt an. Komplett emotionslos.

"Alles, was ihr hört, ist meine Stimme... Ihr mögt die Stimme... Es gefällt euch auf diese Stimme zu hören... Es fühlt sich gut an, zu tun, was sie euch sagt..."

Der Raum war noch immer komplett still. Außer Theos Stimme, war nichts zu hören. Er redete noch ein paar Minuten davon, wie Jennifer und Tom immer weiter und weiter in eine tiefe Trance verfielen. Tom fing fast schon an sich zu langweilen, als Theo langsam zum Ende kam.

"Jennifer, immer wenn ich die Worte 'schlaf, Jennifer, schlaf' sage, fällst du wieder in diese tiefe Trance und hörst auf meine Stimme. Du wirst tun, was die Stimme dir sagt. Was wirst du tun?"
"Ich werde tun, was die Stimme mir sagt", antwortete Jennifer mit der so ungewohnten Emotionslosigkeit.

Tom spürte vor Aufregung ein Kribbeln im Bauch. Jennifer war anscheinend wirklich hypnotisiert. Unglaublich! Dann hatte es wenigstens bei ihr funktioniert.

"Tom, immer wenn ich die Worte 'schlaf, Tom, schlaf' sage, fällst auch du wieder in diese tiefe Trance. Du wirst auf meine Stimme hören und tun, was sie dir sagt. Was wirst du tun?"
"Ich werde tun, was die Stimme sagt."

Für den ersten Versuch fand Tom seine Stimmlage ganz gut. Er musste sich ein Grinsen verkneifen.

"Gut. Das sollte reichen."

Die anderen Gäste atmeten auf.

"Sicher?", fragte Marco.
"Ja, sicher. Die sind weg."

Auf den Sofas begannen die Zuschauer zu diskutieren.

"Okay, was wollen wir sie machen lassen?", fragte Janina.
"Wie wäre es, wenn wir ihnen neue Namen geben? ", schlug Martin vor.

Tom musste innerlich über den Vorschlag lachen. Etwas stolz stellte er fest, dass er dabei keine Miene verzog.

"Oder wir…", setzte Anna gerade an, als sie von Theo unsanft unterbrochen wurde.

"Schlaft, Leute, schlaft!"

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